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Dresscode & Lässige Kleidung im Job: Underdresscode automatisch authentischer?


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Bildrechte: Bildmaterial von Robert Half/Getty Images.

Dresscode ist ein schwieriges Thema: Ist man zu lässig gekleidet, gilt man schnell als nachlässig, aber wer zu korrekt aussieht, ist heutzutage schnell uncool. Davon abgesehen hat jede Gruppe ihren eigenen Dresscode. Ein Überblick.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Authenzität oder gekonnte Inszenierung?

Kürzlich war ich auf der re:publica. War auch echt schön: Nette Leute, alles cool, locker, lässig. Nur eines irritierte mich: Es gab eigentlich keinen Business-Dresscode – aber irgendwie dann doch: Einen Underdresscode!

Dass auf bestimmten Veranstaltungen alle mit Schlips und Kragen rumlaufen und man sich fühlt, wie der bekannte bunte Hund, wenn man den Dresscode nicht erfüllt, das kennt man ja. Auf der re:publica war es aber genau so, nur umgekehrt: Alle liefen betont leger herum.

Das kann man jetzt schön finden, weil die Leute sich so geben, wie sie privat sind, ganz autentisch eben.

Achtung vor der Manipulation

Es darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich, gerade für Unternehmen auch um eine Business-Veranstaltung handelt. Daher ist das Legere dann auch wieder nur ein Dresscode – eine Art Underdresscode!

Zu dieser als Rolle gespielten Authenzität hat Olaf Hinz hier einen schönen Kommentar verfasst: Legerer Dresscode auf der re:publica ist eben auch nur eine stimmige Inszenierung – auch weil die wenigen Schlipsträger als besonders spießig aus dem Rahmen fielen. Wobei ich persönlich ja Schlips und Anzug auf einer Business-Veranstaltung ja authentischer finde…

Was ist denn das für eine Studentin?

Dazu passte auch gut mein Gedanken, als ich dem unten als Video geposteten Beitrag beiwohnte: Als die Rednerin aufbaute, dachte ich spontan: „Welche Studentin kommt denn jetzt?“ und wurde dann positiv überrascht, dass es sich um Miriam Meckel handelte.

Auf die Entfernung und mit ihren Jeans und Shaks sah sie eben aus wie eine Studentin – und das mögen viele cool gefunden haben, ich halte genau das für einen gekonnte Insenierung von Authenzität – mal davon abgesehen, dass der Vortrag wirklich Sehenswert war.

Muss Dresscode langweilig sein?

Vor einiger Zeit habe ich meine Serie über orginelle Businessmode begonnen, die zeigen sollte, dass Büroklamotten alles andere als langweilig sein müssen. Denn längst nicht alle rennen im Job im Anzug oder Kostümchen herum – z.B., wenn man ins Ausland schaut.

In Dubai beispielsweise tragen die Scheichs auch beim Geschäftsmeeting ihr traditionelle Tracht – die ortsübliche Businessmode eben. Noch interessanter finde ich übrigens afrikanische Businessmode, wie ich sie früher auf einigen Konferenzen der UN begutachten durfte: Bunt, Farbenfroh – und überhaupt nicht langweilig. Vielleicht hat jemand so ein Foto für mich?

Ein Dankeschön

Das Foto oben stammt jedenfalls vom Personaldienstleister Robert Half/ Getty Images. Alenka Mladina, Marketing & PR Manager bei Robert Half, hat sehr viel Aufwand betrieben, um es mir zu besorgen, die Veröffentlichungsrechte abzuklären und den Quellennachweis zu liefern.

Einfach weil sie meine Aktion mit der orginellen Businessmode interessant fand und unterstützen wollte. Für so viel Einsatz meinen herzlichen Dank!

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