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Interview mit Geschäftsführerin Eva Selan über das neue HRweb sowie Sinn & Unsinn von Online-Magazinen: "Autoren sollen das Leseverhalten der Nutzer zum Maßstab nehmen"


Top20 deutscher Bloggerinnen, referenziert in ZEIT, Wikipedia & Blogger-Relevanz-Index, Seit 15 Jahren Wandel der Arbeitswelt: Beratung, Bücher, News-Dienst Best of HRSeminare & Locations.
Bildrechte: Bildmaterial von unserem Interviewpartner. Bild-Location: Bandgasse 20, 1070 Wien, Österreich.

Das HRweb will Österreichs interaktive Online-Plattform für Personalverantwortliche, Personalentwickler, Geschäftsführer und alle Personen, die an HR-Themen interessiert sind, werden. Die Zahlen nach den ersten Monaten sehen gut aus: Bislang 15 Fach-und Gastautoren, 175 Beiträge und mehr als 20.000 Seitenaufrufe in den ersten beiden Monaten. Ein Interview mit Geschäftsführerin Eva Selan über die Ziele des neuen Portals, die Chancen von Online-Medien und die Bedeutung von Interaktion.

Interview mit Geschäftsführerin Eva Selan über das neue HRweb sowie Sinn & Unsinn von Online-Magazinen: "Autoren sollen das Leseverhalten der Nutzer zum Maßstab nehmen"

Eva Selan war mehrere Jahre Chefredakteurin des Magazin Training und hat sich nun mit dem HRweb selbständig gemacht. Sie studierte in Wien, Strasbourg (Frankreich), San Francisco (USA). Nach dem Magister-Abschluss sammelte sie Erfahrungen im Human Resource Bereich, baut eine zweite Schiene in der Weiterbildung (Master-Ebene) auf, ergänzte ihre Erfahrungen durch ein berufsbegleitendes Studium (MSc Human Resource Management and Organizational Development) und bündelt die Erfahrungen als Chefredakteurin des Magazin TRAiNiNG.


Hier schreibt für Sie: Simone Janson, deutsche Top20 Bloggerin, Auftritte in ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR - Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

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Frau Selan, warum brauchen wie noch ein HR-Online-Portal?

Die Zukunft der Medienlandschaft liegt meiner Meinung nach klar im Online-Medium. Es entspricht der schnelllebigen Zeit besser als ein Printmedium und kann viel direkter auf den Leser reagieren. Somit ist es herausfordernder und spannender.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Print und Online?

Ich kann nicht generell für Print sprechen, beispielsweise Tageszeitungen folgen einem völlig anderen Schema und auch einem anders gearteten Auftrag. Im Print tätig zu sein hat mir viel Spaß gemacht und die Recherche in die Tiefe mit einem zehnseitigen Artikel als Ergebnis, das ist nur im Print möglich.

Online müssen die Beiträge viel kürzer sein, prägnanter formuliert werden – der grundsätzliche Zugang zum Schreiben eines Beitrages ist völlig anders.

Allenthalben wird der Tod von Printmedien beschworen. Wie sehen Sie das?

Print hat nach wie vor natürlich seine Berechtigung und wird auch in den nächsten Jahren seine Zielgruppe haben. Aber vor allem die junge Leserschaft bevorzugt Online-Angebote - und das zeigt sie mit ihrem Nutzerverhalten auch ganz eindeutig.

Was machen Sie lieber - Print oder Online?

Ich für mich kann sagen: Für ein periodisch erscheinendes Print-Medium zu schreiben ist leichter. Für Online ist es spannender! Artikel für Print einfach in Online zu übernehmen, macht wenig Sinn.

Sie lehnen zweitverwertung von Print-Texten im Online-Bereich also ab?

Einige Anbieter verstehen es vorzüglich, teilweise Print-Inhalte online darzustellen oder völlig neue Inhalte online anzubieten, die im Print nicht verfügbar sind. Ein schlichtes Kopieren von Print-Artikel ins Online-Medium würde völlig am Ziel vorbeischießen.

Alle meine aktuellen Printartikel wurden intensiv überarbeitet und online-tauglich gemacht, bevor Sie auf HRweb online gingen. Mir ist es wichtig, dass unsere Autoren das Leseverhalten unserer Online-Nutzer als Maßstab nehmen.

Sie nennen sich selbst interaktiv. Oft ist das ja nur ein Feigenblatt: Wie viel Interaktion gibt es bei Ihnen?

Web 2.0 bedeutet auch „Mitmach-Web“. Diese Idee greifen wir auch im HRweb auf und bieten die Möglichkeit, auf Artikel zu antworten, eigene Erfahrungen einzubringen, Fragen zu stellen, etc. Worauf wir keinen Wert legen ist, dass sich Leser direkt auf HRweb plakativ als Follower, Freunde, etc. deklarieren.

Hierfür nutzen wir Social-Media-Kanäle, um unsere Leser dort abzuholen, wo sie sich viel und gerne aufhalten und selbst bestimmen, was Ihnen gefällt und was nicht! Als Online-Medium darf man diese Form der Interaktion von uns erwarten!

Wie sind Sie im Social-Media-Bereich aufgestellt?

Wir auf unterschiedlichen Plattformen vertreten: Facebook, Twitter, MisterWong und weitere werden folgen. Newsletter und RSS verstehen sich von selbst. DIe Leser können sich dann auf Ihrem Wunschkanal über aktuelle Entwicklungen informieren.

Was glauben Sie, besser zu machen als andere?

Natürlich hat die HR-Szene bisher auch gut ohne HRweb gelebt. Mit dem HRweb wird es jedoch einfacher sein, sich tagesaktuell über interessante und brisante HR-Themen zu informieren. Täglich gehen neue Fachartikel online.

Und wer schreibt die?

Die Informationen kommen direkt von Fachautoren, die sich intensiv mit HR-Themen beschäftigen und auf die Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen, indem Sie direkt auf Kommentare und Fragestellungen auf hrweb.at antworten.

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  1. Simone Janson

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