10 Gründe, ein totes Pferd zu reiten: 1. Das Pferd ist gar nicht so tot



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Unser Gehirn verfügt über einen sehr wirkungsvollen Mechanismus, den es oft einsetzt, wenn es mit einer Tatsache konfrontiert wird, die im Widerspruch zu elementaren Überzeugungen und Bedürfnissen steht: Es blendet sie aus und nimmt sie nicht zur Kenntnis.

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Hier schreibt für Sie: Tom Diesbrock ist Psychologe, Berater, Teamentwickler und Buchautor. Profil


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Mein Pferd ist gar nicht so tot

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Eine der typischen Phrasen, die wir uns sagen, wenn wir versuchend die Probleme in einer Situation zu verleugnen:

"Mein Job ist ganz okay. Sicher, ich bin manchmal etwas unmotiviert und schon länger nicht gerade zufrieden. Es ist eben eine schwierige Zeit. Aber warum sollte ich mir einen anderen Arbeitsplatz suchen? Nein, nein, mein Job ist schon ganz okay."

Die inneren und äußeren Anzeichen, die mir sagen, dass ich ganz dringend über berufliche Veränderungen nachdenken sollte, kollidieren vielleicht mit meinem Bedürfnis nach Sicherheit oder meiner Überzeugung, dass ich niemals einen anderen Job finden werde. Die Lösung: Ich bin doch gar nicht so unzufrieden. Mein Pferd ist gar nicht so tot.

Wenn das innere Gleichgewicht kippt

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Diese Strategie hat nur einen Nachteil: Da meine Unzufriedenheit die Tendenz hat, eher größer als kleiner zu werden, steigt der Veränderungsdruck in mir. Mein inneres Gleichgewicht zwischen »Tu endlich was!« und »Lass lieber alles, wie es ist!« droht zu kippen – dann könnte ich nicht mehr daran vorbeischauen, dass ich wirklich ein Problem habe.


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Wenn es mir aber gelingt, den Druck auf ungefährliche Weise abzulassen (wie durch das Überdruckventil eines Dampfkochtopfs), könnte ich diesen Zustand bis zum Jüngsten Tag aufrechterhalten. Dafür gibt es zwei einfache und recht beliebte Lösungen, die da heißen: Grübeln und Klagen.

Grübeln

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Das Grübeln ist eine äußerst unproduktive Form des Denkens. Da- bei bewege ich Gedanken, Träume, Wünsche, Ideen wie einen zäh-flüssigen Brei in meinem Gehirn herum; von links nach rechts und wieder zurück.

Alles habe ich schon unendlich oft bedacht – aber ich gewinne keine neuen Aspekte, dringe nicht tiefer ein und komme immer wieder zum gedanklichen Ausgangspunkt zurück. Eine in-nere Blockade wird durch andauerndes Grübeln verfestigt, da keine Lösungen entstehen, denn dazu müsste der Denkprozess sich öffnen und sich mit neuen Aspekten beschäftigen.

Der Grübler hat das Gefühl, seine Situation sei ausweglos. Aber Grübeln verbraucht psychische Energie und vermindert den inneren Druck. Je länger ich grüble, desto kleiner wird die Wahrscheinlichkeit, dass ich handle.

Klagen

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Das Klagen könnte man als "nach außen gerichtetes Grübeln" bezeichnen: Ich äußere immer wieder dieselben, negativen Gedanken über meine Situation. Andere Menschen könnten sich aufgefordert fühlen, mir mit guten Ratschlägen helfen zu wollen.

Aber da ich durch mein Grübeln ja glaube, jede nur mögliche Lösung zu kennen, akzeptiere ich natürlich nichts, was meine eingeschliffenen Denkbahnen stören könnte. Wer klagt, möchte ja noch lange nicht hören, dass es Auswege gibt! Aber es baut Druck ab.


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Die ideale Strategie, um nichts zu ändern

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Und alles bleibt, wie es ist, denn ich konzentriere mich weiterhin ganz auf meine miese Situation und halte daran fest, sie nicht ändern zu können. Eine sehr »wirkungsvolle« Strategie.

Kennen Sie Menschen, die sich häufig über ihren Job beschweren, aber scheinbar niemals Anstalten machen, sich um einen besseren zu kümmern? Sind Sie sich nicht so sicher, was Ihren eigenen Job angeht? Fragen Sie sich, wie tot Ihr Pferd womöglich ist? Vielleicht haben Sie es bisher vermieden, sich auf diese Frage eine ehrliche Antwort zu geben?

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