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Kelly Cutrones postfeministische Kampfschrift für den Weg nach oben: Gegen das Warten auf den Traumprinzen


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Heute mal wieder ein Frauenbuch – eines, an dem ich auch als Mann richtig Freude hatte: Eine temporeiche Kampfschrift gegen das „Sex and the City“-mäßige Warten auf den Traumprinzen. Ein Aufweck- und Aufbruch-Buch der ganz besonderen Sorte!

Übrigens: Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerscheinungen & Bücher im Bereich Karriere finden Sie in unserer Rubrik Business-Bestseller!


Hier schreibt für Sie:

 

38Wolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.

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Karriere machen: Ungeschminkte Klarheiten

Kelly Cutrone beflügelt in ihrem Buch Frauen, ihre Träume zu verwirklichen, „das Magische in Ihnen zu wecken und zu feiern“. Ein unerhörter Anspruch, dem haufenweise Botschaften der Marke „sei nett und such dir einen anständigen Mann“ im Weg stehen.

Und diese Botschaften fegt die New Yorker Mode-Legende Kelly Cutrone mit Karacho vom Tisch. Ihr Buch „Wenn Du heulen willst, geh raus“ ist der gepfefferte Bericht von einer, die auszog, das Leben zu erobern. Und von einer, die es bis ganz nach oben geschafft hat.

Zuerst: Wissen, was man selbst will

Es ist nicht der gelassene Blick zurück, sondern eine Reportage aus dem Kampfgetümmel. Denn die 1965 geborene Cutrone ist längst nicht fertig. Sie hat es aus einem kleinen Kaff nach New York geschafft und zieht als erfolgreiche Unternehmerin die Strippen im New Yorker Modebusiness.

Aber sie ist immer noch sofort auf 180, wenn sie sieht, wie Frauen sich kleinmachen lassen – oder von anderen Frauen, vornehmlich ihren eigenen Müttern, klein gehalten werden. Cutrone zeigt, was es bedeutet „diesen Lärm in unserem Kopf und das Stimmengewirr von allen um uns herum abzustellen und uns stattdessen den Dingen zuzuwenden, die sich richtig anfühlen – jenen Dingen, die uns das Gefühl geben, lebendig zu sein.“

Was Mama ihrer Tochter nie erzählt hat

Kelly Cutrone beschreibt in ihrem Buch, wie sie durch ihren Aufbruch nach New York Dinge lernte, die ihr ihre Mutter nie beigebracht hatte: Etwa wie man einen Vibrator benutzt.

Oder wie man bei einem Kredithai einen Kredit zu 17% aufnimmt und zurückzahlt. Wie man seinen ersten Scheidungsanwalt engagiert. Wie man mit drei Typen gleichzeitig geht oder wie man ein Bewerbungsgespräch mit einem Kindermädchen führt und schließlich: Wie man meditiert.

Die richtigen Leute kennen

Die Lehren, die sie aus ihrem Aufbruch und Durchmarsch an die Spitze des Modebusiness’ gemacht hat, präsentiert sie in Schwerpunkten. Sie zeigt, wie wichtig es ist, die richtigen Leute um sich zu scharen und sich unter die richtigen Leute zu begeben.

Cutrone schreibt dazu: „Wenn Sie außergewöhnlich sein wollen, werden Sie das nicht erreichen, indem Sie mit einem Haufen Leute abhängen, die Ihnen zu verstehen geben, dass Sie nicht außergewöhnlich sind. Stattdessen werden Sie wahrscheinlich genauso gewöhnlich werden, wie die es von Ihnen erwarten“.

Gurillataktiken auf dem Weg nach oben

Kein Zweifel, Cuetone redet Klartext, wenn sie zeigt, wie Frauen im Business Karriere machen können. „Wenn du heulen willst, geh raus“ ist eine Art postfeministische Kampfschrift und gleichzeitig ein Handbuch der Guerillataktiken, mit denen Frauen ganz nach oben kommen.

Eine erfrischend geschriebene Ermutigung „sich auf eine Entdeckungsreise zu Ihrem wahren, inneren Selbst zu begeben.“

Fazit

Kelly Cutrone ist das Kunststück geglückt, einerseits ein eminent politisches Buch zu schreiben und gleichzeitig einen ungeschminkten Ratgeber, der Frauen ermutigt, ihr eigenes Ding zu machen – ohne Make-up, dafür immer gerade aus.

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