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Dell Latitude E7240 im Office-Praxistest 2/2: Arbeiten mit Windows 8



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Im ersten Teil meines Testberichts über das Dell Latitude E7240 ging es um die Ausstattung des Gerätes selbst. Im zweiten Teil nun ein Aspekt, der für gutes Arbeiten genau so entscheidend ist: Das richtige Betriebssystem. Windows 8 hat mich als eingefleischten Ubuntu-Linux-Nutzer leider nicht überzeugt.

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Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Windows 8: Der erste Eindruck ist positiv

Dell liefert als einziger Hersteller ja auch Linux-Laptops aus, dieses aber läuft, so wurde ich informiert, gar nicht erst mit Linux und mir gelang es erst gar nicht, durch Drücken der F2-Taste ins Bios zu gelangen, um dort Booten vom USB-Stick einzustellen und dann Ubuntu-Linux zu testen.

Dabei war ich anfangs von Windows 8 mit seiner intuitiven Kachelarchitektur sogar sehr begeistert, ja ich fand sie regelrecht revolutionär, und glücklicherweise gibt es viele Programme, die ich für Linux nutze, auch für Windows. Ja selbst die Konfiguration war deutlich schneller erledigt.

Zudem mag man einwenden, dass auch sicher unter Linux nicht alles einwandfrei funktioniert. Und vermutlich es auch einfach eine Frage der Gewohnheit.

Vorinstallierte Software

Es ist schön zu sehen, dass Dell seinen Rechner nicht mir irgendwelcher Test-Software vorkonfiguriert, die man dann erst aufwändig deinstallieren muss, wie man das von anderen Geräten kennt.

Offenbar wird das Gerät laut Herstellerangabe auch mit einer umfassenden Verschlüsselungstechnologie geliefert, die BIOS-Management und Datenlöschung auch bei ausgeschalteten Geräten per Fernzugriff ermöglichen – ein Feature, das ich ebenfalls nicht getestet habe.

Praktikabilität

Sonst gab es aber leider ein paar Knackpunkte: Abgesehen von den schon beschriebenen Verbindungsproblemen finde ich das Arbeiten mit Windows schlicht unübersichtlich, da für mich nie ganz nachvollziehbar ist, wo z.B. die Programmkonfigurationsdateien abgespeichert werden – das war vor einigen Jahren eines meiner Hauptargumente, zu Linux zu wechseln, wo sich alles übersichtlich im Home Ordner findet.

Und es mag praktisch sein, schnell von einem Programmfenster ins nächste zu switchen und wieder zurück, ohne das Programm zu beenden. Allerdings irritiert mich, dass die Schaltflächen nur eingeblendet werden, wenn man mit der Maus in die obere Ecke fährt, was immer in einem gewissen „Herumgesuche“ resultiert – ein konkreter Knopf ist mir lieber. Bei Ubuntu kann man so etwas einstellen. Möglich, dass sich der wahre Sinn dieses Features erst mit Touch-Display erschließt, den das Dell Latitude E7240 aber leider nicht hatte.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Auch vermisse ich die Möglichkeit, zwei Fenster zur gleichen Zeit neben- oder übereinander anzuzeigen und damit arbeiten zu können. Bei Ubuntu geht das, bei Windows kann man ein Fenster immer nur klein daneben anzeigen. Und was mir wirklich fehlt, sind die verschiedenen Arbeitsflächen, auf denen ich bei Ubuntu die Programme verschieben kann und durch die ich stets die Übersicht über die bereits geöffneten Programmfenster behalte. Bei Windows 8 kann ich nur hin- und herspringen.

Als ich mir dann noch einen Virus einfing, den ich trotz Ausprobierens diverser Anti-Programme nicht mehr wirklich loswurde, fing ich wirklich an, mich auf meinen Computer zu Hause zu freuen. Der Mensch ist eben doch ein Gewohnheitstier.

Abgesehen von Windows 8 würde ich das Dell E7240 jedoch uneingeschränkt empfehlen, auch wenn es einem Preis um die 1.000 Euro (abhängig von der Konfiguration) eher im Premiumsegment anzusiedeln ist.

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