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Unfallversicherung – 2/7: Mögliche Schadensfälle



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Eine Unfallversicherung sichert Sie dann ab, wenn Sie infolge eines Unfalls dauerhaft körperlich oder geistig beeinträchtigt sind. Im Fachjargon wird eine solche Beeinträchtigung als Invalidität bezeichnet.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Dieser Beiträg enthält Inhalte und Angaben, die möglicherweise nicht mehr aktuell sind, z.B. aufgrund gesetzlicher oder statistischer Veränderungen. Weil er dennoch hilfreich sein kann, einen Überblick zum Thema zu bekommen, stellen wir ihn Ihnen weiterhin zur Verfügung.

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Was genau ist versichert?

Ein Unfall setzt voraus, dass die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Wenn allerdings eine Krankheit oder ein bestehendes Gebrechen den Unfall ausgelöst hat, wird dies bei der Versicherungszahlung durch einen entsprechenden Abzug berücksichtigt.

Unfälle, die durch besondere Gefahren im Berufs- oder Privatleben z.B. durch Extremsportarten verursacht werden, sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, können aber mit Aufpreis zusätzlich versichert werden.

Erweiterte Versicherungen

Einige Versicherungen bieten auch einen erweiterten Versicherungsschutz, z.B. für Verletzungen von Gliedmaßen oder der Wirbelsäule (Verrenkungen oder Riss von Muskeln, Sehnen, Kapseln oder Bändern), auch wenn der Schaden nur durch übermäßige Kraftanstrengung ohne Auswirkung von außen eintritt (beispielsweise wenn Sie ein schweres Möbelstück heben).

Auch Zeckenbisse und sogar einige frauentypische Krebserkrankungen werden von manchen Versicherungen als Unfall behandelt. Fragen Sie gezielt nach solchen Konditionen.

Was ist ausgeschlossen?

Generell ausgeschlossen sind hingegen Unfälle, die sich bei der Ausführung bzw. dem Versuch einer Straftat ereignen, sowie Unfälle durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse, innere Unruhen oder Kernenergie.

Ebenfalls nicht gezahlt wird bei Unfällen durch Trunkenheit, Geistes- und Bewusstseinsstörungen sowie Schlaganfällen oder andere Krampfanfälle, außer durch einen Unfall verursacht wurden. Nicht gedeckt sind auch Unfälle des Versicherten bei der Benutzung von Luftfahrzeugen mit Ausnahme des Fluggastrisikos sowie Unfälle bei Fahrzeugveranstaltungen, bei denen es auf Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt.

Zahlungsweise

Je nach Vertrag bekommen Sie bei Unfällen die Leistung als einmalige Kapitalauszahlung (sinnvoll, wenn Sie etwa Umbauten durchführen müssen) oder als Rentenleistung.

Wenn Sie eine Einmalzahlung vereinbaren, sollten Sie darüber hinaus noch eine monatliche Zusatzrente vereinbaren wird, die in der Regel bei einer vom Arzt zu bescheinigenden Invalidität von 50 Prozent zahlt. Das kostet zwar mehr, aber bis ins hohe Alter ist der Unterhalt gewährleistet.

Achtung: Unfälle rechtzeitig melden!

Wenn Sie einen Unfall haben: gehen Sie sofort zum Arzt und melden Sie den Unfall unverzüglich der Versicherung. Einen Unfall mit Todesfolge, etwa des Lebenspartner, müssen Sie sogar innerhalb von 48 Stunden melden. Füllen Sie die vom Versicherer übersandte Unfallanzeige wahrheitsgemäß aus und leisten Sie den ärztlichen Anordnungen Folge. Wenn Sie dem zuwiderhandeln, kann die Versicherung die Leistung verweigern.

Allerdings kann der Arzt die Invalidität ja häufig nicht sofort feststellen, denn oft stellt sich erst nach längerer Zeit heraus, dass überhaupt eine bleibende Invalidität besteht oder aber der Arzt kann nicht gleich die richtige Diagnose stellen. In der Regel gilt daher, dass die Invalidität innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten und innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall vom Arzt schriftlich festgestellt und bei der Versicherung gemeldet worden sein muss. Wenn Ihnen Ihre Versicherung mehr Zeit gewährt, ist das allerdings kundenfreudlicher.

Geld in Abhängigkeit von der Gliedertaxe

Wie viel Geld Sie bekommen, hängt vom Invaliditätsgrad ab. Dieser wird durch die Gliedertaxe bestimmt, eine Tabelle, nach der die Versicherung den Grad der Invalidität im Falle vollständigen Verlustes oder vollständiger Gebrauchsunfähigkeit bestimmter Gliedmaßen oder Sinnessorgane festlegen.

Dabei wird die Invalidität prozentual bewertet nach einer bestimmten, in den Bedingungen des Vertrages vorher festgelegten Gliedertaxe.

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