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Generation Y auf Jobsuche – 3/3: Mehr als nur Gehalt



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Geld ist und bleibt ein wichtiger Faktor bei der Stellensuche. Doch ein hohes Gehalt allein macht ersten Job nicht automatisch zum Traumberuf. So haben auch viele kleinere Unternehmen weit mehr zu bieten, als es der Großteil der Absolventen erwartet. Wie man (heraus-)findet, was zu einem passt und wie man es bekommt. generation-y


Hier schreibt für Sie:

 

Luise_KoehlerLuise Köhler ist Online-Redakteurin bei der Jobbörse ABSOLVENTA.

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Her mit dem schönen Leben!

Dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Zukunftsplanung zunächst Ängste bis hin zu leichten Panikattacken auslöst, ist eine ganz normale Reaktion. Menschen mögen Sicherheit. Wird einem also bewusst, dass man bald die Komfortzone Studium in Richtung Ungewissheit verlassen muss, darf es schon mal in der Bauchgegend zwicken.

Wichtig ist, dass man alles, was jetzt kommt, als Chance begreift. So sollte man den ersten Job nicht nur als Existenzsicherung sehen, sondern auch als wichtigen Meilenstein für die eigene berufliche Laufbahn. Über das erste richtige Gehalt hinaus zählt also noch etwas anderes: die Perspektive.

Was will ich?

Hat man die Liste der eigenen Ansprüche vor sich, wird sich in vielen Fällen zeigen, dass ein angemessenes Gehalt nur ein „Wohlfühlfaktor“ von vielen ist.

So sind viele Absolventen durchaus bereit, in puncto Gehalt Abstriche zu machen, sofern durch andere Zusatzleistungen ein Ausgleich erfolgt. Dazu zählen beispielsweise

  • Weiterbildungsmöglichkeiten,
  • flexible Arbeitszeiten,
  • Mentoring-Programme,
  • Netzwerkveranstaltungen,
  • Essensgutscheine,
  • die Bezuschussung von Fahrtkosten,
  • Team-Events
  • und die Unternehmenskultur im allgemeinen.

Welchen Job will ich machen?

Einen enormen Stellenwert – wenn nicht sogar den wichtigsten – sollte natürlich die Art der Tätigkeit einnehmen. Schließlich kann der Beruf nur zur Berufung werden, wenn man die eigene Position mit Leidenschaft ausübt.

Das muss nicht heißen, dass man im ersten Job von Beginn an die tollsten Aufgaben und die volle Verantwortung erhält. Wichtig ist die Perspektive, die sich einem bietet. Hat man klare Zielvorstellungen – und wurden diese auch mit dem Arbeitgeber besprochen – so weiß man, worauf man hinarbeitet. Schritt für Schritt kann man sich so seiner (späteren) Profession nähern.

Fragen kostet nichts, höchstens Überwindung

„20 Sekunden Mut.“ Dieses Motto hat schon so einigen Menschen unerwartetes Glück beschert. Aus diesem Grund der wohl wichtigste Tipp zum Schluss: Die eigenen Wünsche und Ziele sollte man jederzeit deutlich an den (zukünftigen) Arbeitgeber kommunizieren.

So haben gerade kleine und mittelständische Unternehmen häufig mehr zu bieten, als man erwartet. Dazu gehören attraktive Ausbildungsprogramme und Zusatzleistungen – und das bei flachen Hierarchieebenen sowie vielversprechenden Zukunftsperspektiven.

Im Vorstellungsgespräch: Unbedingt Fragen stellen

Lernt man also den potentiellen Arbeitgeber persönlich kennen, sollte man nicht nur Fragen beantworten, sondern auch stellen. Schließlich ist es das Unternehmen, mit dem man gemeinsam den Grundstein für die eigene Karrierelaufbahn legt.

Und damit verhält es sich, wie in jeder guten zwischenmenschlichen Beziehung: gegenseitiges Zuhören und der offene Dialog eröffnen neue Möglichkeiten, vermeiden Missverständnisse und machen stark für einen gemeinsamen Weg.

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