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Führen von unten & Positives Denken: Die Macht der Veränderung


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"Wär ja toll, wenn sie diesmal auch durchsetzen, was sie sich vorgenommen haben", lamentieren Tommy und Ulli nach einem Meeting mit der Geschäftsleitung. Tommy meint: "Das glaubst du doch selbst nicht. Die reden und reden doch immer nur - passieren tut sowieso nichts." Darauf Ulli: "Das liegt doch aber auch an uns." "An uns", höhnt Tommy, "wieso denn das? WIR können doch gar nichts tun!" Ist das wirklich so?

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Hier schreibt für Sie: Sylvana Pollehn leitet als Managerin ein Restaurant mit 40 Mitarbeitern. Profil

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Offener Gedankenaustausch ein MUSS?

Ist es in Ihrer Firma auch so, dass die Chefetage die tollsten Strategien entwickelt und sie dann auch noch runter kommuniziert? Dann könnten Sie sich ja glücklich schätzen, denn in vielen Firmen gibt es das nicht, dass Zukunftsstrategien entwickelt und sogar an die Mitarbeiter herangetragen werden.

Es mag sein, dass in einigen Unternehmen selbst die Obrigkeit resigniert hat bei dem Desinteresse und der Demotivation vieler Menschen in den eigenen Reihen. Über die Gründe wollen wir an dieser Stelle aber nicht debattieren. Es mag aber auch sein, dass geredet wird, aber kein offener Gedankenaustausch stattfindet.

Wie Kommunikation in vielen Unternehmen läuft

Dann läuft es vielleicht so ab: Die oben haben Ideen, kommunizieren diese, können sie aber nur ansatzweise oder gar nicht durchsetzen. Sie funken eben nicht. Die unten denken: Das ist alles schön und gut, aber die Realität sieht anders aus. Außerdem nerven die mit ihren ständigen Ideen, denn was wir denken, interessiert sowieso keinen.

Das erschreckende Resultat: Einzelne strampeln sich weiter einsam ab, andere fragen sich, warum ihr Tun nicht so fruchtet, wie sie es sich erhofft hatten. Letztendlich versinken beide Seiten in Missmut, Resignation oder Wut. Weitere Strategien bleiben unerhört und verpuffen.

Für Visionen kämpfen ohne wenn und aber

Kann es aber sein, dass sich viele Menschen an der Spitze einer Firma befinden, weil sie eben gute innovative Ideen haben. Und kann es sein, dass sich genau diese Menschen regelrecht umbringen für vorwärtsbringende Strategien? Haben diese Menschen eigentlich eine Chance? Wie oft werden sie belächelt, eben weil man sie für Spinner, Laberköpfe und Dummschwätzer hält.

Betrachten Sie mal das Unternehmen, in dem Sie arbeiten. Wie ist es da? Und stellen Sie sich mal folgende Fragen: Wie viele Mitarbeiter und Kollegen kennen Sie, die die Klappe aufmachen und an der richtigen Stelle etwas sagen. Wie viele sind es, die für Ihre Ideale und Visionen kämpfen ohne Wenn und Aber?

Spinner oder Pessimist?

Welche Geschäftsleitung heißt aufrichtig Menschen willkommen, die praktisch orientiert denken und sprechen - ohne Wenn und Aber? Welche Geschäftsleitung hat es geschafft, dass ihre Mitarbeiter reden?

Was wäre, wenn wir endlich aufhören zu jammern und tatkräftig und mutig mitmachen oder sogar vorne weg gehen? Ihre Arbeit würde ganz neue Dimensionen annehmen. Reden wir doch zur Abwechslung mal nicht alles kaputt. Bringen wir uns wieder ein und gehören lieber zur Gruppe der Spinner, als zu den Pessimisten.

Ärmel hoch und mitmachen

Es hilft meiner Meinung nach nur eins: Reden, um aufzuklären, Ärmel hoch und mitmachen.

Ich weiß aber auch, dass dazu ein Umdenken in allen Köpfen stattfinden muss - zuerst oben und dann unten. Aber wenn wir vorwärtskommen wollen, geht das nur gemeinsam. Gemeinsam zum Erfolg - nur so wird es gehen.

Nicht die ganze Welt retten

Denn schnell kommen Widerworte: "Was? Ich soll einen Euro spenden! Wer hilft mir denn, wenn ich Hilfe brauche", ereifert sich Thomas, "ihr spinnt wohl." Recht hat er, der Thomas, denn wenn es uns mal schlecht geht, stehen wir auch allein da, oder? Man kann doch nicht die ganze Welt retten.

Da stehen sie, die drei Freunde, und diskutieren. Erika fragt: "Wie viel Gutes soll man tun? Wo fängt es an und wo endet es? Schließlich kann ich ja nicht die ganze Welt retten." Susi meint: "Na ja, wenn aber jeder so denkt, wer macht dann überhaupt noch etwas für die, die dringend Hilfe brauchen?"

Alibi fürs Nichtstun

Skandale über Spendengelder verunsichern und lassen ehrliche und engagierte Aktionen in den Hintergrund rücken. Manchem verschafft das ein Alibi fürs Nichtstun. Das ist schade. Denn viele wichtige Projekte brauchen jede finanzielle Hilfe.

Auch ich spende natürlich nicht wild drauf los - wäre ja blauäugig - aber der eine oder andere Euro fließt schon in mein ausgewähltes Herzprojekt.

Fangen wir bei den Kindern an

Wo liegt unsere Zukunft? Wo wächst sie und wo gestalten wir sie mit? Finden Sie auch, dass alles bei den Kindern beginnt? Ist es nicht so, dass sie uns am allernötigsten brauchen, weil sie sich nicht allein behelfen können? Und ist es nicht so, dass sie uns im Alter zur Seite stehen?

Jetzt denkt mancher bestimmt: Träum weiter. Das tun sie nie. DOCH, sie werden es tun, wenn wir schon jetzt dafür sorgen, dass es ihnen gut geht. Wenn wir ihnen schon jetzt beibringen, was gegenseitige Hilfe bedeutet und ihr Herz öffnen, für die wichtigsten Dinge dieser Welt: "menschlich bleiben - nur das zählt".

Ein lebenswertes Leben - nur eine Vision?

Heute legen wir den Grundstein für die Welt von Morgen. Zukunfts-Mission - hört sich hochtrabend an - ich weiß. Jedoch drückt es alles aus. Wir müssen heute begreifen, dass ohne unser engagiertes Tun, ein lebenswertes Morgen nur eine Vision bleibt.

"Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut", LAOZI.

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