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Meine Kolumne in DIE WELT über junge Führungskräfte: Druck erzeugt nur Gegendruck


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Was tut man, wenn man plötzlich zum Chef befördert wird? Einem Freund von mir ging es vor Jahren so. Dass er dann zu den Partys seiner Kollegen nicht mehr eingeladen wurde, kommentierte er lakonisch mit den Worten: „Damit muss man Leben“. Muss man? Diesem Thema widmet sich meine Kolumne, die heute auf Seite 17 in DIE WELT erschienen ist. DIE WELT


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Vom Kollegen zum Chef

Gestern noch gleichgestellter Kollege, heute Chef – das provoziert Konflikte. Die kennt auch Henryk Lüderitz aus eigener Erfahrung:

Bei einem Mobilfunkanbieter stieg er sehr schnell zur Führungskraft mit 15 Millionen Euro Jahresbudget auf – und wäre beinahe ausgerastet, als sich ein ehemaliger Teamkollege hinter seinem Rücken über ihn beschwerte.

Der Weg zum Respekt ist steinig

Gerade für junge Fürhungskräfte ist der Weg zum Respekt oft steinig und von einem ständigen inneren Konflikt begleitet: „Wann ist es sinnvoll, nachzugeben?

An welchen Stellen ist hingegen eher autoritäres Durchgreifen zielführend?,“ fragte sich auch Lüderitz, der schließlich bewusst auf den Führungsstress verzichtete und heute als Trainer arbeitet.

Professionelle Authenzität als Schlüssel zum Erfolg

Für Wirkungsexperte und Buchautor Michael Moesslang hat Respekt viel mit professioneller Authenzität und Persönlichkeit zu tun.“Je souveräner und selbstsicherer eine Person auftritt, desto mehr Respekt und Überzeugungskraft strahlt sie aus“, sagt er.

Und genau auf diese natürliche Autorität kommt es an, wenn man ernst genommen werden will. Aber Achtung, das hat nichts mit dominantem Gehabe zu tun, denn Druck erzeugt nur Gegendruck.

Management by Kumpel?

Doch auch das Gegenteil, das so häufig anzutreffende Management bei Kumpel, ist falsch: Wer als Chef für seine Mitarbeiter lieber den guten Freund miemt, traut sich vielleicht nicht, auch unliebsame, aber notwendige Entscheidung zu treffen.

Und versucht am Ende vielleicht sogar, Verantwortung abzuwälzen. Kein Wunder, wenn der Respekt dann flöten geht.

Persönliche Wirkung schulen und zu seinen Worten stehen

Wer als Führungskraft erfolg haben will, muss daher einerseits persönliche Wirkung und Kommunikationsfähigkeiten schulen und lernen, Wünsche so vermitteln, dass die Mitarbeiter sie annehmen können und zu den ihren machen.

Andererseits ist es aber auch wichtig, zu den eigenen Worten zu stehen und mit gutem Beispiel voranzugehen, selbst wenn es ungangenehm wird. Nur so kann man langfristig Respekt gewinnen.

Der Beitrag ist auch Online auf Welt.de erschienen.

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