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Kolumne DIE WELT: Jobsuche beim Skifahren?


Top20 deutscher Bloggerinnen, referenziert in ZEIT, Wikipedia & Blogger-Relevanz-Index, Seit 15 Jahren Wandel der Arbeitswelt: Beratung, Bücher, News-Dienst Best of HRSeminare & Locations.
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In meiner aktuellen WELT-Kolumne, die vergangenen Freitag erschienen ist, geht es um ein Thema, dass zunehmend aktuell wird: Die Vermischung von beruflichen und privaten Anlässen. Diesmal am Beispiel eines Ski-Events, auf dem Unternehmen nach neuen Talenten suchen. DIE WELT


Hier schreibt für Sie: Simone Janson, deutsche Top20 Bloggerin, Auftritte in ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

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Jobsuche auf der Skipiste?

Strahlender Sonnenschein, kilometerlange Abfahrten, Party ohne Ende – klingt spaßig, aber lässt sich so ein neuer Job finden, wie es die “Students on Snow” als “Europas höchste Jobbörse” verspricht?

350 Studierende, Vertreter von Unternehmen wie Siemens und Bayer sowie aus Wirtschaftsregionen wie Heilbronn-Franken und Nordschwarzwald reden beim gemeinsamen Wintersport über Jobs. Netter Gag – oder könnten solche Recruiting-Formen Schule machen und auch für erfahrenere Zielgruppen interessant sein? Ich habe mir das zweitägige Event am Nassfeld in Kärnten auf Einladung des Veranstalters näher angesehen.

Mehr Personalmarketing als Jobbörse

Die Unternehmen wollen sich als “coole” Arbeitgebermarke in den Köpfen der Top-Kräfte von morgen verankern – tatsächlich sind vor allem Studierende aus Fächern wie Wirtschaftswissenschaften, Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen hier. Die weniger bekannten Firmen hoffen, mehr aufzufallen als auf klassischen Karrieremessen. Eher Personalmarketing als Jobbörse also.

Über Praktika und Bewerbungsmodalitäten wird geredet, nicht über konkrete Jobangebote. Es geht um Kontakte für die Zukunft, auch wenn das nicht allen Studierenden klar ist. Zwar steht der Spaß im Vordergrund, doch registrieren Unternehmen genau, wie jemand sich im scheinbar privaten Umfeld präsentiert.

Selbstvermarkter sind im Vorteil

Genau darauf kommt es an: Wer keine Scheu hat und sich gut selbst vermarkten kann, ist eindeutig im Vorteil. Denn auch wenn die Studierenden im Vorfeld ihre Lebensläufe an Firmen schicken konnten, wissen viele weder, wie sie die Arbeitgeber in spe ansprechen sollen oder was diese eigentlich genau machen.

Aber auch die Firmen sind unsicher: Eine Personalerin sagte mir, sie wolle die jungen Leute ja nicht einfach beim Feiern anquatschen. Die Schwierigkeit ist auch hier, überhaupt miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gespräch auf Augenhöhe

Und doch: Wenn sich ein Student locker mit dem Personaler eines Groß-Konzerns über Schneeverhältnisse und Snowboards unterhält, sieht man die Vorteile solcher Events.

Denn dann sprechen nicht Bewerber und Arbeitgeber miteinander, sondern zwei Menschen, die sich gemeinsam für etwas begeistern. Genau darum sollte es bei einer Zusammenarbeit auch gehen.

http://www.Welt.de/wirtschaft/karriere/article123487202/Jobsuche-bei-Apres-Ski-Das-geht-tatsaechlich.html

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