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Interkulturelle Kommunikation & Promi-Patzer: Knigge fürs internationale Business


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„How are you“ sagt man in den USA zur Begrüßung. Wer darauf als Deutscher aber ehrlich erzählt, wie es im wirklich geht, macht sich schnell unbeliebt. Doch solche und ähnliche Fallen lauern viele auf dem internationalen Business-Paket.

Übrigens: Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerscheinungen & Bücher im Bereich Karriere finden Sie in unserer Rubrik Business-Bestseller!


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85Oliver Ibelshäuser ist Journalist und Inhaber des Redaktionsbüros Text & Vision.

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Klare Kante vs. Small Talk

Die Deutschen sind bekannt für ihre „klare Kante“, ihre direkten, schnörkellose Ansagen. Das kommt in Israel, Finnland oder Lettland gut an, wo man ein offenes Wort schätzt, in den USA hingegen werden unverblümt ehrliche Auskünfte als unhöflich empfunden.

Dort zählen ganz andere Fähigkeiten und Smalltalk ist Trumpf – etwas, das viele Deutsche gerne als unnötiges Herumschwätzen abtun. Die Devise „Sag es deutlich und klar“ gilt aber aber vor allem in Deutschland.

Mehr als nur sprachliche Differenzen

Fest steht: Um im Ausland geschäftlich erfolgreich zu kommunizieren, benötigt man mehr als pure Grammatik und einen umfangreichen Wortschatz.Wer als Deutscher in den USA, in China oder auch „nur“ in Südeuropa rhetorisch punkten will, muss mehr beherrschen als nur die Sprache:

Viel wichtiger für das Gelingen ist, dass man die Eigenheiten der jeweiligen Kultur kennt und es versteht, entsprechend auf den Gesprächspartner einzugehen.Er muss die kulturellen und sozialen Eigenheiten des Gastgeberlandes kennen. „Sich in die Mentalität anderer Länder einfühlen und das Sprachverhalten anpassen“, darum geht es.

Ungeschriebene Spielregeln interkultureller Kommunikation

Eine Vielzahl guter Tipps gibt Susann Kilian in ihrem gerade erschienenen Buch „Don’t let me be misunderstood“.

Kilian war viele Jahre UN-Dolmetscherin in Europa, Asien und den USA, bevor sie eher zufällig ihr Talent für das Kommunikations-Coaching entdeckte. Heute ist sie eine Expertin für interkulturelle „empathische“ Kommunikation. In ihrem Buch „Don’t let me be misunderstood“ sucht sie nach den (bislang ungeschriebenen) Spielregeln für bessere Verständigung im Ausland.

Prominente Patzer

Kilian hat zahlreiche Beispiele für rhetorische und interkulturelle Patzer parat wie den von Kathi Witt, die als Promi-Moderatorin eine Sportlerin mit den Worten „Big woman“ („fette Frau“) loben wollte.

Zudem erfahren Sie, dass Sie Verhandlungen in Japan sofort abbrechen können, wenn Ihr Gesprächspartner „I’m not sure“ (im asiatischen Kontext: „garantiert nicht!“) äußert und ihren Geldbeutel mitnehmen müssen, selbst wenn ihr amerikanischer Geschäftsfreund ankündigt: „You’re invited to the new restaurant.“

„Great Guy“ and „big woman“

Letzeres ist nämlich ist einen höfliche Floskel für eine Verabredung, sagt aber nichts darüber aus, wer die Rechnung ordert.

Fazit: Amüsant, lehrreich und extrem nützlich: Der kulturelle Sprachführer von Susanne Kilian macht Sie fit für die pannenfreie Kommunikationen im Ausland. Nebenbei ist das Buch auch einer kleiner Knigge für gutes Business-Englisch.

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