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Gespräche konfliktfrei beenden - 3/5: Unter vier Augen


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Noch schwieriger wird das Beenden eines Gespräches in der Regel, wenn man ein privates oder geschäftliches Gespräch unter vier Augen führt, bei dem nicht die Möglichkeit besteht, sich so einfach zu »verdrücken« oder »abzuklatschen«.

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Hier schreibt für Sie: Thorsten Otto ist TV- und Radiomoderator u.a. beim bayrischen Rundfunk. Profil

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Wenn Geschäftspartner genau so empfinden

Jeder kennt dieses unangenehme Gefühl, dass der andere vielleicht beleidigt sein könnte, wenn man sich jetzt verabschiedet. Aber ich kann Ihnen versichern, in den meisten Fällen empfindet Ihr Gegenüber gerade genauso und wird Ihnen nur dankbar sein, wenn Sie das Gespräch zügig beenden.

Im Übrigen, was bringt es dem anderen, wenn Sie nicht mehr ganz bei der Sache sind und nur auf den nächstbesten Moment warten, um zu gehen.

Besser ein Ende mit Schrecken...

Bevor das Gespräch zur Qual wird, denken Sie an die Binsenweisheit: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Ich empfehle Ihnen deshalb, so ehrlich wie möglich zu sein und dem anderen höflich, aber bestimmt zu erklären, dass Sie zum nächsten, genauso wichtigen Termin müssen und dort ebenfalls pünktlich sein möchten.

Ein Talk mit Rolf Eden

Auch ich hatte in meinen Anfangsjahren als Talker große Probleme, Gespräche mit speziellen Gästen zum Ende zu bringen, weil ich dachte, es wäre unhöflich, den anderen nicht ausreden zu lassen, bis ihm wirklich gar nichts mehr einfällt.

Ich erinnere mich mit Grausen an eine »Mensch, Otto!«-Sendung mit Rolf Eden, dem Altmeister der Playboys, der mit immer noch einer schlüpfrigen Anekdote aufwartete und, als die Stunde sich dem Ende zuneigte, erst so richtig in Fahrt und kaum zu stoppen war.

Besser kein guter Zuhörer

Ich war jung und unerfahren und hörte ihm noch zu, als wir längst nicht mehr auf Sendung waren und mir die Ohren schon längst rauschten.

Als der Herr der Häschen sich nach gefühlten zwei Stunden mit den Worten verabschiedete: »Sie sind wirklich ein hervorragender Zuhörer«, wusste ich sofort, dass ich dieses Kompliment gerade gar nicht wollte und dass ich in Zukunft einiges würde anders machen müssen.

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  3. Thomas Eggert

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  4. BEGIS GmbH

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