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Kolumne DIE WELT über Kind & Karriere: Einfach miteinander reden?


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Kinder und Karriere zu vereinbaren ist nicht immer einfach – auch für Männer nicht, wie eine aktueller Fall zeigt. Wie es dennoch gelingen kann – aber nicht muss – zeigt meine Kolumne in der Tageszeitung die Welt. DIE WELT


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil


Schritt 1: Eigene Ziele klären

Kürzlich ging die Geschichte eines Mannes durch die Presse, dem nach sechs Monaten Elternzeit am ersten Arbeitstag gekündigt wurde. Das zeigt zweierlei: Solche Diskriminierungen treffen mittlerweile auch Männer. Und die Vereinbarkeit von Kind und Karriere ist noch immer ein großes Problem.

Für die Unternehmerin Sophia von Rundstedt ist daher Kommunikation wichtig: „Ein Mitarbeiter sollte sich genau überlegen, wie die persönlichen Ziele aussehen:

  • Wie will ich arbeiten, wo kann ich Abstriche machen? Rund um die Uhr für das Kind da sein, mit vielleicht negativen Konsequenzen für die Karriere?
  • Oder eine Karriere mit Führungsverantwortung, dafür weniger Zeit für das Kind?

Schritt 2: Rechtzeitig mit dem Chef sprechen

„Dann sollte man mit dem Chef darüber sprechen, was diese Entscheidung für die Karriere und das Unternehmen bedeutet“, so von Rundstedt, selbst Chefin von 300 Mitarbeitern, davon 70 Prozent Frauen.

Während der Elternzeit könne schließlich viel passieren. „Da heißt es, gemeinsam abzuwägen und geeignete Modelle zu finden“, erläutert die Mutter von zwei Kindern. Flexiblen Regelungen stünden leider oft starre Gesetze entgegen.

Frauen Scheitern an ihren Chefs

Nicht immer ist Kommunizieren die richtige Lösung: Eine aktuelle US-Studie der Unternehmensberatung Bain & Company zeigt, dass Frauen im Job häufig an männlich geprägten Rollenvorstellungen und fehlenden weiblichen Vorbildern scheitern.

Die Frauen fühlen sich vor allem von ihren direkten Chefs zu wenig unterstützt.

Wie die Quote helfen kann

Auch Sophia von Rundstedt kennt solche Vorurteile. Die Frauenquote könne helfen, mit den Rollenklischees aufzuräumen, aber sie geht der Unternehmerin nicht weit genug.

„Wir brauchen die Quote nicht nur in Aufsichtsräten, sondern auch in den Vorständen“, sagt sie. Was können Frauen selbst tun? „Netzwerken“, rät von Rundstedt, die sich im Verein Working Moms engagiert. „Gerade Frauen unterschätzen oft, wie wichtig das für das eigene Vorankommen ist.“

Das richtige Unternehmen & der richtige Partner

Und wenn der Chef oder auch der eigene Partner so gar nicht zu Kompromissen bereit sind?

„Dann“, so sagt von Rundstedt, „sollte man ruhig überlegen, ob das Unternehmen noch das richtige ist, beziehungsweise inwieweit die Beziehung zum Partner trägt.“

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    • Cornelia Kirschner

      Liebe Frau Janson,
      es wäre schön, wenn Problemlösungsansätze sich so einfach definieren ließen – man sucht sich als Mutter einen neuen Job oder – wenn ich Sie richtig verstanden habe- denkt länger darüber nach, ob man nicht auch den Partner wechseln sollte, klappt es mit den Kompromissen nicht. In der Realität sind sie schon als traditionell verheiratete Frau mit KInd ein Problemfall in der Arbeitswelt – als Alleinstehende vermag ich es mir gar nicht auszumalen. Sie haben Recht, man darf nicht nur jammern, muss Neues versuchen, damit wenigstens unsere Töchter aus diesem Kampf Nutzen ziehen können und eines Tages tatsächlich beides haben können. Aber im Moment ist das so fern wie die Begleichung der Schulden Griechenlands……

      Liebe Grüße
      C.Kirschner

      • Simone Janson

        Hallo Frau Kirschner,
        in der Überschrift steht ein Fragezeichen, zudem wird ein männliches Beispiel zitiert, im Text wird eine Studie zitiert, die Ihre Meinung bestätigt – und sonst zitiere ich Sophia von Rundstedt in direkter oder indirekter Rede. Woher nehmen Sie, dass ICH geschrieben habe, man könne auf diese Art und Weise einfach seine Probleme lösen? Bitte lesen Sie das etwas ausführlichere Interview mit Sophia von Rundstedt, in dem sie vielles noch ausführlicher anspricht, was in den 2000 Zeichen der Kolumne nicht möglich war.
        Auf der Grundlage können wir dann weiter diskutieren.

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