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Frauenpower in Führungspositionen - 2/3: 3 Tipps für mentale & emotionale Stärke



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Das Bewusstwerden über die eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Visionen und Ziele ist die Ausgangsbasis. Die Definition, was Erfolg und Karriere ausmachen, liegt dabei immer im Auge des Betrachters. Der Weg zur Erkenntnis beginnt mit der Selbstreflexion.

Frauenpower in Führungspositionen - 2/3: 3 Tipps für mentale & emotionale Stärke


Hier schreibt für Sie: Antje Heimsoeth ist Expertin für mentale und emotionale Stärke, Motivation und Selbstführung. Profil

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Das Leben ist ein Auf und Nieder

Jeder Mensch kann sich – unabhängig von Herkunft, Ausbildung, Alter oder Fähigkeiten – mental zu Leistungen motivieren, die er vorher nicht für möglich gehalten hätte. Das Leben ist ein Auf und Nieder ist, immer wieder. Und am meisten lernen wir erfahrungsgemäß in den Tälern.

Auf dem Gipfel sind wir eher resistent für Anregungen, Tipps und Feedback von außen. Für die eigene Weiterentwicklung brauchen wir sozusagen die Täler des Lebens. Wichtig ist, dort nicht hängen zu bleiben und aus den gemachten Fehlern zu lernen. Die Erkenntnisse aus der Fehleranalyse und Selbstreflexion verleihen uns dann den nötigen Schwung und Energie, um den nächsten Gipfel zu erklimmen.

Entscheidende Fragen

Entscheidende Fragen für jede Frau sind daher:

  • Was ist für mich Erfolg?
  • Wann bin ich zufrieden und glücklich?
  • Was ist mir wichtig?
  • Wo will ich hin?
  • Was brauche ich an inneren und äußeren Ressourcen, um dahin zu kommen, wo ich hin will?

Über Grenzen hinweg

Erfolgreiche Frauen zeichnen sich durch mentale und emotionale Stärke aus. Sie fällen Entscheidungen über scheinbare innere und äußere Grenzen hinweg. Sie sind sich ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten bewusst und schöpfen diese voll aus. Sie haben den Mut und die Entschlossenheit, zu handeln statt zu hadern.

Beispiele wie die Extremsportlerin Cathy O’Dowd, die 1999 als erste Frau den Mount Everest sowohl von der Nord- als auch von der Südseite bestieg, zeigen dies. Nach zwei Fehlversuchen bewies sie mit ihrer Erstbesteigung Mut, Durchhaltevermögen und ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Sie hatte sich gut vorbereitet, schätzte Risiken richtig ein, verkraftete Rückschläge und wirtschaftete sorgfältig mit ihren Ressourcen. Diese Aspekte spielen nicht nur am Berg, sondern auch in den Fluren von Unternehmen eine entscheidende Rolle für den Erfolg.

Stolperfallen für Frauen in Führungspositionen

Sigrid Bauschert, Vorstandsvorsitzende des Weiterbildungsanbieters Management Circle und Organisatorin des Global Female Leaders Summit erklärt: „Man muss den Willen haben, erfolgreich zu sein. Man muss den Willen haben, führen zu wollen.

Und dass man auch nach vorne kommen möchte. Das ist das, was man bei manchen Frauen vermisst. Sie scheuen dann schon gewisse Konflikte, gewisse Unebenheiten auf dem Weg, wo man Farbe bekennen muss: Ja, ich will`s auch tun.“ (Quelle: Ich will! Frauen im Topmanagement, Arte).

3 Tipps für mehr Zielstrebigkeit

Diese Zielstrebigkeit und Konfliktfähigkeit ist nicht jedem in die Wiege gelegt, aber sie lässt sich lernen – beispielsweise mit folgenden 3 Tipps:

Tipp 1: Ein solides Fundament schaffen

Für die eine ist es das Streben nach Macht und Anerkennung, für die andere sind es Statussymbole und Privilegien und für die Dritte ist es die ständige Herausforderung. Die Gründe, warum Frauen in einer Führungsposition sein wollen, sind so verschieden wie die Frauen selbst. Doch um dorthin zu gelangen, ist es wie beim Hausbau:

Frau braucht ein gutes Betonfundament, auf dem das innere Lebenshaus sicher stehen kann. Dieses Fundament setzt sich zusammen aus einem positiven Mindset und dem Wissen um die eigenen Stärken, Fähigkeiten und Talente. Damit ist die Einstellung oder Haltung gemeint, die ich zu meinem Beruf habe, zu meinen Kunden, Lieferanten, Kollegen und – am allerwichtigsten – zu mir selbst.

Tipp 2: Endlich Schluss mit Selbstkritik

Die anderen sind immer schöner, beliebter und erfolgreicher! Wir Frauen neigen dazu, uns selbst mehr zu kritisieren als jeden anderen Menschen in unserem Umfeld. Wir gehen hart mit uns ins Gericht, wenn die Dinge anders gelaufen sind, als wir es uns gewünscht haben. Wir zweifeln angesichts anstehender Herausforderungen, ob wir ihnen gewachsen sind.

Wir nehmen ständig andere in den Fokus, die schöner, reicher, erfolgreicher, schneller, beliebter oder klüger als wir sind. Kurzum: Wir sorgen für einen steinigen Weg. Dabei sehnen sich die meisten von uns nach einem souveränen Auftritt vor Kollegen, Mitarbeitern, Vorgesetzten, Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartnern. Doch diese Souveränität wächst nicht auf dem Boden des Zweifelns und Zauderns, sondern vielmehr auf einem gesunden Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

Tipp 3: Wertschätzung beginnt bei sich selbst

Sie wünschen sich Wertschätzung? Dann fangen Sie bei sich an! Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und fertigen Sie eine Liste an: Ich schätze an mir … Wenn Sie sich wünschen, dass andere Ihren Wert zu schätzen wissen und Sie entsprechend behandeln, dann sollten Sie zunächst selbst Ihren Wert kennen und schätzen lernen.

Mentale Stärke entsteht aus dem Bewusstsein für die eigenen Stärken, aus dem Erarbeiten von Strategien zur Bewältigung von Herausforderungen und Hindernissen und aus dem Wissen, aus seinem Potenzial schöpfen zu können. Fragwürdige, negative Glaubenssätze, adaptierte Überzeugungen und einseitige Gedankengänge beeinflussen das Handeln und Verhalten negativ. Mental und emotional starke Frauen in Führungspositionen fragen nicht: Bin ich gut genug? Sie wissen: Ich bin es wert, erfolgreich zu sein!

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