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Worauf es beim Führen von Mitarbeitern ankommt – Teil 1: Die Erfolgsfaktoren guter Chefs



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Ob Menschen motiviert arbeiten können oder am liebsten kündigen würden, darüber entscheidet vor allem das Verhalten ihrer direkten Vorgesetzten. Das bestätigt eine aktuelle Studie des IW Köln zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit. Doch welche Eigenschaften machen einen Vorgesetzten zum Vorzeigechef?


Hier schreibt für Sie:

 

HornungMarkus Hornung ist Berater und Redner zum Thema Emotionale Intelligenz.

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Das erwarten Mitarbeiter von Führungskräften

Führungskräfte sind aus ihrer Funktion heraus omnipräsent für die Beschäftigten. Sie dürfen nicht nur handeln, sondern geben Anweisungen, steuern, beurteilen und kontrollieren. Daher sind Sie ausgesprochen wichtig für Ihre Mitarbeiter. Dabei muss es noch nicht gleich der cholerische Albtraum im Chefsessel sein. Auch scheinbar ausgeglichene Führungskräfte können ihre Mitarbeiter demotivieren.

Die Herausforderung liegt dabei darin, auf die Werte der Mitarbeiter zu achten. Chefs, die diese respektieren, führen besser. Das gelingt vor allem mit den übergeordneten Erfolgsfaktoren Klarheit, Berechenbarkeit und Anerkennung. Denn auf diese drei Schlüsselqualifikationen lassen sich alle Erwartungen, die Mitarbeiter an ihre Vorgesetzten haben, zusammenschmelzen.

Vorgesetzte sollen anerkennend und respektvoll sein

Werden Beschäftigte danach gefragt, was sie im Job zufrieden macht, so geben sie stets Anerkennung und einen respektvollen Umgang miteinander zu Protokoll. Diese Wünsche richten sie hauptsächlich an Vorgesetzte. Den Mitarbeitern Anerkennung entgegenzubringen ist jedoch nicht das gleiche, wie ihre Arbeit zu loben.

Ein simples „Gut gemacht!“ bezieht sich nur sachlich auf das Verhalten, während folgender Satz intensiv nachwirkt, weil er die emotionale Wirkung in den Mittelpunkt stellt: „Ich freue mich riesig über Ihr Verhandlungsgeschick, durch das wir den Auftrag gewinnen konnten.“ Wer seinen Mitarbeitern echte emotionale Wertschätzung entgegenbringt und einen offenen, respektvollen Umgang pflegt, wird mit einem zufriedenen Team und besseren Leistungen belohnt.

Gute Chefs sind klar und berechenbar

Ein weiteres elementares Werkzeug erfolgreicher Führungskräfte ist die Fähigkeit, sich unmissverständlich auszudrücken. Keine ausweichenden Antworten, keine Konjunktive, keine vagen Formulierungen.

Chefs, die sagen: „Ich würde vorschlagen, wir starten das Projekt vielleicht im Herbst“, lassen Mitarbeiter verzweifeln. Mit der Aussage: „Das Projekt startet im September unter der Voraussetzung, dass…“, sind hingegen eindeutige Vorgehensweisen verbunden.

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