Longevity-Trend in Düsseldorf: Biohacking zwischen Kältekammer und Rotlicht {Trend!-Review}

Von Simone Janson (Mehr) • Zuletzt IT-aktualisiert am • Zuerst veröffentlicht am 13.04.2025 • Bisher 5095 Leser, 3347 Social-Media-Shares Likes & Reviews (5/5) • Kommentare lesen & schreiben • Offenlegung & Urheberrechte: Biogena hat unsere Recherche vor Ort unterstützt.  Bildmaterial selbst erstellt vom Verlag. 

Der Traum vom ewigen Leben: Wofür Tech-Mogule Millionen ausgeben ist in Düsseldorf nur einen Steinwurf entfernt. Wie funktionieren Longevity-Anwendungen in der Praxis?

Longevity-Trend in Düsseldorf: Biohacking zwischen Kältekammer und Rotlicht {Trend!-Review}

Longevity: Vom Tech-Labor in den Alltag

Longevity entstand ursprünglich in der Tech-Bubble des Silicon Valley, ist aber längst in unser aller Leben angekommen. Wenn man verfolgt, wie die renommierte US-Journalistin Kara Swisher in ihrer CNN-Serie „Kara Swisher Wants to Live Forever“ das Thema aktuell einem Millionenpublikum näherbringt, merkt man schnell: Die Optimierung der eigenen Gesundheitsspanne ist ein ernsthaftes gesellschaftliches Thema geworden. Natürlich gibt es dabei die extremen Auswüchse, wie etwa den Unternehmer Bryan Johnson. Er investiert jährlich rund zwei Millionen Dollar in sein striktes „Blueprint“-Protokoll, schluckt täglich Dutzende Nahrungsergänzungsmittel und lässt seinen gesamten Lebensstil von Algorithmen und Messwerten diktieren, in der Hoffnung, biologisch wieder 18 Jahre alt zu werden.

Für die meisten von uns geht es bei diesem Thema allerdings um etwas deutlich Bodenständigeres. Es steht nicht zwingend das ewige Leben im Fokus, sondern die sehr praktische Frage, wie man auch in einem fordernden Alltag möglichst lange gesund, klar im Kopf und körperlich belastbar bleibt. Anstatt Millionen auszugeben oder das Leben einem strikten Protokoll zu unterwerfen, suchen viele nach effizienten Wegen, um besser zu schlafen, schneller zu regenerieren und dem Körper proaktiv etwas Gutes zu tun. Genau an diesem Punkt setzen alltagstaugliche Longevity-Konzepte wie die Biogena Plaza an: Sie machen Hightech-Gesundheitsoptimierung so zugänglich und unkompliziert wie einen entspannten Spa-Besuch für die Zellen.

Das Geheimnis von Kälte, Licht und Schwerelosigkeit

In einer besonders witzigen Szene ihrer Serie auf CNN liegt Kara Swisher in einer Rotlichtröhre und sagt, sie fühle sich wie ein Grillhähnchen. Tatsächlich war die Rotlichttherapie, bei der mein Körper durch Licht mit einer Kombination von Wellenlängen zwischen 600 und 900 Nanometern bestrahlt wird, meine absolute Lieblingsanwendung: Nicht nur dass die Durchblutung gesteigert und die Kollagenbildung angeregt wird, die Infrarotstrahlen stimulieren direkt die Mitochondrien, um die ATP-Produktion und damit die zelluläre Energie und Regeneration zu steigern. Positiver Nebeneffekt: Ich war pünktlich nach den prognostizierten 8 Stunden so tiefenentspannt, dass ich auf der Stelle eingeschlafen bin.

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Im extremen Kontrast dazu stand mein Besuch in der auf -110 Grad Celsius gekühlten Kältekammer musste ich für etwa drei Minuten ausharren, was systemische Entzündungen hemmen und durch extreme Endorphinschübe für messerscharfen Fokus sorgen soll. Bei der Lymphdrainage schlüpfte ich zudem in überdimensionierte Kompressionshosen, die sich wellenartig aufpumpen, um Stoffwechsel-Endprodukte sanft und spürbar abzutransportieren. Ein ähnliches Prinzip aus der Weltraummedizin nutzt der Vacustyler, bei dem die untere Körperhälfte einem rhythmischen Wechsel aus Unter- und Überdruck ausgesetzt wird, um die Durchblutung massiv zu fördern. Special für die Damen: Das soll bei häufigerer Anwendung auch gegen Cellulite helfen.

Longevity-Trend in Düsseldorf: Biohacking zwischen Kältekammer und Rotlicht {Trend!-Review}

Die Wissenschaft hinter dem Longevity-Hype

Wer sich in eine Kältekammer stellt oder mit dem Unterkörper im futuristisch anmutenden Vacustyler verschwindet, fragt sich unweigerlich: Ist das eine Lifestyle-Zirkusnummer oder ernsthafte Wissenschaft? Tatsächlich beruhen viele der in der Biogena Plaza angebotenen Therapien auf handfesten medizinischen Erkenntnissen. Ein Paradebeispiel ist das IHHT-Sauerstofftraining: Die Entdeckung, wie Zellen auf veränderte Sauerstoffverfügbarkeit reagieren und über den sogenannten „Hypoxie-induzierbaren Faktor“ (HIF) massive zelluläre Reparaturmechanismen in den Mitochondrien auslösen, wurde 2019 sogar mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Auch die systemische Kältetherapie wird in Studien zunehmend als effektives Mittel zur Entzündungshemmung und Aktivierung des Zellstoffwechsels anerkannt.

Man bedient sich hier also Methoden, die in der Profisport-Regeneration und der klinischen Forschung längst etabliert sind, und macht sie für den präventiven Alltag zugänglich. Biogena selbst legt großen Wert darauf, sich als evidenzbasierte „Wissenschaftscompany“ zu positionieren, die weit entfernt von esoterischen Gesundheitsversprechen agiert. Das unternehmenseigene Wissenschaftsteam entwickelt die Präparate strikt nach dem Reinsubstanzenprinzip, was bedeutet, dass bei der Produktion komplett auf künstliche Farb- und Aromastoffe, Binde- und Trennmittel oder Nanopartikel verzichtet wird.

Für komplexere Anti-Aging-Formeln oder das neue „Biogena One“-Greens-Pulver werden regelmäßig eigene Beobachtungsstudien in Kooperation mit Laboren und Forschungsgesellschaften durchgeführt, um nicht nur die Wirkung einzelner isolierter Stoffe, sondern der gesamten Formel im Körpergewebe und auf das Darmmikrobiom zu überprüfen. So entsteht eine glaubwürdige Brücke zwischen der High-End-Longevity-Forschung, wie sie ein Bryan Johnson in den USA betreibt, und einer sicheren, ertifizierten Anwendung für uns Normalsterbliche.

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Vom Mikronährstoff-Pionier zum Longevity-Imperium

Die Geschichte von Biogena begann auch schon viel früher. Das österreichische Familienunternehmen wurde im Jahr 2006 von Dr. Albert Schmidbauer in Salzburg gegründet. Ursprünglich war Biogena ein klassischer Hersteller von Mikronährstoffen, der sich kompromisslos dem Reinsubstanzen-Prinzip verschrieb – also dem Verzicht auf jegliche unnötigen Zusatzstoffe bei der Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln. Was als Nischenprojekt für Therapeuten und Ärzte startete, wuchs rasant heran: Heute versorgt das Unternehmen mit über 400 Mitarbeitern mehr als 300.000 Kunden in über 40 Ländern. Spannend ist dabei der strategische Wandel der letzten Jahre: Biogena hat erkannt, dass moderne Gesundheitsoptimierung nicht bei der Pille aufhört.

Mit der Eröffnung der sogenannten BIOGENA PLAZA-Konzepte – wie dem im November 2025 gestarteten Flagship-Store in Düsseldorf, der gleichzeitig der 30. Standort des Unternehmens ist – wandelte sich die Marke endgültig zum ganzheitlichen Longevity-Anbieter. Neben den Biohacking-Gerätschaften wie Kältekammern und Vacustylern bietet das Unternehmen heute ein riesiges Ökosystem an: Von umfassenden Blutanalysen und Knochendichtemessungen über die eigene „Biogena Academy“ zur Wissensvermittlung bis hin zu hochkomplexen Anti-Aging-Präparaten wie „Best Age Superior“, die Stoffe wie Spermidin und Fisetin bündeln. Das Ziel ist dabei klar definiert: Biogena will nicht mehr nur Mängel ausgleichen, sondern als „361° Health Company“ den Menschen alle Werkzeuge in die Hand geben, um das eigene biologische Potenzial radikal auszuschöpfen.

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Neue Standorte und Herausforderungen

Heute das Unternehmen sechs Standorte alleine in Deutschland, dazu kommen zahlreiche österreichische und internationale Locations in London, Los Angeles und Dubai, immer in Top-Lagen. Das Unternehmen verfolgt also klar die Strategie, Biohacking und Gesundheitsoptimierung aus der Nische der exklusiven Privatkliniken direkt in die hochfrequentierten Einkaufsstraßen der internationalen Metropolen zu bringen.

Das birgt allerdings auch Herausforderungen: Zum Beispiel darf das Unternehmen aus gesetzlichen Gründen in Deutschland keine Blutproben nehmen, obwohl das für eine vollständige Anamnese sinnvoll wäre. Und nicht immer ist für jeden jede Anwendung ideal. Das IHHT (Sauerstoff-Intervalltraining) absolviert man entspannt auf einer Liege, während manüber eine Maske abwechselnd sauerstoffarme und -reiche Luft einatmen, um schwache Zellkraftwerke gezielt zu erneuern. Für meinen Körper war das allerdings schwierig.

Und die Behandlung in der hyperbaren Sauerstoffkammer, die zwar otpisch wie ein kleines Auto aussieht, bei der man unter Druck hochkonzentrierten Sauerstoff einatmet, der tief in das Gewebe gepresst wird, musste ich ganz abbrechen. Tatsächlich ist die Kombination aus Kältekammer und hyperbarer Sauerstofftherapie in der Biohacking-Szene als sogenanntes „Stacking“ absolut üblich. Diese Kombination nutzt die physiologischen Reaktionen Ihres Körpers geschickt aus, um den Sauerstoff nach dem anfänglichen Kälteschock durch die sich weitenden Gefäße noch tiefer in das Gewebe zu transportieren. Ich persönlich würde das hier aber langsam angehen lassen.

Übersicht der direkten Effekte

Allerdings ist diese Erfahrung natürlich nicht in Stein gemeiselt, es sollte immer ein nächstes Mal geben. Denn eine einmalige Anwendung stoppt eben nicht den biologischen Verfall, doch die unmittelbaren körperlichen Effekte verändern die Perspektive auf die eigene Gesundheit enorm. Die folgende Übersicht zeigt, welche Effekte Sie durch die einzelnen Anwendungen erwarten können:

AnwendungMedizinischer AnsatzEffekt auf den Körper
KältekammerHemmung von Entzündungen und Stoffwechsel-Boost Extremer Adrenalin- und Endorphinschub, messerscharfer Fokus
RotlichttherapieATP-Produktion und Kollagenstimulation Tiefe Entspannung, wohlige Wärme und eine rosig durchblutete Haut
LymphdrainageAbtransport von Lymphflüssigkeit Sichtbar entstaute, federleichte Beine ohne Wassereinlagerungen
IHHTZerstörung schwacher Zellkraftwerke Leichte Benommenheit direkt danach, gefolgt von ungewohnt tiefem Schlaf
SauerstoffkammerSauerstoffsättigung im Gewebe und PlasmaDruck auf den Ohren, anschließend extreme geistige Klarheit
VacustylerPassives Gefäßtraining durch VakuumAngenehmes Kribbeln und starke Energetisierung der unteren Körperhälfte

Fazit: Vom Trend zum konkreten Gesundheits-Versprechen

Longevity wirkt oft wie ein Tummelplat für die reichen und schönen, nicht zuletzt durch Figuren wie Bryan Johnson oder Formate wie „Kara Swisher Wants to Live Forever“ auf CNN, tatsächlich ist das Thema aber längst im ganz normalen Alltag angekommen. Genau darin liegt auch der Reiz eines Besuchs bei Biogena: Aus einem großen gesellschaftlichen Trend wird plötzlich eine sehr konkrete Erfahrung, bei der es nicht um ewiges Leben geht, sondern um Regeneration, Energie und das gute Gefühl, dem eigenen Körper einmal bewusst Aufmerksamkeit zu schenken.

Nach einer einzigen Anwendung sind allerdings keine Wunder zu spüren, wohl aber spürbare Effekte wie mehr Wachheit, größere Entspannung ein leichteres Körpergefühl, kurzfristige Entspannung oder ein klarerer Kopf, je nachdem, welche Anwendungen kombiniert werden. Der eigentliche Wert solcher Angebote liegt deshalb weniger in spektakulären Sofortversprechen als in ihrer Rolle als Einstieg in einen gesundheitsbewussteren Umgang mit sich selbst — irgendwo zwischen Hightech, Selbstoptimierung und der sehr menschlichen Hoffnung, möglichst lange fit und gesund zu leben.

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