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3 Manager traditionsreicher deutscher Konzerne über ihren Umgang mit Social Media: Uwe Knaus, Daimler AG



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Top20 deutscher Bloggerinnen, referenziert in ZEIT, Wikipedia & Blogger-Relevanz-Index, Seit 15 Jahren Wandel der Arbeitswelt: Beratung, Bücher, News-Dienst Best of HRSeminare & Locations.
Bildrechte: Bildmaterial von unserem Interviewpartner.

3 Manager traditionsreicher deutscher Konzerne über ihren Umgang mit Social Media: Uwe Knaus, Daimler AGDaimler, Deutsche Bahn & Bayer - Drei Führungskräfte der traditionsreichsten deutschen Großkonzerne berichten über ihren Umgang mit Social Media - sowohl im Unternehmen als auch ganz privat. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Verzahnung von Beruf & Privatleben.


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Den Anfang macht Uwe Knaus. Er ist Manager Corporate Blogging & Social Media Strategy bei der Daimler AG verantwortlich für den Daimler-Blog und den Einsatz von Twitter. Er twittert unter und sagt: "Social Media durchdringt unseren Alltag - den privaten, aber auch den beruflichen. Im Netz wird über Firmen und Produkte gesprochen, neue Technologien werden diskutiert und Produkte werden empfohlen – oder nicht."

Trends frühzeitig erkennen

Social Media Engagement kann helfen, Trends frühzeitig zu erkennen, auf Kritik zu reagieren oder eigene Themen anzustoßen. Und wer könnte Daimler und seine Vielfalt in der Öffentlichkeit besser darstellen als unsere Mitarbeiter?

Mit ihrem Expertenwissen können sie Diskussionen im Internet bereichern oder nützliche Anregungen für Ihre Arbeit finden. Es ist daher in unserem Interesse, ihr Social-Media-Engagement zu fördern.

Alte Gewohnheiten, neue Stammtische

Allerdings stellen wir auch immer wieder fest, dass es im Umgang mit diesen neuen Kommunikationsformen noch einige Unsicherheiten gibt. Um die Mitarbeiter über die Möglichkeiten und Risiken zu informieren, haben wir Hinweise in Form eines Social Media Leitfadens zusammengestellt – bewusst kein neues Regelwerk.

Denn Mitarbeiter benötigen keine zusätzlichen Regeln für Twitter oder Facebook. Man muss ihnen nicht sagen, was sie twittern dürfen und was nicht. Das wissen sie in der Regel ganz gut. Bevor ein Mitarbeiter eine externe E-Mail schreibt, oder in großer Runde am Stammtisch aus dem Nähkästchen plaudert, überlegt er sich ganz genau, was er wem erzählt.

Twitter oder Facebook sind lediglich neue, große Stammtische, die unübersichtlich sind und an denen eben nicht nur Freunde sitzen. Dahingehend klären wir auf. Geltende Rechtsvorschriften, Arbeitsvertrag, sowie bestehende interne Richtlinien setzen darüber hinaus weiterhin verbindliche Grenzen.

So benehmen, dass mir nichts unangenehm sein müsste

Ich selbst nutze Social Media in den letzten drei Jahren relativ intensiv. Dabei stelle ich fest, dass eine Trennung zwischen „beruflich“ und „privat“ zunehmend schwieriger wird. Anfangs deklarierte ich meinen Facebook- und Twitteraccount als privat - XING war für die „dienstliche“ Nutzung vorgesehen.

Inzwischen werde ich auf allen drei Plattformen auch beruflich kontaktiert – und das teilweise rund um die Uhr. Entscheidend ist nicht, wie ich es organisiere, sondern wie es die anderen sehen. Deswegen benehme ich mich auch im Social Web immer so, dass mir weder als Privatperson noch als Daimler-Mitarbeiter etwas unangenehm sein müsste."

Foto: Eva Kaczor, MISS CREATIVE CLASSY, bei einem Interview 2009.

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  1. Karl-Heinz

    Manager traditionsreicher Großunternehmen? Dass ich nicht lache! Gerade in Großuntenehmen läuft doch so viel schief. Ich glaube, dass heutzutage Arbeitgeber viel speziellere Arbeitskräfte suchen als früher. Früher reichte es wenn man Maschinenbauingenieur war, um eine technische Stelle besetzen zu können. Fehlendes Fachwissen erlangte man dann on-the-job". Heute werden Ingenieure Maschinenbau Fachrichtung Fertigungstechnik mit Fachbereich Zerspanung für Konstruktion einer 5-Achsen-CNC-Fräsmaschine gesucht. Diese ärgerliche Entwicklung wird auch dadurch deutlich, dass immer mehr Fachhochschulen immer speziellere Studiengänge anbieten. Arbeitgeber wollen heute nicht mehr in das Personal investieren, sondern suchen so lange, bis sie genau das richtige Puzzleteil mit den richtigen Ecken finden. Kein Wunder, dass Sie dann "Fachkräftemangel" schreien. Und auf der anderen Seite warten tausende Ingenieure darauf, geformt zu werden.

  2. Pingback: Private Nutzung von Social Media im Büro lässt sich schlecht eindämmen: Umfrage zu Facebook, Twitter & co. bei der Arbeit | B E R U F E B I L D E R

  3. 3C DIALOG

    Recht hat er, der @ukaus: "#SocialMedia durchdringt unseren #Alltag – den privaten, aber auch den beruflichen."

  4. Monika Paitl

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  5. Dirk Pohlmann

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  6. conception Werbung

    RT @SeanKollak: Daimler Manager @uknaus über seinen Umgang mit Social Media #daimler #socialmedia

  7. Sean Kollak

    Daimler Manager @uknaus über seinen Umgang mit Social Media #daimler #socialmedia

  8. Daniel Klaus

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  9. Frank Thomas

    3 Manager traditionsreicher deutscher Konzerne über ihren Umgang mit Social Media - @uknaus macht den anfang

  10. Uwe Knaus

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  11. 2.0 contagious ideas

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  12. Lukas Widmer

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