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Tipps gegen Burnout – 1/7: Was tun gegen den Stress?


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Nach Untersuchungen deutscher Betriebskrankenkassen ist jeder zweite Arbeitnehmer in unserem Land von Burnout bedroht. Doch Burnout „überfällt“ uns nicht aus heiterem Himmel, sondern kündigt sich oft mit Hinweisen an.

Tipps gegen Burnout - 1/7: Was tun gegen den Stress?


Hier schreibt für Sie:

 

36Dr. jur. Matthias H.W. Braun ist niedergelassener Rechtsanwalt und selbständiger Mental-Trainer und Coach.

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Wie entsteht Burnout?

Beim Entstehen von Burnout spielen äußere Einflüsse, aber auch persönliche Faktoren eine Rolle. Denn jeder Mensch nimmt seine Umwelt anders wahr. Was den einen „stresst“, lässt einen anderen völlig kalt und umgekehrt. Das Gute: Daran kann jeder selbst etwas ändern!

In der persönlichen Sichtweise der Dinge liegt – entgegen der landläufigen Meinung – eine wesentliche Ursache für jede Form von Stress und damit auch von Burnout. Das heißt, dass ein Großteil des Stresses hausgemacht ist – durch unsere eigenen Gedanken, Gefühle und Bewertungen.

Selbst ist der Mann!

Das bedeutet aber gleichzeitig auch, dass wir nicht selbst hilflose Opfer unserer Umwelt sind. Vielmehr kann man den bewussten Umgang mit sich selbst üben und lernen, die eigene Lebensführung mit Abstand zu betrachten. Das bedeutet, die persönlichen Motive und Bewertungen zu erkennen und sie damit benenn- und veränderbar zu machen.

Es bedeutet darüber hinaus, sich auf die Suche nach möglichen unbewussten Steuersätzen zu begeben, die Sie dazu bringen, immer wieder zu spät dran zu sein, immer wieder Papierstapel aufzuhäufen, immer wieder „ja“ statt „nein“ zu sagen, immer wieder…

Social Media und Burnout

Beispielsweise ist unser Arbeitsalltag geprägt ist von Social Media, permanenter Erreichbarkeit, ständigem „Mitmischen“, noch einer Nachricht, die „nur schnell“ abgesetzt werden muss auf Facebook oder Twitter. Wie wir aber damit umgehen und ob wir wirklich glauben, permanent erreichbar sein zu müssen, bleibt uns überlassen.

Wer sein Verhalten ändern will, sollte Stress-Symptome als Wegweiser zur Lösung betrachten. Denn offensichtlich hatte dieses Verhalten irgendwann so große Vorteile für Sie, dass Sie es fest in Ihr Leben eingebaut haben. Diese Vorteile zu finden bedeutet, die gewünschte Verhaltensänderung dauerhaft vornehmen zu können und damit Stress und Burnout nachhaltig zu verhindern.

Rechtzeitig handeln

Burnout ist ein Prozess, der sich über Wochen und Monate, manchmal über Jahre hin erstreckt und durch Dauerstress ausgelöst wird. Allein erziehende Mütter mit Vielfachbelastung, Selbständige ohne die Möglichkeit, zu delegieren oder Hausfrauen, die Familie, Haushalt, Kinder und womöglich die Pflege der Eltern managen, dürften mindestens in gleichem Maße bedroht sein.

Da dieser Prozess schleichend abläuft, gibt es immer wieder die Chance, zu reagieren und das eigene Verhalten zu ändern. Gerade am Anfang haben Betroffene oft noch die Chance, die eigene Lebensführung auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.

Konsequenzen aus den Warnschüssen ziehen

Es kommt darauf an, die richtigen Konsequenzen aus den „Warnschüssen“ der ersten Burnout-Phasen zu ziehen, um am Ende des Prozesses gerade nicht eine tatsächliche Krankheit zu entwickeln, die einen dann gnadenlos zwingt, längst fällige Veränderungen im täglichen Leben vorzunehmen, weil sie einen ans Bett fesselt oder von Medikamenten abhängig macht.

Das Problem ist allerdings: Oft sind wir weitgehend unempfindlich geworden gegen derartige Hinweise, übergehen sie – immer wieder – und „plötzlich“ geht dann nichts mehr.

Anti-Burnout-Checkliste

Spätestens wenn körperliche Symptome auftreten, sollte man etwas die folgenden Punkte überdenken:

  • Muss ich wirklich noch mehr arbeiten?
  • Ist es richtig, dass ich niemals Fehler machen darf?
  • Darf ich meine eigenen Bedürfnisse wirklich dauerhaft vernachlässigen?
  • Soll ich meine Wünsche weiter auf „später“ verschieben?
  • Bin ich tatsächlich „egoistisch“, wenn ich mich auch um mich kümmere?

Wie das konkret aussehen kann, steht in den kommenden Beiträgen dieser Serie!

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