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Internationaler Vergleich: Deutschland bei Familienfreundlichkeit im Mittelfeld


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In Sachen Familienfreundlichkeit belegt Deutschland im europäischen Vergleich einen Mittelplatz. Die besten Bedingungen für Eltern und ihre Kinder bieten die skandinavischen Staaten. Dies zeigt der Familienfreundlichkeitsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Eltern bekommen vergleichsweise viel Geld…

Ich persönlich hätte geglaubt, dass sich Deutschland gerade im europäischen Vergleich ganz weit hinten befindet. Aber das hängt natürlich auch immer davon ab, nach welchen Kriterien so ein Index erstellt wird.

Vermutlich hängt die vergleichsweise gute Platzierung an der finanziellen Unterstützung, die Eltern hierzulande bekommen: Die ist wirklich recht üppig. Nachbessern, etwa mit einem Betreuungsgeld, muss die Bundesregierung daher nicht zwingend.

Wie es zu den Zahlen kommt

Allerdings besteht, und auch das zeigt der Index recht deutlich, weiterer Handlungsbedarf bei der Betreuungsinfrastruktur.

So werden hierzulande gut 21 Prozent der unter Dreijährigen in Kitas oder von Tagesmüttern betreut, in Dänemark sind es dagegen über 70 Prozent. Nach meiner Auffassung ist hier auch ein gesellschaftliches Umdenken weg vom Rabenmutterkomplex gefragt.

…aber haben Probleme, Kind & Karriere unter einen Hut zu bekommen

Zudem mangelt es besonders jungen Akademikerfamilien in Deutschland oft an Zeit, weil die frischgebackenen Eltern Kinder und Karriere unter einen Hut bekommen möchten, der Berufseinstieg aber vergleichsweise spät erfolgt.

Trotz des Nachholbedarfs in manchen Bereichen zeigt der Trend für Deutschland in die richtige Richtung: Die Bundesrepublik hat sich, zumindes nach dem Index des DIW, beim Thema Familienfreundlichkeit innerhalb von fünf Jahren am zweitstärksten von den untersuchten 19 Ländern verbessert.

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