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Mit Kreativitätstechniken Probleme lösen: 8 Tipps für bessere Ideen


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Kreativität ist mittlerweile nicht mehr nur in sogenannten Kreativberufen wichtig, sondern betrifft alle Branchen und Arbeitsgebiete. Denn überall sind gute Ideen gefragt, die Probleme lösen, Produkte und Dienstleistungen optimieren oder das Unternehmen sonstwie weiter bringen. Aber wie findet man die?

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Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Gute Ideen sind wie Fruchtfleisch

Von dem italienischen Bestseller-Autor und Semiotik-Professor Umberto Eco ist folgendes Zitat überliefert: Gute Ideen sind wie Fruchtfleisch, das nach und nach ansetzt: Zuerst ist der Kern da, dann kommt noch dieses und jenes hinzu.

Oder anders ausgedrückt: Eine wirklich gute Idee ist kein Geistesblitz, der einen irgendwann vom Himmel herab trifft, sondern oft das Ergebnis harter Denkarbeit. Ein ständiger Prozess eben, den man in der Regel auch nicht alleine, sondern idealerweise im Team bestreitet. Denn: Viele Köpfe denken mehr als einer.

Kreativitätstechniken zur Ideenfindung

Dabei bieten sich zur Ideenfindung verschiedene Kreativitätstechniken an: Etwa der morphologische Kasten. Hier werden alle denkbaren Lösungen einer Problemstellung systematisch zusammengetragen. Wenn zum Beispiel Veränderungen im Unternehmen anstehen, müssen zunächst alle entscheidenden Teilprobleme (Kundennutzen, eigene Resourcen, Preise, Konkurrenz usw.) ermittelt werden.

Zu den Teilproblemen werden nun verschiedene Lösungsalternativen erarbeitet und nebeneinander notiert. Einzelne Lösungsvarianten pro Teilproblem lassen sich nun zu Gesamtlösungen kombinieren. Aus den verschiedenen möglichen Kombinationen lässt sich dann die beste auswählen.

Spielerisch Probleme lösen

Eine andere Methode ist das etwas spielerischere Sechs-Hut-Denken, eignet sich aber gut dazu, Ihre Idee aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Man setzt dazu nach Lust und Laune einen von sechs farbigen Hüten auf – nacheinander natürlich. Jede Farbe steht für eine bestimmte Denkrichtung.

Weiß etwa für Objektivität und Neutralität, mit der Informationen ohne Wertung gesammelt werden. Im Gegensatz dazu symbolisiert Rot das persönliche Empfinden, subjektive Meinung, Gelb die positiven Eigenschaften usw. Man übernimmt die entsprechende Meinung und schreibt sie auf. Dadurch macht man sich die Vor- und Nachteile seiner Idee klar.

Krativitätstechniken – 8 Tipps für das Finden guter Ideen

  1. Mind Map: Schreiben Sie in die Mitte eines großen Blattes Papier in Großbuchstaben das Thema. Kreisen Sie es ein. Bilden Sie nun mehrfarbige Äste – jeder Ast ist ein neues Stichwort, das Ihnen einfällt.
  2. Merkmalsauflistung: Notieren Sie die wichtigsten Merkmale eines bereits existierenden Produkts oder einer Dienstleistung: Lassen sich diese Merkmale modifizieren, also ersetzen, anders verwenden, umgestalten oder anders kombinieren?
  3. Brainstorming: Hier sollen Sie Ihren Gedanken einfach mal spontan und ungehemmt freien Lauf lassen: Eine solche Brainstormingsitzung dauert in der Regel 20 bis 40 Minuten. Nur notieren, ganz ohne Bewertung!
  4. Morphologischer Kasten: Hier müssen zunächst alle entscheidenden Teilprobleme ermittelt werden. Zu den Teilproblemen werden nun verschiedene Lösungsalternativen erarbeitet und nebeneinander notiert. Einzelne Lösungsvarianten pro Teilproblem lassen sich nun zu Gesamtlösungen kombinieren.
  5. Sechs-Hut-Denken: Diese Methode ist etwas spielerischer, eignet sich aber gut dazu, Ihre Idee aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Setzen Sie nach Lust und Laune einen von sechs farbigen Hüten auf – nacheinander natürlich. Jede Farbe steht für eine bestimmte Denkrichtung. Übernehmen Sie die entsprechende Meinung und schreiben Sie sie auf.
  6. Osborn-Methode: Benennen Sie Ihr Problem und stellen Sie sich dann alle möglichen Fragen, die Ihnen dazu einfallen. Auch wenn die Fragen Ihnen etwas seltsam erscheinen mögen: Sie helfen Ihnen, Ihre Idee aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen.
  7. Machen Sie einfach mal was anders: Manchmal reicht es schon, wenn Sie einfach nur den Blickwinkel auf eine Sache ändern, um zu einer neuen Idee zu kommen. So können Sie zum Beispiel die Fragestellung oder umkehren. Nun fällt Ihnen vielleicht vieles ein, was Sie so nicht machen sollten – und dadurch kommen Ihnen zahlreiche Ideen, wie Sie es machen sollten.
  8. Chancen und Risiken abwägen: Doch leider genügt es nicht, einfach nur eine gute Idee zu haben: Sie müssen Sie sich auch im klaren sein über Chancen und Risiken Ihrer Idee und das entsprechend in Ihre Planung einbeziehen.

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