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WELT-Kolumne über den Marsch zum Südpol: Genau passende Mitarbeiter finden


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In der aktuellen Kolumne, die heute in der Tageszeitung DIE WELT erscheint, geht es um ein interessantes Gedankenspiel, ausgelöst durch Reinhold Messner: Wie würden Sie Mitarbeiter auswählen, die Sie auf einem Marsch zu Südpol begleiten. Und wie werden Mitarbeiter in vielen Unternehmen tatsächlich ausgewählt?

DIE WELT

Mit den falschen Leuten endet es böse

Als ich letztes Jahr Reinhold Messner interviewte, wurde klar, wie wichtig es für Unternehmen ist, Mitarbeiter zu finden, die genau zu Zielen und Funktion passen. "Wenn meine Mitstreiter nur durch Geld motiviert worden wären, hätten sie wohlmöglich aufgegeben. Das hätte den Tod bedeutet", sagte Messner über seine Arktisdurchquerung. Klingt drastisch, verdeutlicht aber: Mit den falschen Leuten kann es auch für ein Unternehmen böse enden.

Um das zu vermeiden, wenden nicht wenige Unternehmen große Mühe auf - oft nur leider die falschen: Stellenanzeigen werden bis zur Unkenntlichkeit verwässert, dennoch will man mit teuren Studien herausfinden, in welchen Medien sie am besten wirken könnten. Und wenn alles nichts hilft, wird ein Headhunter bemüht, dessen Kandidaten dann nicht einmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Paradox? In vielen Unternehmen aber traurige Realität. Die Frage "Was will ich wirklich" wird auch im Management viel zu selten gestellt.

Wie geht es besser?

Anders macht es der Elektronik-Konzern Rohde & Schwarz: 30 Auszubildende jedes Jahr allein am Standort München, in der Regel werden alle übernommen, studierwillige bekommen Unterstützung. Mit marktgerechten Gehältern, Benefits, regelmäßigen Weiterbildungen und einem ausgefeiltes Gesundheitsmanagement sorgt der Konzern für eine Fluktuation unter 1 Prozent. Dabei sucht man auch hier sehr spezialisierte Fachkräfte: "Die Einarbeitungszeit beträgt bis zu anderthalb Jahren", erklärt Carolin Unger, Leiterin Personalmarketing & Rekrutierung.

Auf Headhunter könne man aber verzichten - auch weil gute Kontakte zu Mitarbeitern in spe bestehen: "Wir haben Hochschulkooperationen, im Rahmen derer wir Forschungsaufträge vergeben, für Studierende Labor oder Equipment zur Verfügung stellen, Mitarbeiter als Lehrbeauftragte entsenden oder Praktika anbieten", so Unger. Die effektivste Form, spezialisierte Fachkräfte zu gewinnen, besteht also darin, nicht erst zu suchen, wenn Not am Mann ist - eine Methode, die leider noch zu wenige Unternehmen beherzigen.

berufebilder

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  1. Romina Di Fiore

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  2. Frederike Gasa

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  3. Monika B. Paitl

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  4. Mats

    Wie würden Sie Mitarbeiter für einen Marsch zum Südpol auswählen?
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  5. KompetenzPartner

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