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Wie man wirklich gute Geschäfts-Ideen findet: 10 Tipps für erfolgreiche Innovationen


Top100 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt (Quellen: DIE ZEIT, Wikipedia, Blogger-Relevanz-Index) mit News-Dienst Best of HR. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt - mit Beratung, Seminaren & passenden Locations.
Offenlegung & Bildrechte:  Bildmaterial erstellt mit einer Systemkamera unseres Sponsors Olympus. Bild-Location: 1310 East 6th Street, Austin, Texas 78702, Vereinigte Staaten.

In Austin, Texas, wirbt bei der SXSW eine Berliner Delegation gerade bei amerikanischen Start Ups um den Umzug nach Deutschland, das aus unterschiedlichen Gründen in Sachen Innovation gerne einen Schritt hinterher hängt. Daher hier 10 Tipps wie es doch noch klappt mit durchschlagenden Geschäftsideen.

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Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Was benötigen wirklich gute Ideen?

Was machte eine Idee erfolgreich? Was macht eine wirklich gute Idee aus? Und welche Voraussetzungen muss eine wirklich gute Idee erfüllen, um sich dann auch wirklich am Markt durchzusetzen?

Das sind Fragen, die sich viele Existenzgründer stellen, die mit der bangen Frage starten: „Ist meine Idee überhaupt gut“? Genau hier hilft unsere kleine Checkliste weiter: Überprüfen Sie Ihre Idee anhand der folgenden 10 Kriterien auf  Erfolgstauglichkeit.

10 Kriterien für den Erfolg einer Idee

Welche 10 Kriterien müssen erfüllt sein, um eine Idee marktdurchsetzungfähig zu machen? Wir listen hier die 10 wichtigsten Kriterien.

  1. Eine Idee muss Probleme lösen: Eine erfolgreiche Idee hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn sie ein Kundenproblem löst. Das Problem kann dabei funktional, emotional (z.B. bedarf nach nachhaltigen Produkten) oder noch nichtmal erkannt sein wie die Post-It’s – aber Kunden kaufen Produkte nur, wenn sie sich wirklich etwas davon verpsrechen.
  2. Suche im Underground: Innovationen entstehen selten im Mainstream sondern eher an den Rändern der Gesellschaft. Und genau da sollte man die Innovation auch suchen.
  3. Es lebe die Remix-Kultur: Umberto Eco sagte mal, man könne nichts mehr schreiben, das nicht schon einmal geschrieben worden wäre. Das gilt auch für gute Ideen: Man kann nicht ständig das Rad neu erfinden, aber viele gute Ideen entstehen aus bereits vorhandenem.
  4. Suche Branchenfremd: Gerade in Deutschland wird in der Personalauswahl gerne in bekannten Gewässern gefischt, innovative Querköpfe haben in Unternehmen keine Chance. Dabei sind es oft gerade die Branchenfremden mit ihrem neuen Blick, die Unternehmen zu durchschlagendem Erfolg verhelfen.
  5. Entscheide und verwerfe: Ideen gibt es viele. Um sie aber zur Durchführung zu bringen, muss man viele von Ihnen verwerfen und sich auf eine konzentrieren. Entscheidungsfreude ist angesagt!
  6. Die 140-Zeichen-Grenze: Von Einstein ist dieses Zitat überliefert: „Wenn Deine Idee nicht einfach zu kommunizieren ist, dann verstehst Du sie nicht.“ Heute kann man das mit Twitter hervorragend testen: Eine gute Idee sollte in einen Tweet passen. Und der ist bekanntlich auf 140 Zeichen begrenzt.
  7. Mach dich nicht zum Sklaven der Marktforschung: Wenn es nach der Marktforschung gegangen wäre, wäre Bayley’s als zu Süß und Red Bull als „nicht nach Cola schmeckend“ durchgefallen. Sich also sklavisch danach richten bringt nicht: Ideen umsetzen heißt auch, ander zu überzeugen.
  8. Sprich mit Influencern: Sogenannte Early Adopter sind nicht nur in Technologie relevant; jede Branche hat ihre Early Adopter. Und die gilt es zu identifizieren und zu überzeugen – dann werden die anderen folgen.
  9. Mach es Konkurrenten schwer: Je schwerer es Konkurrenten haben, Deine Ideen zu kopieren, desto erfolgreicher wird die Idee sein. Wenn das nicht klappt, kannst immer noch damit Werben, die Nummer 2 zu sein und daher härter für deine Kunden zu arbeiten.
  10. Auf die Ausfühung kommt es an: Gute Ideen kann jeder haben – aber sie dann auch auszuführen, darauf kommt es am Ende an. Daher sollte man es auch nicht bei den guten Ideen belassen, sondern immer auch an deren Ausführung denken.

Fazit: Gute Ideen sind ungewöhnlich

Das Fazit unserer Übersicht könnte sein: Gute Ideen sind ungewöhnlich. Aber nicht nur. Sie lösen auch Probleme, aber sind oft auch das Ergebnis der Tatsache, dass man den Markt gut analysiert hat und weiß, was Kunden dort erwarten – eben gepaart mit einer Spur eigener Kreativität.

Genau das macht gute Ideen so erfolgreich! In diesem Sinne: Viel Inspiration!

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Meistdiskutiert im letzten Monat:

  1. Guter Artikel! Obwohl ich mit der Herangehensweise nur teilweise übereinstimmen kann: Die Grundlage des klassischen Painspottings, je größer bzw. schmerzhafter das Problem umso größer die Akzeptanz und Zahlungsbereitschaft der Interessenten, ist ja durchaus richtig. Es gibt jedoch noch weitere Ansätze wie bspw Effectuation oder den disruptiven Ansatz den man in diesem Kontext auch erwähnen sollte. Was meiner Meinung nach gänzlich fehlt ist der Bezug zu den persönlichen Talenten und Stärken, d.h. was kann ich gut, was mache ich gerne. Lässt man dies gänzlich außer Acht ist die Motivation auf “ wie kann ich Geld verdienen beschränkt“ und das führt in den seltensten Fällen zu wirklich innovativen und guten Ideen.

    • Simone Janson

      Hallo David,
      vielen Dank für den Hinweis, ich stimme dir zu, man sollte auch seine eigenen Talente berücksichtigen, bzw. die Goldene Mitte aus beidem machts – Eigene Talente + die richtige Nische finden. Für mich ist dieser Ansatz, wenn auch recht knapp zusammengefasst, unter Punkt 7 zusammengefasst. Wir freuen uns aber auch immer über gute Gastbeiträge zum Thema.

  2. einfach mal etwas innovatives ausprobieren -> Bleeper.de – Teile gesponserte Inhalte und verdiene damit Geld 😉

    • Simone Janson

      Hallo CarlS,

      so innovativ ist das ja nun auch wieder nicht. Außerdem ergibt sich ein weiteres Problem: Nach der deutschen Gesetzeslage ist das Schleichwerbung.

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