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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 
Redaktionelle Bearbeitung: Dieser Beitrag wurde zur Veröffentlichung auf Best of HR – Berufebilder.de® überarbeitet und inhaltlich für das Format angepasst von Simone Janson. Alle Beiträge von Simone Janson

Best of HR – Berufebilder.de®Hier schreibt für Sie: Michaela Stach ist Moderationsexpertin.Stach ist seit 1995 selbständig. 2011 gründete sie die Akademie für Systemische Moderation in Allmersbach bei Stuttgart. Stachs Buch “Agil moderieren” erschien 2016. Alle Texte von Michaela Stach.

Führungskompetenz durch Systemische Moderation: 7 Tipps zur Meeting-Vorbereitung

  • Digitale Manipulationstechniken durchschauen {+AddOn nach Wunsch}
  • Führen in der Sandwichposition {+AddOn nach Wunsch}
  • 15 Regeln für besseres Verhandeln & Verkaufen {+AddOn nach Wunsch}
  • Aufmerksamkeit bekommen {+AddOn nach Wunsch}
  • Reit den Bullen {+AddOn nach Wunsch}
  • Tschüss Bullshit Jobs {+AddOn nach Wunsch}
  • Spaß an Führung Motivation & Change Managment {+AddOn nach Wunsch}
  • Zurück zur Quelle {+AddOn nach Wunsch}
  • Erfolg über Nacht {+AddOn nach Wunsch}
  • Sichtbar werden mit Respekt {+AddOn nach Wunsch}
  • 20 Strategien für kreatives Problemlösen {+AddOn nach Wunsch}
  • Spannend! Präsentieren wie in Hollywood {+AddOn nach Wunsch}
  • Die Jobsucher-Falle! Bewerbungssabotage entgehen {+AddOn nach Wunsch}
  • Knigge Gutes Benehmen & Stil im Berufsalltag {+AddOn nach Wunsch}
  • Ordnung wie Magie {+AddOn nach Wunsch}
  • Führen ohne Hierarchie – das Ende eines Erfolgsrezepts {+AddOn nach Wunsch}
  • Nie mehr sprachlos! Nutze Schlagfertigkeit & die Macht der Rhetorik {+AddOn nach Wunsch}
  • Traumjob Gesucht – Berufswahl Neuorientierung Bewerbung {+AddOn nach Wunsch}
  • Gesund Schlafen – Müdigkeit Stress Krankheiten besiegen {+AddOn nach Wunsch}
  • Oscarreif sprechen {+AddOn nach Wunsch}

Kennen Sie das? Sie kommen morgens ins Büro und spüren sofort: Hier herrscht dicke Luft. Was tun? Erfahren Sie mithilfe des Moderationschecks, wie Sie die Gruppe zu Beginn “anpacken” und wie Sie flexibel auf unerwartete Situationen reagieren.

Best of HR – Berufebilder.de®

Eine Gruppe moderieren: Reise ins Ungewisse

Niemand begibt sich gerne auf eine Reise ins Ungewisse: Deshalb lautet eine der wichtigsten Empfehlungen der systemischen Moderation, den Moderationsauftrag im Vorfeld sorgfältig zu prüfen.

Insbesondere dann, wenn Sie ein Meeting moderieren möchten. Nur wer sich der Rahmenparameter genauestens bewusst ist, kann agil und flexibel entscheiden, welche Vorgehensweise situativ die richtige ist.

Moderationsauftrag checken, Gruppe entdecken

Anders als bei der typischen Frontalbeschallungen, bei der der Vortragende auf sein Expertenwissen fokussiert ist, gilt der erste Blick bei der systemischen Moderation immer der Gruppe. Hier sollte klar sein, welche Persönlichkeiten am Gruppengespräch teilnehmen und welche Unternehmensebenen vertreten sind.

Machen Sie sich außerdem ein erstes Bild von der Stimmung im Team. Die Frage: “Ist die Gruppe (schon jetzt) zu einer konstruktiven Moderation bereit?” sollten Sie sich bereits im Vorfeld der Moderation stellen. Wenn nicht, ist nämlich guter Rat teuer.

7 Tipps zur systemischen Meeting-Vorbereitung

Wie genau können Sie solche Probleme nun lösen mit systemischer Moderation? 7 Tipps im Überblick.

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1. Aggressionslevel – die goldene Mitte entscheidet

Sie betreten den Raum und spüren die Anspannung, den Unmut und die Belastungen der Gruppenteilnehmer am eigenen Leib? Keine Sorge, die Aufnahme der Stimmung ist enorm wichtig – es gilt sie zu kanalisieren, da der Aggressionslevel innerhalb der Gruppe ein Bild über die Bereitschaft zu einer konstruktiven Lösungsfindung zeichnet.

Ist der Aggressionslevel zu hoch und fliegen sprichwörtlich die Fetzen, muss der vorher ausgearbeitete Plan ohnehin über den Haufen geworfen werden. Bevor die Gemüter sich nicht beruhigt haben, können Sie keine produktiven Ergebnisse erwarten.

Doch nicht nur ein Zuviel an Energie kann der zielführenden Moderation entgegenstehen. Ist zu wenig Power vorhanden, verläuft die Moderation zwar deutlich ruhiger, aber gewiss nicht erfolgreicher. Ohne Herzblut und Partizipation der Teilnehmer sorgt der Workshop vor allem für eins: gähnende Langeweile.

Die Wahrheit liegt wie so oft in der goldenen Mitte: Der Idealzustand ist ein mittleres Maß an Reibung und Handlungsenergie. Hier sind die Teilnehmer aufmerksam bei der Sache und mobilisieren ihre Energie, um gemeinsam zu einer Lösung zu gelangen. Natürlich ist auch hier nicht immer alles eitel Sonnenschein – doch es besteht eine einvernehmliche Basis, die auch Meinungsverschiedenheiten gut verträgt.

Eine gemeinsame Basis bedeutet:

  • Die Teilnehmer haben einen Bezug zum Thema.
  • Das Ergebnis hat meist eine direkte Auswirkung auf die Teilnehmer.
  • Die Teilnehmer sind sich dieser Auswirkung bewusst.
  • Die Fronten unter den Teilnehmern sind nicht verhärtet, auch wenn sie mitunter verschiedener Meinung sind.

2. Dampf aus dem Kessel lassen

In den meisten Fällen gilt es, diese gemeinsame Basis erst einmal zu erarbeiten. Bei einem zu hohen Aggressionspegel ist oftmals ein reinigendes Gewitter notwendig, das den Dampf im Kessel ablässt.

Es ist durchaus gewollt, dass die Teilnehmer im Rahmen der Moderation ihren Unmut äußern – aber konstruktiv! Wenn dieses Dampfablassen auf einer wertschätzenden Ebene funktioniert, ist das der erste Schritt einer gemeinsamen Lösungsfindung. Ist dieser Weg nicht von Erfolg gekrönt und eskaliert die Situation zunehmend, darf der Moderator nicht davor zurückschrecken, das Meeting oder den Workshop vorzeitig abzubrechen.

3. Die Lebensgeister wecken

Lethargie, Passivität oder Teilnehmer wie auf Valium sind ebenso Gift für ein produktives Meeting wie eine geladene Stimmung. Wenn sich die Teilnehmer ihrem Schicksal ergeben und der Meinung sind, “sowieso nichts ausrichten zu können”, wird es schwierig, etwas zu bewegen. Hier ist ein kluger systemischer Moderator gefragt, der die Anwesenden aus dem Tal der Resignation zurück ins Leben holt.

Dazu braucht es eine Portion Extra-Energie – der Dampf muss sprichwörtlich zurück in den Kessel! Es gilt, den Finger bewusst in die Wunde zu legen. Doch Vorsicht! Ein behutsames Vorgehen ist gefragt: Zuerst gilt es, die eigene Wahrnehmung wiederzugeben und diese auch als solche zu kennzeichnen. Die Kunst liegt darin, die Teilnehmer durch geschickte Fragestellungen dazu zu bringen, die Situation mit ihren Chancen und Risiken selbst zu reflektieren und zu benennen.

4. Verschnaufpausen zur mentalen Erholung

Gönnen Sie Ihren Teilnehmern ganz bewusst Verschnaufpausen zum Regenerieren – Reflektion kostet Energie! Lassen Sie die Gruppe nach dem Aggressionsabbau bzw. Energie-Aufbau erst einmal mental auf einer konstruktiven Arbeitsebene ankommen, bevor Sie den nächsten Schritt einleiten.

Pausen dienen auch dem leiblichen Wohl: Nichts drückt die Stimmung mehr als knurrende Mägen oder schlechtes Essen. Es gibt übrigens eine Welt jenseits der alt bekannten “Besprechungskekse”. Seien Sie kreativ. Ein wenig frisches Obst oder jahreszeitlich passendes Gebäck hebt die Stimmung und trägt nicht unerheblich dazu bei, dass es nach der Stärkung mit neuem Elan weitergeht.

Bewusste Unterbrechungen, Innehalten sowie symbolische Gesten helfen dabei, den Übergang in eine neue Phase zu unterstreichen: So können Sie, nachdem Dampf innerhalb der Gruppe abgebaut wurde, die Fenster öffnen, um zu symbolisieren: Die geäußerte Kritik war wichtig, um einen Schritt weiter zu kommen, aber jetzt darf sie getrost zum Fenster raus. Die neue frische Luft symbolisiert hingegen die Chance auf neue Ansätze und Ziele.

5. Alibiveranstaltungen vermeiden

Moderationen bieten viele Chancen und ein großes Risiko – die Demotivation der Teilnehmer. Jeder Teilnehmer investiert eine Menge Zeit, Hirnschmalz und Herzblut in die Veranstaltung. Folglich macht sie nur Sinn, wenn der Veranstalter auch ein ehrliches Interesse an den Ergebnissen hat und auch bereit ist, mit diesem Output weiterzuarbeiten.

Werden Moderationen hingegen als “Alibiveranstaltungen” eingesetzt, ist die Frustration der Teilnehmer gesichert. Zu Recht – was gibt es denn noch zu besprechen oder zu erarbeiten, wenn das Ergebnis bereits inoffiziell feststeht und den Beteiligten lediglich das Gefühl gegeben werden soll, einbezogen worden zu sein? Hier muss der Moderator im Vorfeld genau prüfen, ob wirkliche Ergebnisse gewünscht sind oder ob die Veranstaltung bloße Makulatur ist.

Um Alibiveranstaltungen zu vermeiden, helfen dem Moderator folgende Fragen:

  • Wie viel Offenheit ist wirklich gewünscht?
  • Was passiert danach mit den Ergebnissen?
  • Sollen sie in die Zukunft getragen werden?
  • Falls es im Rahmen der Moderation um visionäre Ansätze gehen soll: Ist es geplant, diese auf eine umsetzbare Ebene herunterzubrechen oder geht es um die reine Ideensammlung? (Der jeweilige Ansatz ist dann aber auch so zu benennen.)

6. Erwartungen erfüllen

Entscheidend für den Moderator ist, welche Rahmenbedingungen der Auftraggeber kommuniziert und welche Ergebnisse von den Teilnehmern erwartet werden. Ein ausführliches Briefing soll verhindern, dass der Auftraggeber unzufrieden und die Teilnehmer hinterher frustriert sind.

Es gilt zu klären, ob lediglich solche Ergebnisse vom Veranstalter erwartet werden, die von den Teilnehmenden auch unmittelbar umgesetzt werden können. Als Beispiel dient ein Workshop in einer Arztpraxis, an dem ausschließlich Sprechstundenhilfen teilnehmen, die Lösungen zu besserem Kundenservice erarbeiten sollen. Der Knackpunkt: Sollen die Teilnehmer ausschließlich Lösungen im eigenen Wirkungsbereich der Kundenkommunikation finden oder sollen sie über ihren eigenen Tellerrand als Sprechstundenhilfe hinaus auf strategischer Unternehmensebene denken. Etwa im Bereich alternative Dienstleistungsangebote oder innovative technische Ausrüstung.

7. Keine Moderation ohne Ziel

Würden Sie ein Fußballspiel im Stadion verfolgen, wenn Sie von Anfang an wüssten, wie es ausgeht? Nein – natürlich nicht! Genauso ist es bei der Moderation – sie macht nur Sinn, wenn sie ergebnisoffen ist. Wenn der Moderator bereits im Vorfeld weiß, was am Ende einer Moderation herauskommen soll, dann handelt es sich ebenfalls um eine Alibimoderation.

Jede Moderation braucht ein klar formuliertes Ziel: zum Beispiel die Verbesserung der Kommunikation innerhalb des Teams. Das Ziel ist sozusagen das Gefäß, das mit Inhalt – dem von der Gruppe erarbeiteten Ergebnis – gefüllt wird.

Fazit: Blitz-Check systemische Moderation

Sie wissen nun, wie Sie sich auf eine Moderation vorbereiten und wie Sie den ersten Kontakt mit der Gruppe meistern. Abschließend hilft Ihnen der Blitz-Check dabei, den Stand der Gruppe jederzeit im Blick zu behalten.

  • Ist die Gruppe bereit für eine konstruktive Moderation?
  • Ist das Thema prädestiniert für die Gruppe oder geht es um einen Einzelnen?
  • Was ist das Ziel des Meetings?
  • Können die Ergebnisse von den Teilnehmern unmittelbar umgesetzt werden?
  • Unter Berücksichtigung welcher Rahmenbedingungen besteht auch eine Umsetzungschance?

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3 Antworten zu “Führungskompetenz durch Systemische Moderation: 7 Tipps zur Meeting-Vorbereitung”

  1. Führungskompetenz durch Systemische Moderation – 2/3: 7 Tipps zur Meeting-Vorbereitung von Michaela Stach – Empfehlenswerter Beitrag tqWKI5Mpwd

  2. Führungskompetenz durch Systemische Moderation – 2/3: 7 Tipps zur Meeting-Vorbereitung… via B E R U F E B I L D E R – Empfehlenswerter Beitrag IYPwExqrbh

  3. Führungskompetenz durch Systemische Moderation – 2/3: 7 Tipps zur Meeting-Vorbereitung… via B E R U F E B I L D E R – Empfehlenswerter Beitrag 9FAuE7lW2P

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