Hochschulabschluss Ausbildung Studienende – Traum & Realität: Was bei der Jobsuche schief laufen kann
Gerade Studierende malen sich ihre Zukunft in den rosigsten Farben aus. Umso härter ist dann manchmal bei der Jobsuche die Konfrontation mit der Realität. Ein Plädoyer zum Durchhalten!

- Vom rosaroten Blütentraum…
- …auf den harten Boden der Realität
- Tragen die Hochschulen Schuld?
- Zuviel Akademisierung?
- Das Denken der Arbeitgeber
- Vorurteile gegen Frauen?
- Machtverhältnisse und Gegenleistung
- Absagen besser wegstecken
- Top Bücher zum Thema
- Text als PDF lesen
- eKurs on Demand buchen
- Individuelles eBook nach Wunsch
- Persönliche Beratung für Ihren Erfolg
Vom rosaroten Blütentraum…
Fettes Einstiegsgehalt, viel Freizeit und ein bequemes Leben mit viele Zeit für Hobbys und Familie – das erhoffen sich nicht wenige Absolventen von ihrem Studium. Doch was tun, wenn die rosaroten Blütenträume auf dem harten Boden der Realität landen?
Viel haben wir hier im Laufe der Zeit über den schwierigen Berufseinstieg von Absolventen geschrieben. Denn nicht immer werden alle Wünsche und Träume war und oft geht es ums Verlassen der eigenen Komfortzone. Das Problem, dass illusorische Wünsche und Realität oft heftig aufeinander prallen, betrifft nicht nur Orchideen-Fächer, sondern sehr viele Absolventen-Gruppen.
…auf den harten Boden der Realität
So schreibt auf Best of HR – Berufebilder.de® eine Absolventin, frustriert von hunderten von Bewerbungen mit Absage:
Wissen, das wirkt!
Laden Sie das PDF zum Text bzw. den eKurs herunter oder bestellen Sie das Buch zum Thema im Shop oder per Klick auf das Cover: [*Anzeige]
„Ich habe mich schon öfter gefragt, warum ich überhaupt studiert habe. Man kommt so motiviert und euphorisch von der Universität nach dem Abschluss des Studiums, um dann festzustellen, dass Unternehmen am Liebsten die Fachkräfte mit den längsten Berufserfahrungen einstellen möchte. „
Ich hatte lange geglaubt, das Problem betrifft vor allem Geistes- und Sozialwissenschaftler, also jene Absolventen, deren Abschlüsse auf dem Arbeitsmarkt die geringste Verwertbarkeit aufweisen. Es stellt sich, nicht erst mit diesem Kommentar heraus, dass das Problem längst auch Absolventen anderer Fächer, auch der angeblich so heftig umworbenen MINT-Fächer betrifft. Was läuft da falsch?
Tragen die Hochschulen Schuld?
Vielleicht tragen ja einfach die Hochschulen schuld an dem Dilemma, unser Bildungssystem, die Professoren, die nicht wissen, was sie den Studierenden beibringen sollen? Vielleicht gibt es auch historische Gründe wie unser Bildungsideal, das trotz Umstellung auf den Bachelor noch Humboldts „Lernen in Einsamkeit und Freiheit verbunden ist“
Kürzlich unterhielt ich mich mit einem Manager im Tourismus, der übrigens eine Berufs-Ausbildung und keine Hochschule absolviert hatte. In der Branche fehlen tatsächlich Fachkräfte, auch weil die Bezahlung mies und die Arbeitszeiten eher unregelmäßig sind.
Reisen. Menschen. Erfolge.
Inspirierende Orte erleben und Erfolge gestalten dank unserem Shop, Rabatte dazu per Newsletter, mehr auf unseren Fokus-Seiten: [*Anzeige]Zuviel Akademisierung?
Für ihn war die Akademisierung der Ausbildung schuld an dem Dilemma. Er sagte sinngemäß:
„Seit einiger Zeit haben die Hochschulen, ja auch nach Studierenden suchen, die Branche für sich entdeckt. Und die trichtern den Studierenden häufig unrealistische Vorstellungen, z.B. beim Gehalt ein. Und mit diesen überzogenen Vorstellungen kommen die Absolventen dann auf den Arbeitsmarkt.“
Sind also die Professoren, die oft genug von der Realität auf dem Arbeitsmarkt wenig Ahnung haben, schuld daran, dass die Absolventen mit viel zur hochfliegenden, idealisierten Vorstellungen auf den Arbeitsmarkt kommen und an der Realität erst einmal verzweifeln?
Das Denken der Arbeitgeber
Oder tragen auch die Arbeitgeber eine Mitschuld an dem Dilemma – z.B. weil sie sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht bewusst sind.
Weil sie, wie in dem oben genannten Beispiel, oft selbst keine Akademiker sind und den Absolventen vielleicht Vorurteile entgegenbringen nach dem Motto „Der soll erstmal was arbeiten.“
Vorurteile gegen Frauen?
Oder weil sie häufig andere Wertvorstellungen im Kopf haben, etwa ein eher rückschrittliches Frauenbild. So berichtet die Absolventin auch:
Ich habe einmal ein sehr negatives Vorstellungsgespräch gehabt, in welchem ich von oben bis unten gemustert wurde und ich an den Blicken der Männer gemerkt habe, dass sie mich eher in anderen Bereichen sehen würden.
In solche Vorurteile mag auch Angst vor dem Kostenfaktor Schwangerschaft eine Rolle spielen, der trotz AGG und Anti-Diskriminierung in vielen Chefköpfen herumspuckt. Man kann sich dann eigentlich beglückwünschen, dass man eine solche Stelle gar nicht erst bekommen hat und sich nicht tagtäglich mit solchen Vorurteilen herumschlagen muß.
Machtverhältnisse und Gegenleistung
Hingegen sollte man sich zwei grundsätzliche, banale Einsichten immer wieder vergegenwärtigen:
- Die Machtverhältnisse: Je mehr Bewerber auf dem Markt sind, desto mehr Auswahl hat das Unternehmen.
- Die Gegenleistung: Wer bei entsprechendem Ungleichgewicht also einen Job sucht, muss eine geforderte Gegenleistung erbringen, die den Bedürfnissen des Arbeitgebers entspricht. Umgekehrt hat bei hohem Bedarf des Unternehmens der Bewerber mehr „Freiraum“
Absagen besser wegstecken
Das klingt banal und hart zugleich, hilft aber Absagen besser „wegzustecken“. Denn wer sich die Beweggründe des Arbeitgebers vor Augen führt, merkt schnell, dass diese häufig nicht persönlich gemeint sind und nur aus Zeitnot so unfreundlich und standardisiert ausfallen.
Nicht gut fürs Employer Branding, aber oft eben noch traurige Realität. Was aber können Absolventen dann konkret tun, um das zu verbessern?
Mehr Wissen über Menschen und Orte
Für Ihren persönlichen Erfolg in der Post-KI-Welt bieten wir außerdem individuelle Beratung und viele, frei verfügbare Informationen, die Menschen und Orte wirkungsvoll verbinden: Unter Berufebilder.de, staatlich geförderter Partner des früheren Bundesbildungsministeriums, finden Sie alles über Business, Beruf und Erfolg, während Travel2s.de, vorgestellt im Rahmen eines EU-geförderten Projekts, touristische Themen behandelt. Viel Erfolg! [*Anzeige]
Top Bücher zum Thema
Text als PDF lesen
Diesen Text als PDF erwerben (nur zur eigenen Nutzung ohne Weitergabe gemäß AGB): Bitte schicken Sie uns nach dem Kauf eine eMail mit gewünschten Titel an support@berufebilder.de, wir schicken das PDF dann umgehend zu. Sie können auch Text-Reihen erwerben.
7,99€Bezahlen
eKurs on Demand buchen
Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion als PDF-Download. Bitte schicken Sie uns nach dem Kauf eine eMail mit gewünschten Titel an support@berufebilder.de. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs – alle weiteren Informationen!
29,99€Bezahlen
Individuelles eBook nach Wunsch
Falls unser Shop Ihnen nicht Ihr Wunschthema bietet: Wir stellen gerne ein Buch nach Ihren Wünschen zusammen und liefern in einem Format Ihrer Wahl. Bitte schreiben Sie uns nach dem Kauf unter support@berufebilder.de
79,99€Bezahlen
Persönliche Beratung für Ihren Erfolg
Egal ob es um das Erreichen von Zielen, die persönliche Entwicklung oder berufliche Fragen geht: Wir beraten Sie individuell rund um Ihren Erfolg in einer sich schnell wandelnden Post-KI-Welt.
199,99€Bezahlen
Hier schreibt für Sie
Simone Janson ist Verlegerin, Beraterin und eine der wichtigsten deutschen Erfolgs-Bloggerinnen laut ZEIT und Blogger-Relevanz-Index. Sie initiierte die eingetragene Marke Best of HR – Berufebilder.de® und die Reise-Marke Travel2s.de sowie das Institut Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.
Ihr Post-KI-Kompass
Menschen und Orte verbinden: Als staatlich geförderter Verlag, beteiligt an EU-Programmen, kuratieren wir Wissen entitätsbasiert für die Post-KI Welt in Print- wie Digital-Medien mit weltweitem Vertrieb, u.a. direkt an führende Unternehmen (Liste). Das bedeutet Wirkung seit über 20 Jahren, mit Kunden wie Samsung, DELL, Telekom oder Hochschulen, Partnern wie dem früheren Bundesbildungsministerium, engagiert für Klimaschutz und nachhaltige Innovation, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia. Gegründet von Simone Janson.
5 Antworten zu „Hochschulabschluss Ausbildung Studienende – Traum & Realität: Was bei der Jobsuche schief laufen kann“
-
Ich studiere selbst und finde es nicht nur erschreckend, ohne eventuelle Zukunft zu studieren, sondern auch die Universitäten viel zu über füllt! Im ersten Semester denkt man sich „nagut da werden sich schon viele von selbst verabschieden“, aber dem ist nicht unbedingt so. Doppeljahrgang etc. sei dank. Ich finde es unfassbar anstrengend, nicht zu wissen wofür man studiert! Da hätte ich auch direkt den Weg einer Ausbildung einschlagen können.
Nichts desto trotz toller Beitrag, der die Empfindungen genau widerspiegelt!
Gruß Dennis -
Das kann ich nur bestätigen. Erschreckend vor allem wie viele Naturwissenschaftler es trifft. Das stellen wir bei uns in der LVQ ganz krass fest. Selbst der Promotionsabschluss hilft da wenig, ist teilweise sogar eher kontraproduktiv.
-
ja, das kann ich mir vorstellen, so eine Promotion ist ja noch viel theorielastiger. Und wenn schon Absolventen fragen, warum sie eigentlich studiert haben.
-
-
#Absolventen auf vergeblicher #Jobsuche – was läuft falsch?
– Spannender BeitragRqM5zSDSYl -
Absolventen auf vergeblicher Jobsuche 1/2: Was läuft schief in der Ausbildung?: Viel haben wir… – Spannender BeitragIct6dPd7At #Beruf #Bildung











Schreiben Sie einen Kommentar