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Kolumne in „DIE WELT“: Erfolgreich mit Seltenheitswert


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In meiner heutigen Kolumne in der Tageszeitung DIE WELT geht es um ein unfreiwilliges psychologisches Experiment, dass eine alte Jobregel bestätigt: Willst du was gelten, mach dich selten.

DIE WELT


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Schlange stehen für seltene Ereignisse

Schauplatz des Experiments ist das kanadische Städtchen Whistler, gut 115 Kilometer nordöstlich von Vancouver: Zwischen dem Whistler Mountain und dem Blackcomb Peak verkehrt hier eine 4,4 Kilometer lange Gondelbahn.

Etwa alle 15 Minuten kommt auch eine Gondel mit durchsichtigem Glasboden. Und nun raten Sie, was passiert: Die Leute kommen zur Gondel. Sie schauen einen Moment zu, wie die normalen Gondeln kaum besetzt davonschweben, lesen dann das Schild, das für die Glasbodengondel wirbt – und stellen sich, mit wenigen Ausnahmen, brav in die Reihe, um auf das seltene Ereignis zu warten.

Ein Ereignis, das niemandem nutzt

Die Schlange wird länger und länger, während weiterhin die normalen Gondeln meist leer entschweben. Schließlich besteigen alle die Glasbodengondel und drängen sich während der Fahrt am Fenster. Tatsächlich schaut niemand durch den Glasboden.

An diesem Schauspiel hätten Verhaltensforscher und Psychologen ihre helle Freude, zeigt es doch auf plastische Weise drei Dinge: Attraktiver wirkt, was selten und somit schwer erreichbar ist. Die Attraktivität hängt dabei keinesfalls vom tatsächlichen Nutzen ab und ist nicht rational fassbar, wie das Verhalten in der Gondel zeigt. Und: Je mehr Fans, desto attraktiver.

Wer was gelten will, macht sich selten

Das kann man auch für die Karriere nutzen: Wer für sein Unternehmen attraktiv bleiben will, tut gut daran, sich auch mal rar zu machen und zum Beispiel zu zeigen, dass er noch andere Optionen hat, um den eigenen „Marktwert“ zu steigern.

Denn das fleißige Lieschen, das zu allem Ja sagt, ist zwar nützlich, aber für den Chef auch schnell Normalität. Befördert wird hingegen oft, wer besonders attraktiv erscheint.

Wichtig auch: Andere Menschen für sich gewinnen

Laut einer Studie von IBM soll beruflicher Erfolg sogar nur zu zehn Prozent von Leistung abhängen, der Rest wird durch Image und Bekanntheitsgrad bestimmt.

Um attraktiver zu wirken, ist es daher genau so wichtig, andere Menschen für sich zu gewinnen und die eigene Position im Team zu stärken. Das wiederum gelingt am besten, indem man empathisch und respektvoll mit anderen umgeht. Wie so oft gilt: Auf die richtige Dosierung zwischen den Extremen kommt es an.

Die Kolumne ist hier Print und Online hier erschienen: http://www.Welt.de/print/die_Welt/wirtschaft/article124402848/Man-sollte-sich-rar-machen.html

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