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Meine Kolumne in DIE WELT zum Thema Kritikfähigkeit: Warum aus Fehlern lernen das Innovationspotential verbessert


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Offenlegung: American Airlines hat diverse Recherchereisen von uns durch Teilübernahme der Reisekosten unterstützt. Das Ministerium für Wirtschaft, Entwicklung und Tourismus des US-Bundesstaats Texas hat bei einer Recherchereise die Kosten für Flug und Unterkunft übernommen. Bildrechte bei ,,. Bild-Location: 1600 South Congress Avenue, Austin, Texas 78704, Vereinigte Staaten.

In der aktuellen Ausgabe der Tageszeitung „DIE WELT“ ist im Wirtschaftsteil meine Karriere-Kolumne zum Themea „Kritikfähigleit – Aus Fehlern Lernen erschienen“. Darin beleuchte ich die Probleme der deutschen Feedbackkultur im Vergleich zur amerikanischen und zeige auf, wie man mit Fehlern konstruktiv umgeht. DIE WELT


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Die deutsche Perfektionismus-Kultur als Problem

Auch wenn niemand gerne Fehler zugibt, sind sie wichtig und wertvoll – wenn man sie konstruktiv nutzt. Das impliziert die Fähigkeit, daraus zu lernen. Denn daraus können Innovationen entstehen.

Gerade in Deutschland tut man sich eher schwer damit. Schuld trägt unsere Perfektionismus-Kultur: Wer bei einem Fehler erwischt wird, ist stigmatisiert, sie werden daher nach Möglichkeit vermieden und Kritik ist unerwünscht.

Bewertungen beim Sonntags-Brunch

Das geht auch anders. Kürzlich war ich in Texas: Sogar in Restaurants wie dem South Congress in Austin liegen dort Zettel und Stifte bereit, mit denen die Gäste nach dem Sonntags-Brunch Verbesserungsvorschläge einreichen können.

Und während Kritik hierzulande oft verschämt-zähneknirschend angenommen wird, interessieren sich die Leute dort richtig für die Kundenmeinung, ja sie fragen extra noch einmal nach – das ist mir im Hotel Meridien in Dallas so passiert, als die Sales-Managerin sich nicht mit der oberflächlichen Aussage „nettes Hotel“ zufrieden gab und extra nochmal nachhakte. Als Deutschen kann einen das echt verwundern.

Trial & Error machen innovativ

Von dieser amerikanischen Kultur profitieren auch viele erfolgreiche US-Unternehmen, die die Feedback-Schleifen in das Trial-&-Error-Verfahren der Produktentwicklung eingebaut haben. Fehler werden dadurch zum Mittel der Innovationsgewinnung.

Doch wie gelingt ein entspannter, konstruktiver Umgang mit Fehlern? Zunächst, indem man sich klar macht, dass Kritik eine wertvolle Information ist, die Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar macht. Fehler-Vermeidung um jeden Preis ist daher kontraproduktiv.

Sachliche Kritik kommt besser an

Hilfreich ist selbst berechtigte Kritik allerdings nur, wenn sie sachlich geäußert wird. Leider steckt oft auch Neid dahinter oder wird von Vorgesetzten als Machtmittel eingesetzt.

Wer auf Fehler aufmerksam gemacht wird, sollte sich daher gut überlegen, wer das tut und warum – und ob diese Meinung kompetent ist. Verletzend ist vor allem auch verallgemeinernde, abwertende Kritik wie „Sie machen immer so dumme Fehler“.

Differenzierte Aussagen nötig

Wer wissen will, was er besser machen kann, braucht differenziertere Aussagen – und sollte sich nicht scheuen, diese auch einzufordern. Wer hingegen durch ungerechtfertigte Kritik bloßgestellt wird, kann sich wehren.

Den Kritiker nicht zu beachten oder ihm vordergründig-ironisch sogar recht zu geben, um ihn ins Leere laufen zu lassen, sind hierfür gute rhetorische Kniffe. Auf keinen Fall sollte man diskutieren oder sich rechtfertigen!

Die Kolumne ist auch online zu finden unter: http://www.Welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article114453377/Aus-Fehlern-lernen-kann-klueger-machen.html

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