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Mit der Kraft der Stimme zum Erfolg – 3/4: Fein(er) kommunizieren – die Energie hinter den Worten



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»Dafür bin ich nicht zuständig.« Erinnern Sie sich, wann Sie sich das letzte Mal über diesen Satz furchtbar geärgert haben? Er ist ein typisches Beispiel für schwächende Kommunikation. Kommunikation, die Fronten aufbaut und Menschen voneinander entfernt.

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Hier schreibt für Sie:

 

hoffmann-stimmeGottfried Hoffmann ist Kommunikations- und Sprechexperte und unterrichtet an zahlreichen Hochschulen.

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„Das kannst du doch noch schnell erledigen“

Ein anderer Klassiker ist: »Das kannst du doch schnell noch mit erledigen!« Wie fühlen Sie sich, wenn Menschen so mit Ihnen sprechen? Vermitteln Sätze wie diese Begeisterung, kann man auf diese Weise eine Vision rüberbringen? Wenn es Ihr Ziel ist, Ihre Visionen zu transportieren und Menschen zu begeistern, dann sollten Sie eine andere Kommunikationsform wählen.

Denn hinter diesen beiden Beispielen, und die Liste ließe sich mühelos erweitern, steht eine Distanz zu den Menschen, ein latentes Verurteilen, die Tendenz zu verunsichern, es werden unfaire Vergleiche gezogen oder es wird auf der Klaviatur Belohnung/Strafe gespielt. Wenn Sie Menschen begeistern wollen, ist dies das falsche Instrumentarium.

Die Wahl der Worte

Allein schon durch die Wahl Ihrer Worte können Sie viel bewirken. Ersetzen Sie »Dafür bin ich nicht zuständig« zum Beispiel durch: »Ich denke, in dieser Frage bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Aber wir wollen mal sehen, wie ich Ihnen helfen kann.«

Das schafft eine andere Gesprächsatmosphäre und Sie haben mit dieser Formulierung eine Zukunft in der Kommunikation angelegt. Beim zweiten Beispiel wäre denkbar: »Ich hab im Moment wahnsinnig viel zu tun und muss mich ganz dringend um das Projekt XY kümmern. Wäre es dir vielleicht möglich, einzuspringen und diesen Auftrag zu bearbeiten? Das würde mir sehr helfen.«

Die Geisteshaltung hinter den Worten

Hinter diesen Formulierungen steht offensichtlich eine bestimmte Geisteshaltung. Wenn Sie Ihre innere Einstellung ändern, wird das zu einer bestimmten Wortwahl und zu einer offeneren und feineren Kommunikation führen.

Kompakt: Die Wortwahl geschieht häufig unbewusst, entscheidet aber über die Qualität der Kommunikation. Deshalb ist es wichtig, sich bewusstseinsmäßig sehr klar zu sein, was man erreichen möchte. Denn die innere Einstellung prägt entscheidend die Wortwahl.

3 Tipps zum Beobachten

Arbeiten Sie sich in diese Thematik ein, indem Sie die tägliche Kommunikation um sich herum beobachten.

  • Wie wirken welche Formulierungen?
  • Was interpretiert man hinein, wenn man bestimmte Formulierungen hört?
  • Stimmt diese Interpretation wirklich oder verhalten sich die Personen nur ungeschickt?

Verfeinern Sie den Kommunikationsprozess

Mit diesen Fragestellungen werden Sie Ihren Kommunikationsprozess weiter verfeinern. Hierzu finden Sie noch weitere Anmerkungen im achten Kapitel.

Und nun beobachten Sie Ihre Mitmenschen, schmunzeln Sie über die Zusammenhänge, die Ihnen jetzt offenbar werden!

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