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Stress bewältigen und gesund leben mit Kräutern – 11 Tipps: Die Dosis macht das Gift

Heute ist das Wissen um Heilkräuter fast in Vergessenheit geraten. Doch sie können richtig eingesetzt viel bewirken.

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Was sagte Sebastian Kneipp über Kräuter?

Mit Sebastian Kneipp, der zwischen 1821 und 1898 lebte, wird gemeinhin die Hydrotherapie, also Wassertreten und wechselwarme Güsse, assoziiert. Doch Kneipp hat auch das Heilen mit Kräutern wieder ins Bewusstsein gerufen. Bereits seine Mutter Rosina kannte sich mit dem Thema gut aus und während seines Wirken in Grönbach lernt Kneipp den damaligen Ortspfarrer und Botaniker Christoph Ludwig Köberlin kennen, der ihn in die wissenschaftliche Pflanzenheilkunde einführte.

Kneipp selbst verwendete 46 heimische und 6 exotische Kräuter in seiner Apotheke. Heute werden in der Kneipptherapie jedoch weitere wirksame Kräuter eingesetzt, so Melisse, Hopfen, Dill, Johanniskraut und Passionsblume. Im Internet informieren viele Seiten wie die des Kneipp Bunds e.V. oder des Verband Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte über die Kneippsche Kräutermedizin. In Füssen ist die Kneippsche Kräutermedizin fester Bestandteil der auf Kneipps Lehre basierenden Präventionskur „Gesunder Schlaf durch innere Ordnung“, das mittlerweile von den Krankenkassen auch als zuschussfähige Kompaktkur anerkannt wurde.

Kräutermedizin: Standartrezepte gibt es nicht

Welches Kraut ist für welche Krankheit einsetzbar? So einfach, wie wir uns das wünschen würden, ist das leider nicht, wie mir die Füssener Humanbiologin, Wissenschaftsjournalistin und Kräuterexpertin Dr. Ina Schicker erklärt: “Man muss in den Körper hineinspüren, was ihm gut tut. Die Wirkung von Kräutern hängt stark von den Umständen, bestehenden Krankheiten und dem Lebensstil ab.” Ein Hinweis darauf, was in der moderne Schulmedizin mit ihren standartisierten Rezepten und Behandlungsmethoden schief läuft.

Schlaflosiglkeit zum Beispiel kann seelische oder organische Ursachen haben. Schlafen hat auch sehr viel mit der Verdauung zu tun, der Darm beeinflusst das Gehirn und fungiert daher quasi als Bauchgehirn, daher empfiehlt Kneip Bitterstoffe, die gut für den Darm sind.

Kräuter wirken bei jedem Menschen unterschiedlich

Gleichzeitig sollte sollte man Kräuter nicht zu lange sondern nur etwa 4-6 Wochen lang einnehmen, da sie nur in dieser Zeit ihre Wirkung entfalten und Überdosierung schnell zu Nebenwirkungen und Schäden führen kann. Hier macht also wirklich die Dosis das Gift.

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Schließlich werden Menschen auch auf unterschiedliche Weise und an unterschiedlichen Stellen im Körper durch Stress belastet, etwa in Magen und Darm, durch Sorgen und Ängste bis hin zu Depressionen, durch hormonelles Ungleichgewicht oder im Herz-Kreislauf-System. Und jeder Stresstyp benötigt eine unterschiedliche Art der Behandlung.

11 Tipps zu Kräutern und ihrer Wirkung

Da die Wirkung von Kräutern komplex ist, kann die folgende Auflistung nur sehr oberflächlich Informationen wiedergeben, da es bei Kräutern auch immer auf die Begleitumstände ankommt, empfiehlt sich eine tiefere Beschäftigung mit der Materie.

  1. Zu den wichtigsten Kneipp-Kräutern gehörg zum Beispiel die Birke: Ihre Blätter werden vor allem im Nieren-Blasen-Bereich und für Haut und Haare eingesetzt.
  2. Baldrian, Hafer, Heublume, Kamille, Lindenblüten und Waldmeister gelten als schlaffördernd – aber mit Einschränkungen.
  3. Heu im Kräuterkissen verstärkt mit Rosendürften, Lavendel und Waldmeister kann schlaf fördern.aber zu viel frisches Heu kann z.B. bei Kindern zu komatösem Schlaf führen. Das in Heublumen enthaltene Kumerin kann in zu hohen Dosen zu Kopfschmerzen führen.
  4. Baldrian ist wahrscheinlich das bekannteste Mittel für Schlaf und ist wegen seiner konzentrationsfördernden Wirkung auch gut in Prüfungssituationen, in einer zu geringen Dosierung ist es jedoch eher aufputschend, aber Überdosierung sollte aber ebenfalls vermieden werden.
  5. Lavendel wirkt sehr beruhigend auf die Psyche und reguliert auch die Verdauung. Vor allem Badewasser mit Lavendelkraut wurde bereits in der Antike eine entspannende und kreislaufstärkende Wirkung zugeschrieben. Allerdings muss man den Geruch mögen.
  6. Universell und quasi für jeden einsetzbar ist neben Lavendel auch die Melisse: Sie ist gut fürs Herz, aber auch sonst bei allen möglichen Wehwehchen einsetzbar. Melisse gilt auch als besonders wirksame Pflanze bei Magen- und Darmbeschwerden, nervösen Einschlafstörungen und Appetitlosigkeit an.
  7. Als Verwandter des Enzians ist das Tausendgüldenkraut ebenso bitter. Daher fördert es auch die Verdauungstätigkeit und regt die Bildung der Verdauungssäfte an. Außerdem stärkt es das Immunsystem und hilft bei Kreislauf- und Nervenschwäche,
  8. Auch Engelwurz ist in Form von Tees oder Tinkturen als Bitterstoff gut für Darm und Verdauung.
  9. Hopfen ist ebenfalls ein Bitterstoff für Leber und Magen und kann, dank seines Phytoöstrogengehalts, ein Wundermittel gegen Schlaflosigkeit und Beschwerden während der Menopause sein. Bei Männern dämpft er aus dem gleichen Grund jedoch eher die sexuelle Lust.
  10. Lindenblüten zum Beispiel helfen gut gegen Erkältungen im Winter, im Sommer jedoch sollten eher kühlende Kräuter wie Melisse oder Pfefferminze verwendet werden.
  11. Pfefferminze führt zur Entspannung der Magenwand und hilft dadurch bei Übelkeit und regt die Verdauung an. Außerdem hat es eine Kühlende Wirkung. Der intensive Geschmack verdirbt uns aber heute auch die Lust auf Pizza, Pommes, Pralinen und andere Fett- und Zuckerbomben, weil es nicht mehr schmeckt – eine wirksame Methode also für eine gesündere Ernährung.

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