Zum Text

Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildrechte bei udl Digital. Das Videomaterial wurde vom Ersteller des Videos zur Verfügung gestellt. 

Hier schreibt für Sie:

Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.

{Replik} Leistungsschutzrecht-Debatte Springer vs. Google: Der 1-Euro-Streit?

  • de-cover-agile-projectmanagement
  • en-cover-it-recruiting-skill-shortage
  • de-cover-become-boss
  • en-cover-risk-fun.jpg
  • de-cover-flow
  • de-cover-speechless.jpg
  • de-cover-influencer
  • de-cover-visible
  • en-cover-let-them-talk.jpg
  • de-cover-stress-killer
  • de-cover-disruptive-innovation
  • de-cover-mindful
  • de-cover-success-management
  • de-cover-career-planning
  • de-cover-motivation-delegation
  • de-cover-good-writing
  • de-cover-lying
  • de-cover-goals
  • en-cover-overnight-success.jpg
  • de-cover-learn-right

Diesen Donnerstag diskutierten bei UDL-Digital im Base Camp Christoph Keese von Axel Springer und Kay Oberbeck von Google ihre höchst gegensätzlichen Positionen zum Leistungsschutzrecht. Moderiert wurde das ganze von Cherno Jobatey die Frage stellte, ob es bei der ganzen Diskussion am Ende nur um 1 Euro geht. Sie können die Diskussion nun exklusiv hier nachhören.


strong>Video-Hinweis: Wenn Sie hier kein Video sehen, müssen Sie am Ende der Seite unter “Privacy und Cookies” die Option “Videos sehen” aktivieren!


Leistungsschutzrecht: Worum gehte ss?

Anders als Jobateys lockere Äußerung und die Überschrift dieses Artikels nahelegen und als die “Handreichung” oben auf dem Foto vermuten lässt, ist das Thema ziemlich ernst.

Google soll per Gesetz dazu verpflichtet werden, Verlagen Lizenzgebühren für die Verwendung von Teasern (also kurze Texte) in den Suchergebnissen zu zahlen.

Leistungsschutzrecht Pro und Contra

Die Begründung dafür lautet, es handele sich um eine Schutzlücke, da andere Verwerter wie z. B. Tonträgerhersteller schon ein Leistungsschutzrecht hätten. Das Leistungsschutzrecht sei zudem nötig, um Presseverlage vor einem unlauteren Ausbeuten ihrer Leistung durch Suchmaschinen zu schützen.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Gegen dieses Gesetz formiert sich im Internet seit Jahren Widerstand, kürzlich hat nun auch Google als Hauptzielscheibe der Verlage eine Anti-LSR-Kampagne gestartet, die im Netz mit einiger Ambivalenz diskutiert wird.

Argumente der Gegner sind u.a., dass Presseverleger schon durch das Urheberrecht hinreichend geschützt seien. Zudem könne jeder Verleger seine Informationsangebote sichern, indem er diese nicht gratis ins Internet stellt. Daneben könne die Indizierung durch Suchmaschine blockiert werden.

Springer vs. Google

In der Diskussion um das Leistungsschutzrecht habeb sich im Wesentlichen zwei gegensätzliche Pole herausgebildet: Die Axel-Springer-AG als Hauptbefürworter des Gesetzesvorhabens und Google.

Und genau die trafen am Nikolaustag 2012 nun bei UDL-Digital aufeinander in Gestalt von Director, Communication und Public Affairs, Google DACH, Nordics, Benelux und Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs der Axel Springer AG.

Der 1-Euro-Streit?

Spannend fand ich vor allem drei Schlaglichter der Diskussion: Cherno Jobatey, der an Christoph Keese gerichtet die Fraga aufwar, um welche Summe es denn ginge.

Und Keese der nach einigem Hin- und Her schließlich eine (willkürliche) Summe für die Snippets aus allen deutschen Presseerzeugnissen nannte, nämlich 1 Euro pro Halbjahr. “Das ist ja nun Wirklich günstig” witzelte Jobatey. Wird sich hier etwa um einen 1 gestritten.

Ist das LSR technisch machbar?

Spannend für mich auch die Diskussion zwischen Matthias Schindler aka @pressroi und Keese. Schindler fragte ganz direkt, ob Keese eine Ahnung habe, wie man gemäß dem Leistungsschutzrecht per Algorithmus Presseerzeugnisse von Nicht-Presseerzeugnissen trennen wolle,

M.E. eine fundamentale Frage, weil es zeigt, dass das LSR so wie geplant technisch gar nicht korrekt durchführbar ist. Christoph Keese hingegen verstand die Frage nicht und tat den Aspekt als nicht wichtig ist.

Keese: “Ich bin nicht dumm und lüge nicht”

Allerdings ging Keese daraufhin Schindler mehr oder minder direkt an: Er habe es satt, im Internet ständig als jemand hingestellt zu werden, der entweder dumm ist oder lügt.

Hinweis: Die ausgesprochen interessante, knapp einstündige Diskussion hatte ich zunächst aufgezeichnet, habe diese Audio-Datei jedoch mittlerweile aufgrund der schlechten Tonqualität durch den 20-Minuten-Video-Zusammenschnitt von UDL-Digital (siehe oben) ersetzt.

Text als PDF kaufen

Diesen Text als PDF erwerben (nur zur eigenen Nutzung ohne Weitergabe gemäß AGB): Bitte schicken Sie uns eine eMail mit gewünschten Titel an support [at] berufebilder.de, wir schicken das PDF dann umgehend zu. Sie können auch Text-Reihen erwerben.

3,99 Jetzt buchen

Mehr erfahren – unsere Bücher zum Thema

Oder für wenig mehr direkt ganzes Buch oder eKurs zu diesem Thema kaufen, dazu weiterlesen. Hier finden Sie eine passende Auswahl.

eKurs on Demand kaufen

Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion als PDF-Download. Bitte schicken Sie uns eine eMail mit gewünschten Titel an support [at] berufebilder.de. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs – alle weiteren Informationen!

19,99 Jetzt buchen

  • buch-review




    buch-review




    buch-review




    buch-review




    buch-review

  • buch-review




    buch-review




    buch-review




    buch-review




    buch-review

  • buch-review




    buch-review




    buch-review




    buch-review




    buch-review

  • buch-review




    buch-review




    buch-review




    buch-review




    buch-review

Eine Antwort zu “{Replik} Leistungsschutzrecht-Debatte Springer vs. Google: Der 1-Euro-Streit?”

  1. Leistungsschutzrecht: Einig in der Uneinigkeit | UdL-Digital sagt:

    […] Weitere Berichte zum UdL Digital Talk sind bei kriegs-recht, heise, Meedia, den Netzpiloten, beim Presseschauder, bei heyeje, im Schriftraum, bei Jens Best und bei Berufebilder erschienen. […]

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.

EnglishDeutsch