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Innovation gegen Wohnraumknappheit & Umzugstress: Leben wie im Bücherregal


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Bildrechte: Bildmaterial erstellt von Simone Janson | Best of HR - Berufebilder.de Bild-Location: Shinjuku, Tokio, Japan.

Der Digitale Wandel ist auf dem Vormarsch und mit ihm neuere, mobilere Lebensformen mit weniger Besitz und schnellerer Veränderungsmöglichkeit. Mini-Häuser könnten eine Lösung sein – gegen Wohnraumknappheit und Umzugstress.

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Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Was steckt dahinter?

Innovationen werden häufig aus dem Druck einer Notsituation geboren – so auch dieses Beispiel: In vielen Großstädten, zunehmend sogar in Berlin, ist Wohnraum knapp und teuer.

In Tokio ist das besonders extrem. Genau das muss die Architekten vom Atelier Bow-Wow nach dem Moto „Platz ist in der kleinsten Lücke“ zu ihrer innovativen Wohn-Idee inspiriert haben: Ein Haus, das aussieht wie ein Bücherregal und sich auch in kleinste Zwischenräume einpasst.

Das Gebäude, inspiriert von traditionellen japanischen Holzhäusern, steht auf gerade mal eben 18,6 Quadratmetern, hat aber eine Wohnfläche von 58,17 Quadratmetern. Not macht eben erfinderisch!

Warum das auch für Deutschland praktisch wäre

Und noch einen Vorteil haben diese innovativen Wohnkulturen: Rund vier Millionen private Haushalte ziehen pro Jahr in Deutschland um – das sind rund 10 Prozent der deutschen Bevölkerung. Da wäre es praktisch, wenn man sein kleines Haus einfach mitnehmen könnte oder aber nur wenige Sachen hätte.

Und noch etwas könnte praktisch sein: Das Automatisierte Ummelden der eigenen Adresse. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß: In der stressigen Umzugszeit kann es schnell passieren, dass man vergisst, sich bei der Krankenkasse, dem Energieversorger oder der Versicherung umzumelden.

Quadratisch, praktisch – aber gut?

Ummelden mit einem Klick versprach vor einiger Zeit z.B. das Ummelde-Portal einer Immobilien-Suchmaschine. Dort wurde ein kostenloser Service für Adressummeldungen installiert. Mit dem könnten Umziehende mit wenigen Klicks ihre neue Adresse an ihren Stromanbieter, ihre Krankenkasse oder ihre Versicherung senden.

Und so sollte der Ummelde-Service funktionieren: Umziehende sollten einfach die alte und neue Adresse eingeben und mit wenigen Klicks ihre Versicherungen, ihren Stromanbieter, die Krankenkasse sowie andere Wunschunternehmen auswählen. Die ausgewählten Unternehmen würden sofort elektronisch, per Fax oder Brief über die neue Adresse des Umziehenden informiert. Damit sollte die Ummeldung für den Umziehenden in wenigen Minuten bequem von zu Hause aus erledigt sein.

Wenn es nur so einfach wäre

Leider ist die Realität dann doch nicht so einfach: Als ich sie ausprobiert habe, hatte die Adress-Ummeldungs-Site 5000 Unternehmen als Partner. Das ist zwar schon ganz ordentlich, tatsächlich sind die meisten Krankenversicherungen, Telekommunikationsanbieter usw. gelistet – das Angebot ist bei Weitem nicht umfassend. Außerdem wird die Liste noch dadurch aufgebauscht, dass z.B. Banken alle einzeln nach Filiale gelistet werden.

Schließlich zeigen Tests zum Beispiel der Stiftung Warentest, dass der Umzug von Kontodaten dann in der Realität doch immer nicht so gut klappt wie gedacht. Denn gelegentlich gehen solche Briefe und Faxe verloren. Diesen wichtigen Service komplett in fremde Hände zu legen, ist also mit einem gewissen Risiko behaftet. Und wer übernimmt eigentlich die Haftung, wenn es schief geht? Man sollte also nicht glauben, dass alles mit nur einem Klick geregelt wäre. Denn wer mit einem Unternehmen verzahnt ist, das nicht gelistet ist, hat Pech gehabt.

Fazit: Man darf gespannt sein!

Dennoch: Hilfreich ist beides. Weniger Platzverbrauch, weniger Besitz – und ein funktionsfähiger Umzugsservice. Das Thema ist ausbaufähig. Man darf also gespannt sein!

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