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Die Not-to-do-Liste – Teil 7: Nur kein blinder Aktionismus



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Auf die Not-To-Do-Liste gehören auch unproduktive und somit falsche Arbeitsweisen. Zum Beispiel einfach wild drauflos zu arbeiten. Oder sich von Social Media ablenken zu lassen. chaos


Hier schreibt für Sie:

 

62Martin Geiger ist Produktivitätsexperte, Keynote-Speaker, Vortragsredner und Coach.

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Nur kein Aktionismus

Arbeiten Sie nicht einfach drauflos, um Ihre Überlastung in den Griff zu bekommen Wenn Sie keine Prioritäten setzen, ist irgendwie alles dringend oder wichtig. Erliegen Sie nicht der Versuchung, durch Aktionismus vor Ihren Mitmenschen oder sich selbst als fleißig beziehungsweise aktiv dastehen zu wollen.

Machen Sie sich zunächst klare Vorstellungen über das gewünschte und geplante Ziel. Die Antwort auf Überarbeitung ist es nicht, mit noch mehr Bällen zu jonglieren – sprich: mehr zu tun.

Das Wichtige immer im Blick

Die Antwort lautet: Legen Sie die wenigen Dinge fest, die Ihr Geschäft oder Ihr Leben wirklich grundlegend verändern können. Und erledigen Sie diese Aufgaben vor allen anderen. Mit dem Grundsatz: „Erst denken, dann arbeiten“, kommen Sie letzten Endes immer schneller ans Ziel als umgekehrt.

Natürlich muss man dann manchmal ein paar Nachteile in Kauf nehmen (später zurückzurufen und sich entschuldigen, einen kleinen Verspätungszuschlag bezahlen, einen unwichtigen Kunden verlieren etc.), aber das lässt sich verschmerzen. Denken Sie immer zuerst an Ihre wirklich großen und wichtigen Aufgaben.

Vertrödeln Sie keine Zeit in sozialen Netzwerken und Web 2.0

Legen Sie Facebook & Co. an die Leine. Wenn Sie permanent Nachrichten verschicken, Fotos und Filme anschauen oder Kommentare zu irgendwelchen Statusmeldungen abliefern, fehlt Ihnen diese Zeit zwangsläufig für Ihre wesentlichen Aufgaben. Statt, wie im vorhergehenden Kapitel beschrieben, der Illusion zu unterliegen, dies bringe Ihr Geschäft wirklich weiter, sollten Sie es als Freizeitaktivität begreifen. Und hierfür auch Ihre kostbare Zeit nur sehr dezidiert einsetzen.

Verzichten Sie auch auf Chats als Ablenkung. Deinstallieren Sie Messenger-Programme wie Skype, MSN, ICQ und Co. von Ihrem Rechner. Beantworten Sie auch eingehende Fragen auf Xing nur während einer festen und sehr begrenzten Zeitspanne. Zum Beispiel einmal am Tag 15 Minuten vor der Mittagspause. In dieser Zeit bearbeiten Sie alle Anliegen auf einmal.

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