Hochschulrankings bei der Studienwahl: Wie funktioniert das Ranking?



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In der vergangenen Woche habe ich im ersten Teil meines Beitrags über die Aussagekraft von Hochschulrankings bei der Studienwahl geschrieben. Ein Ranking hat in Deutschland besondere Bedeutung: Das CHE-Ranking. Ich möchte es daher heute nocht einmal genauer unter die Lupe nehmen und mögliche Alternativen aufzeigen.

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Dorn im Auge der Hochschulrektoren

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Alles könnte so schön einfach sein: Das deutsche CHE-Ranking befragt ja schon Professoren und Studenten in verschiedenen Kategorien, es erhebt dabei Daten zur Betreuung, insgesamt zur Studiensituation oder – zunehmend wichtig – zur Praxisorientierung.

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Doch nicht wenigen Hochschulrektoren ist das CHE-Ranking ein Dorn im Auge. Warum eigentlich?

Das CHE-Ranking in der Kritik

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Das CHE-Ranking arbeitet mit einem Ampelsystem. In den verschiedenen Kategorien unterteilt es die Hochschulen in Schlussgruppe (Blau), Mittelfeld (Gelb) und Spitzengruppe (Grün).

Die tatsächlich erreichte Note der Uni ist dabei irrelevant, nur der Vergleich zu den anderen Hochschulen zählt. Diese Darstellung bemängeln viele Kritiker als zu vereinfachend und verwirrend.

Fragwürdige Methoden

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Auch die Methoden, mit denen das CHE die Daten für das Ranking erhebt, stehen in der Kritik. Beispielsweise führen die Hochschulen – aus Datenschutzgründen – die Befragungen der Studenten selbst durch, teilweise sogar die Professoren nach den eigenen Vorlesungen.

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Dass deshalb schnell der Manipulationsverdacht im Raum stand, überrascht kaum. Außerdem ist nicht bekannt, wie viele Studenten tatsächlich an den Umfragen teilnehmen.

Befragungen sind nicht repäsentativ

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Die Befragungen sind deshalb nicht repräsentativ. Ein weiterer Vorwurf der Kritiker ist, dass das CHE die Datengrundlage nicht offen legt. Die Erhebungen sind deshalb nicht überprüfbar.

Anfangs protestierten die Kritiker nur. Dann sperrten sich ganze Fachbereiche gegen die Befragungen, allen voran die Historiker.

Einige sind ganz ausgestiegen

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Inzwischen sind einige Unis komplett aus dem Ranking ausgestiegen, beispielsweise die Uni Köln – die zuvor im CHE-Ranking häufig zur Schlussgruppe zählte.

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Ob nun verletzter Stolz zum Ausstieg führte oder nicht – je weniger Hochschulen mitmachen, desto weniger aussagekräftig ist auch das Ranking. Studenten, die vor der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Hochschule stehen, sollten sich deshalb nicht nur auf das CHE-Ranking verlassen.

Gibt es Alternativen?

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Viele Studenten stellen erst im Laufe des Studiums oder beim Berufseinstieg fest, ob das Studium wirklich das richtige ist. Wer also vor der Studienwahl steht, fragt am besten bei den Studenten und Dozenten vor Ort nach.

Wer nicht das Geld oder die Zeit hat, jede infrage kommende Uni zu besuchen oder sich nicht traut, "Feldforschung" vor Ort zu betreiben, findet auch im Internet wertvolle Meinungen.

Echte Erfahrungen im Internet

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In Foren und Blogs tauschen sich viele Studenten untereinander aus und geben gerne Hilfestellungen, bewerten ihr Studium, schreiben Rezensionen und Erfahrungsberichte und vergeben Noten in Kategorien wie Organisation.

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Durch solche Erfahrungswerte bekommen Studieninteressierte einen authentischeren Einblick in die Studiensituation vor Ort. Dennoch birgt natürlich auch das Internet Manipulationsgefahr.

Verschiedene Orientierungshilfen kombinieren

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Wer sich also für einen Studiengang entscheiden muss, kann auf verschiedene Orientierungshilfen zurückgreifen. Hochschulrankings geben einen ersten Eindruck, besonders was das Renommee der Hochschule in der Forschung betrifft.

Studieninteressierte sollten Hochschulrankings jedoch kritisch hinterfragen, denn nicht immer sind die Kategorien relevant und aussagekräftig.

Kombiniert mit den Erfahrungen von echten Studenten sind die angehenden Akademiker gut vorbereitet, um schließlich die richtige Entscheidung bei der Studienwahl zu treffen.

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