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Die häufigsten Fehler bei der Jobsuche: 3 Tipps für die Bewerbung


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Fehler macht jeder Mensch von Zeit zu Zeit. Im Gegensatz zu anderen Bereichen des Lebens hat man bei einer Jobbewerbung jedoch nicht die Möglichkeit, einmal gemachte Fehler zu korrigieren. Der erste Eindruck, den ein Kandidat hinterlässt, entscheidet über eine mögliche Zukunft im Unternehmen. Die häufigsten Fehler bei der Jobsuche: 3 Tipps für die Bewerbung



Hier schreibt für Sie: Olga Voloshenko ist PR- und Marketing Manager bei Jobtonic.at

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1. Vorsicht bei Online-Bewerbungen

Um der technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, sind viele Firmen inzwischen auf Online-Bewerbungsverfahren umgestiegen. Die Bewerber haben die Möglichkeit, ihre Unterlagen auf digitalem Wege per PDF einzureichen oder vorbereitete Online-Formulare auszufüllen, die die wichtigsten Angaben enthalten. Für die Personalabteilung ist dieses Bewerbungsverfahren eine Entlastung, da sich die Mitarbeiter nicht mehr durch Berge von Papier hindurchwühlen müssen.

Für den Bewerber ist der Aufwand ungleich größer, da er es mit einer Vielzahl von Daten zu tun hat, die in eine passende Form gebracht werden müssen. Es kommt relativ häufig vor, dass die Daten vor dem Absenden nicht überprüft werden.

Bewerbungs-Tipp

Bewerber sollten daher bei jeder Bewerbung die Zieladresse kontrollieren. Personalbeauftragte haben ein wachsames Auge – ist das Bewerbungsschreiben falsch adressiert, wird die Datei mit ziemlicher Sicherheit aussortiert.

2. Lückenhafte Lebensläufe

Entgegen der landläufigen Meinung ist es nicht zwingend erforderlich, in einem Lebenslauf für jeden Monat eine berufliche Station anzugeben. Hat man sich nach dem Studium eine längere Auszeit gegönnt oder zwischen zwei Anstellungen eine Pause eingelegt, lässt sich dies in der Regel nachvollziehbar erklären. Man sollte es aber keinesfalls übertreiben: Wenn der Lebenslauf Lücken von mehreren Jahren aufweist, kommt man in einem Bewerbungsgespräch schnell ins Schleudern.

Bewerbungs-Tipp

Viele Jobkandidaten verschweigen Anstellungen, in denen sie nicht glücklich waren. Bewerber sollten daher keine Phase des beruflichen Werdegangs auslassen: Es ist weitaus besser, zu seinen Fehlern zu stehen und dem Personaler zu zeigen, dass man lernfähig ist. Manche Chefs suchen sogar bevorzugt Leute, deren Lebensläufe Ecken und Kanten haben. Wer in seinem Leben schon einige Krisen bewältigt hat, ist eher dazu in der Lage, schwierige berufliche Phasen durchzustehen und notfalls unbequeme Entscheidungen zu treffen.

3. Mangelhafte Kenntnisse über das Wunschunternehmen

Um Pluspunkte beim zuständigen Personaler zu sammeln, empfiehlt es sich, einige grundlegende Informationen über das betreffende Unternehmen zu sammeln. Ist der Bewerbung zu entnehmen, dass der Absender außer der Adresse nichts über das Unternehmen weiß, ist der Misserfolg vorprogrammiert. In jedem Fall sollte man imstande sein, auf folgende Frage zu antworten: “Warum glauben Sie, dass unser Unternehmen der richtige Arbeitgeber für Sie ist?”

Bewerbungs-Tipp

Bewerber sollten sich eingehend mit den Produkten des betreffenden Unternehmens beschäftigen, auch wenn dies eine Menge Zeit kostet. Wer gut vorbereitet zum Vorstellungsgespräch erscheint, ist seinen Mitbewerbern gegenüber klar im Vorteil. Sind die erforderlichen beruflichen Qualifikationen in Ordnung, liegt eine Anstellung in greifbarer Nähe.

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