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Kolumne in DIE WELT zum Trend-Thema New Work: Traumjob ist, was du draus machst!


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Für meine heute erscheinende Kolumne in der Tageszeitung DIE WELT habe ich das Trend-Thema neue Arbeitsformen unter die Lupe genommen – und die Frage, was es eigentlich bedeutet, einen Traumjob zu haben.

DIE WELT


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Trendthema neue Arbeitsformen

Denn das Thema New Work, Neue Arbeitsformen wird immer in den Medien gerne propagiert – ich denke da nur an die vielen Features über Reiseblogger auf Spiegel Online. Es klingt ja auch super und cool, flexibel zu arbeiten, wann, wie man will und sich auch seine Aufgaben aussuchen zu können.

Auch auf der letzten „Zukunft Personal“, der größten europäischen Fachmesse für Personalmanagement, war das Thema Industrie 4.0 und damit einhergehend der Bereich Neue Arbeitsformen in diesem Jahr das große Trendthema – und gibt da damit die Richtung für den Personalbereich vor.

Die Verlockung des Traumjobs

Die Gretchenfrage allerdings ist: Ist es wirklich so verlockend, einem Traumjob nachzugehen? Immerhin Konfuzius wird der Spruch zugeschrieben: „Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder arbeiten.“ Also auf zum Traumjob?

Tatsächlich lese ich in den Medien oft von Menschen, die ihren Traumjob gefunden haben, etwa als Aussteiger in der Südsee oder freischaffender Künstler. Gemeinsam haben diese Geschichten, dass der Protagonist, oft von heute auf morgen, seinen alten Job hinschmeißt, und nicht selten etwas radikal Neues anfing. Der Traum vieler Stressgeplagten, die ihrem Chef lieber heute als morgen die Kündigung auf den Tisch knallen würden.

Blick Hinter die Kulissen

Klingt einfach, ist es aber nicht, wenn man mal genauer hinschaut. Der Däne Jesper Voss etwa war Headhunter in Luxemburg. Um mehr Bewegung und frische Luft zu haben, gab der heute 50-Jährige 2005 seinen stressigen Job und sein Haus in Luxemburg auf – und gründete stattdessen auf der dänischen Nordseeinsel Fanø sein kleines Tourismusunternehmen Fanø Sport & Event. Auch heute ist er manchmal gestresst von den Kunden, arbeitet zehn Stunden pro Tag und mehr. Aber er ist viel draußen und kann unter anderem bei Austernsafaris seiner Leidenschaft für die nordische Küche nachgehen.

Damit die Sache ins Laufen kam, musste sich Voss seine Kontakte vor Ort aber erst Schritt für Schritt aufbauen. Und da zeigt sich die Schwäche der medialen Traumjobstorys: Sie verschweigen gerne, dass auch Neustarts nicht immer ein Zuckerschlecken sind. Und dass dazu mehr gehört als „Keine Lust mehr haben.“

Zum Neuanfang im Traumjob gehört mehr

Denn ein Neuanfang erfordert im ersten Schritt Ehrlichkeit zu sich selbst, großen Mut, ein strukturiertes Vorgehen, Kontakte, nicht selten finanzielle Rücklagen für den Anfang und oft auch mehr Arbeit sowie Disziplin, ein Vorhaben auch umzusetzen.

Kein Zweifel: Neue Arbeitsformen oder der Neustart in einem Traumjob kann die Befreiung und Lösung sein, wenn die bestehende Situation wirklich unhaltbar ist. Für mich persönlich waren Veränderungen in der Regel auch immer Verbesserungen, aus denen ich etwas gelernt habe.

Etwas ändern oder bleiben

Das muss aber nicht zwingend so sein: Man kann Konfuzius auch so verstehen: Einfach Freude finden in dem, was man tut, nervige Chefs und Kollegen aus einer anderen Perspektive sehen und – so langweilig es klingt – vielleicht auch mal mit der gegebenen Situation zufrieden sein.

Bleiben oder neu anfangen – der Weg zum Traumjob hat viele Gesichter und die Entscheidung liegt bei jedem selbst.

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  1. Indeed

    Was ist eigentlich ein #Traumjob? Das, was du draus machst, schreibt @SimoneJanson: (Beitrag via Twitter) R8qLiUfuNg #job #NewWork #arbeit

  2. Laura Baumann
    Laura Baumann

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  4. Finetta

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  5. Markus Väth

    Das Thema „New Work“ bzw. „Neue Arbeitsformen“ wird hier in Deutschland leider extrem reduziert. Es geht in 90 % der Fälle um einen „Traumjob“, um eine „Berufung“ oder um neue Formen der organisatorischen Teilhabe (Stichwort Demokratisierung etc.). So wird der revolutionäre Ansatz Bergmanns ledier zum Klischee.

    Ich frage mich manchmal, ob die hiesigen New Work – Apologeten überhaupt Bergmann gelesen haben, denn mit der originalen New Work – Idee hat die hiesige Berichterstattung leider fast nichts zu tun.

    • Simone Janson

      Hallo Herr Väth,
      danke für Ihren Kommentar. Vielleicht ist das der deutschen Mentalität geschuldet, die ja tendenziell eher selbstkritisch-perfektionistisch ist und in New Work dann eine Befreiung von dieser – oft selbstauferlegten – Knechtschaft sieht. Sozusagen von einem Extrem ins andere, wie ich das auch in dem Artikel anspreche. Wäre ja vielleicht mal ein spannendes Thema für einen Fachbeitrag hier im Blog. Vielleicht haben Sie Lust?

  6. KompetenzPartner
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  7. BEGIS GmbH

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  8. Thomas Eggert
    Thomas Eggert

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