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Führungs-Satire Hannes managt - 10/10: Das Sabatical



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Jetzt ist es soweit. Das ist der letzte Teil unserer zehnteiligen Führungssatire Hannes Managt. Und der darf aufgrund der Dienstalters-Regelung drei Monate in den Sabatical. Und hat auch gleich Pläne.

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Hier schreibt für Sie: Stefan Häseli ist Berater für Organisationsentwicklung. Profil

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Ich bin dann mal weg…

Früher war es noch üblich, darauf zu verzichten. Das war ursprünglich auch Hannes‘ Plan gewesen. Die Zeiten haben sich geändert. Was früher als „unbelastbar“ galt, nämlich „einfach-so-mal“ drei Monate abzutauchen, avancierte zur Imagesache.

Der moderne Mann zieht sich zurück, macht sich rar und zeigt der Abteilung, dass er sie so gut organisiert hat, dass es durchaus auch mal ohne ihn geht. Das lernt man schon lange und ist wissenschaftlich bewiesen, dass es für alle Beteiligten von Vorteil ist. Aber erst, seit der neue CEO die Geschicke leitet, geht’s auch wirklich in der Praxis. Einmal mehr zeigt sich, dass gutes Vorbild durch nichts zu ersetzen ist. Hannes‘ Chef ging letztes Jahr drei Monate in einen Bildungsurlaub nach Hawaii. Work-Life-Balance unter Palmen.

Der Schreibtisch wird aufgeräumt

Hannes räumt den Schreibtisch auf. So, dass er einerseits drei Monate weggehen kann, er sich aber nach dieser Zeit auch wieder findet.

Alles versorgen, aber nichts verstauen. Der Stellvertreter weiß ja Bescheid, wo er ihn zur Not erreichen kann. Hannes mochte nicht alle Geheimnisse aus der Kategorie „das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht-ist-aber-nirgends-aufgeschrieben“ preisgeben. Bei allem Vertrauen…man weiß ja nie….

Ab sofort nur noch Hausmann

Der Prozess, was er in diesen drei Monaten eigentlich tun will, war auch nicht ohne. Einmal mehr hat Hannes‘ Organisationstalent dazu geführt, dass er ein raffiniert austariertes Auswahlverfahren durchzelebriert hat. Von der grundsätzlichen Definition von „Bildung“, „Erholung“, „Zwischenbilanz im Leben ziehen“ bis zu „Zeit für sich zu haben“.

Daraus wiederum in bewährte morphologischer Manier aufgelistet die SWOT-Analyse zu gesammelten Dreimonats-Programmen … et voilà, nach mehreren Wochen akribischer Erkenntnissuche kam er zum Schluss: „ich werde für drei Monate Hausmann“. Dafür geht seine Frau in einen schon lange ersehnten Mal-dich-frei-Workshop, der just drei Monate dauert, um ihre künstlerischen Fähigkeiten im Bereich „Inneres auf Papier zu bringen“ vertieft. So geht er perfekt vorbereitet in diese Phase.

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