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Die Hochschule Anhalt wirbt mit dem Slogan „Facebook & Twitter studieren“: Preiswertes Studium für Social-Media-Strategie


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Wer sich schon einmal mit den unterschiedlichen Studiengängen im Bereich E-Commerce beschäftigt hat, wird die unterschiedlichen Ausprägungen der einzelnen Angebote zur Kenntnis genommen haben. Die Hochschule Anhalt wirbt aktuell mit dem Slogan „Facebook und Twitter studieren“. Was steckt dahinter?

social-media-ausbildung


Hier schreibt für Sie:

 

Katharina Heder ist Digital Media Manager & Consultant.

Profil


Strategische Beratung als Studienschwerpunkt

Wer denkt, dass dieses Studium durch Seminare, welche sich mit der Nutzung sozialer Netzwerke beschäftigt, besticht, hat sich getäuscht. Denn der Schwerpunkt liegt ein wenig anders:

Ein Blick in den Studienverlaufsplan übertrifft die geschürte Erwartungshaltung um ein Vielfaches: Neben der praktischen Auseinandersetzung mit den Netzwerken geht es vor allem darum, das wirtschaftliche Wissen durch gezielte (selbst gewählte) Schwerpunktmodule sinnvoll zu ergänzen.

Social Media wird zur eigenständigen Disziplin

Social Media wird damit nicht länger als Teil des Marketings verstanden, sondern als eigenständige Disziplin innerhalb eines Unternehmens vermittelt: So erklärt es sich auch, dass von Unternehmensgründung bis hin zu wirtschaftlichen Kernthemen alle Fachgebiete abgedeckt werden.

Damit steht deutlich mehr als die Anwendung von Facebook und Co. im Fokus dieses Studiums: Es erhebt den Anspruch Experten für den Unternehmensalltag auszubilden und kommt diesem Ziel mit einem durchdachten Konzept entgegen.

Teuer muss nicht immer besser sein

Während andere Angebote besonders an Fernhochschule vor allem durch die hohen Gebühren auffallen, besticht dieses Angebot einer öffentlichen Hochschule nicht zuletzt auch durch die niedrigen Kosten:

Anstelle von 20.000 Euro steht hier nicht viel mehr als die zu entrichtende Semestergebühr von rund 60 Euro zur Zahlung an. Damit bleibt gerade jüngeren Studenten genug Budget übrig, um das Mobilitätssemester für eine Vertiefung der Kenntnisse im Ausland aktiv zu nutzen.

Wiedereinsteiger oder Student?

Dadurch unterscheidet sich dieses Präsenzstudium auch von vielen Angeboten, da diese Auslandserfahrung, Praktika o. ä. nicht in den Fokus der Ausbildung stellen.

Für Wiedereinsteiger mögen andere Angebote das passendere Konzept sein, wohingegen Studenten dieses Modell sicher bevorzugen sollten.

Präsenzstudium und Arbeit schließen sich nicht aus

Wer jetzt darüber nachdenkt, ob und in welchem Umfang ein solches Studium sinnvoll ist, sollte einen Blick in den Semesterplan werfen: Hieraus ergibt sich, dass keine Auslastung über fünf Tage gegeben ist, sondern eher eine kluge Kombination der eigenen Interessen und verpflichtenden Seminare auch ein berufsbegleitendes Studium ermöglicht.

Insofern stellt das Angebot der HS Anhalt wirklich eine beachtenswerte Option für alle, die aktuell darüber nachdenken, welche Qualifikation zur Vertiefung der eigenen Kenntnisse im Social Media Wesen die passende ist.

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Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. Toller Artikel, Heut zu Tage gibt es so viele Studienarten da ist für Jeden was dabei. Natürlich finde ich die Studiengebühren viel zu Teuer. MfG. Kim

    • Simone Janson

      Grade bei diesem Angebot sind die Studiengebühren ja nicht teuer.

    • Katharina Heder

      Hallo Kim,

      vorab erstmal ein kurzer Hinweis: Deiner verlinkten Seite fehlt das Impressum. Bitte hol das in deinem Interesse schnell nach.

      Die von dir angesprochenen Studiengebühren sind so genannte Semesterbeiträge. Diese werden an jeder Universität fällig und finanzieren ua. die Arbeit der anhängigen Studentenwerke, die Instandhaltung der Universität und dgl. Diese fallen an jeder Universität an.

      Sie werden ergänzt um Beiträge für Semestertickets und dgl. Damit du dir mal ein Bild machst, was studieren kostet, mal ein Beispiel von mir aus eigener Erfahrung: An der HS Anhalt fallen die beschrieben 60 Euro an. An der HU Berlin fielen vor rund 10 Jahren schon 240 bzw. 250 Euro an, wovon etwa 150 Euro auf das Semesterticket entfielen und 90 bzw. 100 Euro an Gebühren zu bezahlen waren.

      Insofern denke ich schon, dass man mit 60 Euro leben kann. Gegenleistung dafür übrigens: Viele modernisierte zT neue Gebäude, eine Uni, die Exkursionen, Praxisprojekte und Co. mitträgt, Arbeit im Seminar an iMacs usw. Insofern denke ich schon, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis mehr als stimmt.

      Viele Grüße

  2. Katharina Heder

    Die Kosten beziehen sich auf ein Semester. Hierin enthalten sind Semesterbeitrag + Studentenwerksbeitrag. Tatsächlich kann man über die Lehrform streiten. Aus meiner Sicht denke ich, dass es gute Gründe für ein Präsenzstudium gibt.

    Ein solcher Grund wäre zB die Intensität des Lernens. Kommen zB bei Webinaren häufig die Interaktionsanteile zu kurz, so ist der Anspruch eines universitären Präsenzstudiums doch noch ein Anderer: Jede Woche einem Dozenten gegenüberzusitzen, der Wissen abfragt, Theorien präsentiert und im gemeinsamen Diskurs neue Thesen erarbeitet, zwingt zur Auseinandersetzung.

    Gerade wer viel arbeitet – hier spreche ich aus eigener Erfahrung – tut sich schwerer, wenn es darum geht sich zur Lektüre eines Fachbuchs aufzuraffen. Im Präsenzstudium wird man eben nicht gefragt – und damit ist das Ergebnis im Vergleich einfach höher.

    Wer sich für eine vernünftige Ausbildung entscheidet, der sollte am Ende nicht nur Webinare gehört haben, wenn gleich diese moderne Unterrichtsform sicherlich für den einen oder anderen Themenkomplex denkbar wäre.

  3. nur 60 Eur pro Semester? oder pro Monat? solch ein Studiengang sollte es auch als Fernstudium via Weimar geben… komm aus Berlin

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