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„Jobbörsen in Not“ – Danke für 90 Likes, 1000 Klicks & alle Spenden-Angebote: Bemitleidenswert oder gute Geschäftsidee?


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Bildrechte: Bildmaterial erstellt von Simone Janson | Best of HR - Berufebilder.de

Vor kurzem habe ich hier im Blog nicht ganz ironiefrei über die Jobbörse StufenStein berichtet, die offenbar aus finanzieller Not heraus darum bittelt, gratis auf den Blogs anderer Leute Werbung machen zu dürfen. Und ich habe zu einer Crowdfunding-Spendenaktion aufgerufen. So haben die Leser reagiert:

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Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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90 Shares, 1000 Klicks

Der fragliche Artikel wurde bislang gut 90 mal in sozialen Netzwerken, maßgeblich auf Facebook & Twitter geshared und geliked (siehe oben) und laut Google Analytics bis an die 1000 mal angeklickt und gelesen.

Offenbar ist das Interesse an dem Thema groß. Das lässt vermuten, dass auch andere Menschen solche Erlebnisse mit Stufenstein oder anderen Unternehmen hatten.

Die nächste Jobbörse fragt schon vorsichtiger

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Der Versuch von Unternehmen, sich gratis Werbung und Links zu erschleichen, scheint leider weit verbreitet, ja regelrecht Gang und Gäbe zu sein, ist aber sogar ungesetzlich – das Telemediengesetz und auch dies schwarze Liste im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb lassen grüßen.

Die Aktion hatte offenbar einen solchen Effekt, dass die nächste Jobbörse ein paar Tage später ganz zaghaft und vorsichtig anfragte, was sie denn tun müssten, um bei uns einen Werbelink zu schalten. Schlechte Nachrichten sprechen sich offenbar ziemlich schnell herum.

Prädikat bemitleidenswert

Eine Nutzerin erklärte auf Facebook:

„Manche Leute haben Ideen! Ich finde das nicht nur unprofessionell, es ist schon bemitleidenswert (oder einfach dreist?), dass man um ein „Feedback“ bittet (= eine Beratung ohne Honorar).

Hallo, geht’s noch? Ich habe übrigens auch den Eindruck, dass ein solches Verhalten mit einem finanziellen Problem zusammenhängt.“

Wir crowdfunden Marketing-Maßnahmen für Unternehmen in Not!

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Bei Xing haben einige User ihre Bereitschaft erklärt, für die in Not geratene Jobbörse zu spenden. Da allerdings zum Erfolg einer Crowdfunding-Kampagne gehört, von Anfang an eine realistische Summe anzugeben, müssen wir an dieser Stelle mal fragen: „Wie viel Geld braucht Ihr denn eigentlich genau?“.

Daher, liebe Unternehmen in Not: Meldet Euch ruhig bei mir, wenn Ihr nicht genug Geld für Eure Marketing-Maßnahmen habt! Vielleicht finden wir dann gemeinsam eine Crowdfunding-Idee. Crowdinvesting boomt ja zur Zeit so!

 

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