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Kickertisch-Unternehmer & Promi-Chauffeur: Madonnas Fahrer


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Offenlegung & Bildrechte:  Das Tourismusministerium der kanadischen Provinz Quebec hat unsere Recherche-Kosten für Flüge, Transfer, Aufenthalt und Verpflegung übernommen. Bildmaterial erstellt mit einer Systemkamera unseres Sponsors Olympus. Bild-Location: Samuel De Champlain Statue, Québec, G1K, Kanada.

Er hat den Bruder von Lady Diana gefahren, die französische Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal, Top-Modell Adriana Karembeu, Celine Dion, David Copperfield – und Madonna bei ihrem letzten Konzert in Quebec. Doch eigentlich ist Alain Thunier Import-Unternehmer für Tisch-Kicker.

Quebec - Madonnas Fahrer


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Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Aus der Bretagne nach Quebec

Vor 30 Jahren ist der gebürtige Franzose aus Rennes in der Bretagne nach Quebec gekommen. Seine kanadische Frau hatte er damals im englischen Brighton kennengelernt. „Doch sie hat mir nichts vom Winter hier mit Minus 20 Grad erzählt“, sagt er und lacht.

Der Schock, als er damals im Februar sei daher groß gewesen. Daher zogen die beiden bald nach Vancouver in Kanadas Westen und lebten auch zeitweise in Französisch Guyana am Amazonas. Noch heute fahren im Winter öfter in Florida, Kuba oder in Frankreich. „Auch wenn im Februar viele Europäer hier sind, um Snow-Mobil zu fahren – mir ist es hier nach Weihnachten definitiv zu kalt.“, erzählt Alain.

Kickertisch-Importe als Geschäftsidee

1990 kehrten die beiden daher für eine Weile nach Frankreich zurück und Alain eröffnete eine Bar. „Dort hatten wir zwei Kickertische und ich war begeisterter Spieler“, berichtet er. Doch Frankreich sei ihm bald wieder zu eng gewesen: „Dort ist alles so hektisch, da bekam ich Bluthochdruck“, berichtet er. In Kanada hingegen schätzt er die Weite des Landes.

„Als wir dann nach Quebec zurückgingen, dachte ich, dass die Kickertische eine gute Geschäftsidee sein könnte.“ Heute importiert der gelernte Buchhalter daher Kickertische, die in Paris hergestellt werden, nach ganz Kanada und verkauft sie an Unternehmen und Endkunden und auch im Internet auf seiner Website http://www.babyfootcanada.com.

Von Celine Dion nach Las Vegas eingeladen

Berühmte Menschen durch die Gegend für A1 Limousine Quebec fährt er hingegen nur so zum Spaß  – sagt er: „Das ist nur ein Teilzeitjob, den ich seit gut 10 Jahren ab und an mache. Es ist interessant, die Leute kennenzulernen.“ Autogramme sammelt er aber nicht.

Die meisten der berühmten Fahrgäste seien nett und würden sich mit ihm unterhalten. „Celine Dion hat uns zu ihrer Show nach Las Vegas eingeladen“, berichtet er. Von Madonna hingegen hält er nicht viel: „Die ist ja in letzter Zeit ohnehin nicht mehr so erfolgreich“, meint er.

Mit den meisten kann man ganz normal reden

Auch die französische Präsidentschaftskandidatin Segulene Royale hat er eine Woche lang herumgefahren: „Eine sehr angenehmen Person“, schwärmt er. Nur einer sei besonders arrogant gewesen: David Copperfield.

Oft wollten die berühmten Fahrgäste mehr über Quebec erfahren. „Zum Beispiel, warum man hier französisch spricht oder warum die Stadt so europäisch wirkt“, berichtet er. Alain erzählt dann gerne von der französischen Vergangenheit Nordamerikas.

Die französische Vergangenheit Nordamerikas

Von Jaques Quartier, der Kanada ab 1524 vom bretonischen St. Malo aus erkundete. Von Samuel de Champlain, der 1608 aus der Normandie hier ankam und Quebec gründete – und dessen Statue auf dem Marktplatz steht.

Von den über 200 Familien aus der Bretagne und der Normandie, die die Ille de Orleans, die vor Quebec im St. Lorenz-Strom liegt, besiedelten. Und davon, dass man sich in Quebec viel mehr Mühe gibt als in Frankreich, die französische Sprache und Tradition zu erhalten.

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Glaube immer an deinen Traum

Einmal saß Cirque-du-Soleil-Gründer Guy Laliberté in seinem Wagen und Alain fragte ihn: „Wie sind Sie so erfolgreich geworden?“ Liberte, antwortete, er habe einmal, noch armer Straßenkünstler, in Hawai am Strand geschlafen.

Und habe geträumt und dabei seine Visionen klar vor sich gesehen. „Glaube immer an deinen Traum, dann wird er war“, habe Liberte Alain mit auf den Weg gegeben.

Die Amerikaner träumen noch

„Das ist, was ich in Nordamerika mag“, sagt Alain: „Die Amerikaner träumen noch. In Europa sind alle deprimiert.“ Gleichzeitig gefalle ihm der Lebensstil in Quebec:

„Die Leute hier sind ganz anders als im Westen Kanadas. Dort herrscht eher der britische Lebensstil. Aber hier wollen die Leute einfach eine gute Zeit haben und nehmen die Dinge auch mal locker.“

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  1. Cela me fait plaisir qu’Alain soit un peu resté un enfant. Ce sont les dernières images que je garde de nous. Il faut voyager loin dans le temps pour retrouver certaines sensations, mais le souvenir d’Alain me fait croire que c’était hier. Je ferai bien volontier une partie de baby.
    Yvan

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