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Inhaber führen anders: 2 x 3 Tipps für Unternehmer & Mitarbeiter


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Es liegt in der Natur der Sache: Gehört dir die Firma, fühlst du intensiver: jeden Verlust und jeden Gewinn. Das färbt auf jede noch so kleine Handlung ab. Dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten, die sehr wohl über Gedeih und Verderb entscheiden.

Inhaber führen anders: 2 x 3 Tipps für Unternehmer & Mitarbeiter


Hier schreibt für Sie: Jörg Romstötter ist Diplom-Ingenieur und macht die Wirkung  der Natur für Beruf & Leben nutzbar. Profil

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3 Tipps für Unternehmer

1. Sind Sie schon ein Nachhaltigkeitsfetischist?

Ist Ihnen bewusst, dass alles was Sie tun, Ihre Reputation bei Kunden, Lieferanten, der für Sie relevanten Öffentlichkeit und vor allem bei aktuellen und zukünftigen Mitarbeitern erzeugt?

Tun Sie, als wollten Sie sich ein Denkmal schaffen. Denn auf was sonst wollen Sie blicken, wenn eines Tages die letzte Stunde anbricht? Weil Erfolg bedeutet, auf seine eigene Weise leben zu können.

2. Wertschöpfendes Betriebsklima schaffen

Erstellen Sie eine Vorgehensweise, was ein neuer Mitarbeiter in den ersten Wochen und Monaten zu lernen und zu tun hat. So steigern Sie seine Wirksamkeit enorm.

Finden Sie mit jedem Mitarbeiter der geht oder gegangen werden muss, einen Trennungsweg, der allen Beteiligten und Beobachtern (alle anderen Mitarbeiter!) absoluten Respekt und hohe Wertschätzung entgegen bringt. Völlig gleichgültig, was der Trennungsgrund ist.

3. Wirksamkeit im Alltag hoch halten

  • Beseitigen Sie Ärgernisse bei sich und Ihren Mitarbeitern unverzüglich. Denn ein nicht behobener Ärger wird zur Frustration.
  • Hüten Sie sich vor Befehlen. Fordern Sie Lösungsideen, dann bekommen Sie Verbindlichkeit.
  • Treffen Sie sich regelmäßig nur mit Unternehmern, die ein Vorbild für Sie sind.

3 Tipps für Mitarbeiter

Sie gehören zum Großteil der Angestellten der Weltwirtschaft. Dies zeigt, wie offensichtlich erfolgreich diese Unternehmensform ist. Sie können sich gratulieren. Seien Sie sich über das Folgende bewusst und Sie haben ein schönes Leben:

1. Mitarbeiter sind Eigentum

Natürlich nicht im reinsten Wortsinn! Doch zumindest das Tun, die Leistung eines jeden Mitarbeiters betrachten deshalb Inhaber gerne wie Eigentum. Beim einen mehr, beim anderen weniger ersichtlich in den Tagesgebärden. Das ist weder gut noch schlecht, es bedarf eben eines gewissen Händchens.

Sie tun sich damit automatisch leicht, wenn Sie sich bis zu einem gewissen Grad auch so verhalten, als gehöre Ihnen die Firma. Natürlich nicht mehr, als es der Eigentümer tut, sonst erzeugen Sie womöglich Thron-Rüttel-Gefühle. Zeigen Sie durch Ihr Verhalten die Wichtigkeit vieler Details.

2. Du bist der Boss. Und ich bin ICH.

Wir mögen Menschen, die uns ähnlich sind. Wir trauen diesen deshalb auch mehr zu. Inhaber sind in gewisser Weise kompromisslos. Sie gehen ihren Weg. Warum auch immer. Sie wollen mit einer eigenen Idee, mit einer eigenen Firma erfolgreich sein. Mehr oder weniger bewusst leben sie aus, was in ihnen ist. Sie sind Gestalter mit überdurchschnittlichen Erwartungen und gehen dafür Risiken ein.

Egal, welchen Auftrag Sie bekommen. Sagen Sie sich innerlich: „Du bist der Boss und ich bin ICH.” Damit erreichen Sie die von Ihnen erwartete Hochachtung und gleichzeitig bewahren Sie sich Ihre Hochachtung vor sich selbst. Daran erkennt Ihr Boss, Ihre Ebenbürtigkeit. Er wird Ihnen und Ihrer Leistung mit Respekt begegnen.

Doch Achtung: Das funktioniert nur, wenn Sie dieses Gleichwertigkeit auch fühlen. Sonst werden Sie trotz Ihrem Bemühen gleichwertig zu sein, nur als schnippisch und deshalb niemals als gleichwertig wahrgenommen.

3. Seien Sie greifbar

Wen wir mögen und wer für uns deshalb „dazu gehört”, der ist häufig in unserer Nähe. Seien Sie deshalb für Ihren Chef greifbar. Lassen Sie ersichtlich sein, was Sie gerade tun. Seien Sie ein Botschaftenüberbringer. Seien Sie ein Fragensteller. Liefern Sie unaufgefordert Ideen und führen Sie deren Vor- und Nachteile aus. Bei Problemen bieten Sie mindestens zwei Lösungsmöglichkeiten an.

Achtung: Verhalten Sie sich niemals wie ein Speichellecker oder Handtuchhalter! Sagen und zeigen Sie es klar und deutlich, wenn Sie anderer Meinung sind. Nur wenn Sie Augenhöhe bewahren, werden Sie ernst genommen.

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