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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte:  Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 
Redaktionelle Bearbeitung: Dieser Beitrag wurde zur Veröffentlichung auf Best of HR – Berufebilder.de® überarbeitet und inhaltlich für das Format angepasst von Simone Janson. Alle Beiträge von Simone Janson

michael-moesslangHier schreibt für Sie: Michael Moesslang ist Dozent an der St. Galler Business School, BAW und Hochschule München, Top 100 Excellence Trainer, Coach und Autor.Michael Moesslang hat zahlreiche Bücher verfasst, darunter “Professionelle Authentizität: Warum ein Juwel glänzt und Kiesel grau sind” und “So würde Hitchcock präsentieren: Überzeugen Sie mit dem Meister der Spannung”. Moesslang ist Experte für die Präsentationsmethode “PreSensation®”. Seine Überzeugung: Jeder kann durch persönliche Wirkung und selbstsicheres Auftreten zum positiven Botschafter für sich bzw. sein Unternehmen werden. Mehr Informationen unter www.michael-moesslang.de Alle Texte von Michael Moesslang.

Gutes Benehmen für Führungskräfte: Authentisch Nettsein bringt Vorteile

  • Körpersprache für Führungskräfte {+AddOn nach Wunsch}
  • Ordnung wie Magie {+AddOn nach Wunsch}
  • Widerstandsfähig durch jede Herausforderung {+AddOn nach Wunsch}
  • Die Macht der Wünsche nutzen {+AddOn nach Wunsch}
  • Bewerbung richtig schreiben {+AddOn nach Wunsch}
  • Nie mehr arbeiten. Gewinnen durch passives Einkommen {+AddOn nach Wunsch}
  • Gib die Arbeit ab! Delegieren als Anti-Stress-Methode Nr. 1 {+AddOn nach Wunsch}
  • Weg mit dem Stress {+AddOn nach Wunsch}
  • Teamwork Teamarbeit Teampsychologie Teamentwicklung {+AddOn nach Wunsch}
  • Schlaf dich erfolgreich. Gelassenheit als Karriere-Strategie {+AddOn nach Wunsch}
  • Tue nichts hab Erfolg {+AddOn nach Wunsch}
  • Top-Arbeitgeber finden {+AddOn nach Wunsch}
  • IT Recruiting & Fachkräftemangel {+AddOn nach Wunsch}
  • Die Stunde der Sieger – Achtsamkeit statt Kampf {+AddOn nach Wunsch}
  • Körpersprache für Manager & Macher {+AddOn nach Wunsch}
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  • Weise Führen Lernen {+AddOn nach Wunsch}
  • Wertschätzung {+AddOn nach Wunsch}

Nett sein hilft eigentlich in allen Lebenslagen. Doch es muss echt sein: Um so besser kennt man sich und erkennt, ob Nettigkeit aufgesetzt oder echt ist.

Gutes Benehmen für Führungskräfte: Authentisch Nettsein bringt Vorteile

Führungskraft – weich oder Dominant?

Zwischen Chefs und ihren Mitarbeitern ist sicher eine engere und langfristigere Beziehung gegeben, als am Schalter, beim Arzt oder Richter.

Es ist ein Dilemma. Sind Sie als Führungskraft zu dominant, mag man Sie nicht. Sind Sie zu nett, setzen Sie sich nicht so leicht durch und die Mitarbeiter tanzen Ihnen auch Mal auf der Nase herum.

Nett sein, ohne als unterwürfig zu gelten?

Wenn Sie an nett denken, denken Sie wahrscheinlich an höflich, freundlich, aber auch unterwürfig. Es ist tatsächlich leicht, Nettigkeit mit Unterwürfigkeit zu verwechseln, aber es gibt keinen Zusammenhang zwischen den beiden Begriffen.

Unterwürfig zu sein bedeutet, sich dem Willen einer anderen Person oder Sache zu unterwerfen, während nett zu sein als freundlich, höflich und wohlwollend definiert wird. Und ein Chef kann nett, freundlich und höflich sein, ohne als unterwürfig zu gelten. Doch es ist eine Gratwanderung.

Management by Kumpel in Deutschland weit verbreitet

In Deutschland ist häufig Management by Kumpel anzutreffen, also ein relativ lockerer Umgang miteinander. Hingegen werden Dominanz und Nettigkeit häufig als Gegenpole gesehen. Doch sind es wirklich diese beiden Extreme, die es so schwierig machen?

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Viele Mitarbeiter duzen sich und den Chef und man verhält sich im Alltag eher wie Kollegen als wie Chef und “Untergebener”. Das ändert sich bei größeren Unternehmen und bei älteren Führungskräften.

Autorität in Gefahr?

Doch auch da ist es keineswegs eine so strikte Führung per Anweisungen, wie es das in vielen anderen Ländern gibt. Dort ist die Hierarchie klar und die Dominanz wird ausgelebt und akzeptiert.

Management by Kumpel birgt Gefahren. Das zumindest befürchten viele, weil Sie Ihre Autorität gefährdet sehen. Einem Kumpel gegenüber sind schneller mal ein lockerer Spruch oder gar deutliche Worte gesagt.

Es lohnt sich, nett zu sein

Doch zahlreiche Untersuchungen zeigen: Menschen, die wir mögen, unterstützen wir lieber. Netten Chefs gegenüber steigt die Loyalität und das Engagement.

Nett zu sein lohnt sich nicht für Chefs. So zeigen Untersuchungen, warum es sich lohnt nett zu sein.

Beispiele für nettes, weiterführendes Verhalten

Hier vier Beispiele:

  • Am Schalter wird Netten bei Problemen besser geholfen
  • Ärzte kümmern sich länger und besser um nette Patienten
  • Die Sympathie eines Politikers ist wahlentscheidender als politische Themen und Parteizugehörigkeit
  • Richter entscheiden häufiger zugunsten der sympathischeren Partei

Ähnliches gilt auch für die Kommunikation und das Zusammenarbeiten von Chef und Mitarbeitern. Denn Mitarbeiter sind auch nur Menschen.

Mitarbeiter sind auch nur Menschen

Von daher reichen ein gequältes Lächeln am Morgen oder ein floskelhaftes Lob nicht aus. Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter als Menschen wahr und zeigen sich von der sympathischen Seite, hat dies vor allem positive Folgen:

  • Mitarbeiter engagieren sich stärker für einen sympathischen Chef
  • Haben Sie als Chef einmal Ärger von anderer Seite, unterstützen sie Sie nach besten Kräften und stärken Ihnen den Rücken
  • Krankenstand und Fluktuation sind geringer bei einem netten Chef
  • Die Atmosphäre im Büro ist besser, was zu weniger Reibung und Konflikten im Team führt
  • Zudem passieren weniger Fehler und Probleme werden offener angesprochen
  • Mitarbeiter sind ganz allgemein loyaler und ehrlicher

Nett sein heißt nicht, sich den anderen anpassen

Handfeste Vorteile also, sich mit seinen Mitarbeitern gut zu stellen. Das bedeutet aber nun nicht gleich das Du anzubieten, abends gemeinsam einen Trinken zu gehen und am Wochenende gemeinsam grillen oder Sport gucken.

Denn genau da passiert das Missverständnis. Deutsche Führungskräfte glauben oft, wenn man nett zueinander ist, müsse man sich ganz allgemein dem anderen anpassen.

Wenn typische Chef-Signale fehlen

Das sieht man dann beispielsweise an der Kleidung, die nicht dem Chef-Status entspricht, sondern ebenso leger ist, wie die der Mitarbeiter und das Signal aussendet: Ich bin dein Kumpel, du kannst mir vertrauen

Oder daran, dass in puncto Sitzordnung, Verhalten untereinander oder gegenüber anderen und dergleichen kaum noch Unterschiede auszumachen sind. In Wahrheit geht es nicht um bessere Führung, sondern um das persönliche Gefühl der Führungskraft: Sie wollen geliebt und gemocht werden.

Auch Chefs wollen sich wie gute Menschen fühlen

Dazu muss man sagen: Es versteht sich wohl von selbst, dass es eine wunderbare Sache ist, nett zu anderen zu sein. Und es stimmt auch, dass Nettigkeit einen erheblichen Einfluss darauf haben kann, wie unser Berufsalltag verläuft:

Wir fühlen uns einfach besser, wenn wir nett sind. Aber das bedeutet nicht, dass Sie als Führungskraft Konflikte meiden sollten, um nett zu sein und nirgendwo anzuecken. In solchen Momenten zeigt sich: Nett sein kann auch seine Schattenseiten haben.

Warum Autorität trotzdem wichtig ist

Autorität ist wichtig, sonst werden Weisungen nicht ernst genommen. Doch Autorität hat nichts mit grober Dominanz zu tun oder damit, den Mitarbeiter in jeder Situation spüren zu lassen, dass er “nur der Mitarbeiter” und Sie der Chef sind. Dieses andere Extrem ist ebenso häufig zu erleben.

Das wirkt auf deutsche Mitarbeiter nicht nur abgehoben, sondern fordert zu Boykott und Sabotage im Kleinen heraus: “Soll der Chef doch selbst herausfinden, dass Firma XY sauer ist. Ich sag’s ihm nicht! Danach bin ich wieder schuld…” oder “Der Chef glaubt doch nicht allen Ernstes, dass ich bei dem Gehalt auch noch am Samstag was tue!”

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17 Antworten zu “Gutes Benehmen für Führungskräfte: Authentisch Nettsein bringt Vorteile”

  1. Für mich ist Ihr Blog eines der besten HR- und Karriereblogs überhaupt. Wenn nicht sogar das Beste überhaupt!

  2. Aber wenn man einfach sein soll wie man ist – und nicht schauspielern soll – was nutzt dann der Beitrag ?

    Das schwierige ist wohl die Wahrnehmung, was andere als Nett empfinden. Dauergrinsen ist es wohl nicht.

  3. Nett sein hilft eigentlich in allen Lebenslagen. Doch es muss echt sein. So funktioniert es.

  4. Nett sein hilft eigentlich in allen Lebenslagen. Doch es muss echt sein. So funktioniert es.

  5. Nett sein hilft eigentlich in allen Lebenslagen. Doch es muss echt sein. So funktioniert es.

  6. Nett sein hilft eigentlich in allen Lebenslagen. Doch es muss echt sein. So funktioniert es.

  7. Nett sein hilft eigentlich in allen Lebenslagen. Doch es muss echt sein. So funktioniert es.

  8. Serie – Management by Kumpel: Echtes Nettsein bringt Vorteile #Business

  9. Echtes Nettsein bringt Vorteile, also Management by Kumpel !…

  10. Management by Kumpel: Echtes Nettsein bringt Vorteile #Business

  11. Management by Kumpel: Echtes Nettsein bringt Vorteile

  12. Management by Kumpel: Echtes Nettsein bringt Vorteile

  13. Unsere Rede. RT @SimoneJanson: Management by Kumpel: Echtes Nettsein bringt Vorteile

  14. Unsere Rede. RT @SimoneJanson: Management by Kumpel: Echtes Nettsein bringt Vorteile

  15. Unsere Rede. RT @SimoneJanson: Management by Kumpel: Echtes Nettsein bringt Vorteile

  16. Management by Kumpel: Echtes Nettsein bringt Vorteile

  17. Management by Kumpel: Echtes Nettsein bringt Vorteile

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