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Erfolgreicher Umstieg: Als Historiker und Theologe erfolgreich in der IT-Branche


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Bildrechte: Das Autorenfoto wurde zur Verfügung gestellt von Richard Gertis gemäß Autorenvereinbarung.

Eigentlich hatte ich nach der Schule ein Diplomstudium der Mathematik und Physik begonnen, das ich allerdings anläßlich meines Zivildienstes unterbrach dann nicht mehr aufnahm. Mein Studium der Geschichtswissenschaft und Theologie schloss ich 1992 mit dem Magister ab, um mich der Realität des Arbeitslebens zu stellen.


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Schwierige Situationen meistern

Schon seit meinen ersten Semestern stellte ich mich zwar darauf ein, dass es in puncto Berufsaussichten effektivere Studiengänge gegeben hätte, hoffte aufgrund einiger veröffentlichter Arbeiten am Ende des Studiums dennoch, irgendwo meinen Fuß in eine Türe stellen zu können.

Das Wechselspiel von Bewerbungen, Abwarten und Absagen in einer Zeit leerer Kassen zehrte dann so sehr an meinen Nerven, dass ich mich entschied, nur „nebenbei“ das, was ich sonst noch konnte, geschäftlich zu entwickeln. So landete ich als selbständiges Mädchen für Alles in der IT-Branche. Arbeit gab es genug, das Geld zum Leben reichte auch – nur die Zeit fürs „Nebenbei“ war schnell zu knapp.

Spezialfall IT-Branche

Die IT-Branche ist sicher ein Spezialfall. So ist sie zwar die Branche der Quereinsteiger schlechthin, da es noch vor 20 Jahren allenfalls recht diffuse IT-Berufsbilder gab. In einer Schar von technischen Praktikern, Ingenieuren unterschiedlichster Herkunft und Naturwissenschaftlern war (und bin ich teilweise immer noch) dennoch ein Exot.

Dies fällt beispielsweise auf, wenn ich mich zu Fortbildungsveranstaltungen anmelde, in denen ein abgeschlossenes technisches oder naturwissenschaftliches Studium, eine entsprechende Berufsausbildung oder ein wirtschaftswissenschaftlicher Abschluss vorausgesetzt wird. Als Geisteswissenschaftler wäre ich da einem IT-Analphabeten gleichgesetzt, wenn ich nicht meine mehr als 10-jährige Berufserfahrung in die Waagschale werfen könnte.

Geisteswissenschaftliche Ausbildung als wertvoller Vorteil

In meiner täglichen Arbeit empfinde ich meine Ausbildung hingegen als wertvollen Vorteil. Trotz der Techniklastigkeit sind die Fähigkeiten zu strukturierter Problemanalyse, zur Übersetzung zwischen der Sprache der Anwender und dem IT-Fachjargon und vor allem zur Kommunikation von entscheidender Bedeutung.

Seit mehr als 15 Jahren unterstütze ich nun mit meinem Unternehmen Handwerk und Gewerbe im Großraum Freiburg mit EDV-Dienstleistungen.

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