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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Hier schreibt für Sie:

Susanne Kleimst ist Analystin und Fachjournalistin für den deutschsprachigen Raum. Sie hat in Gießen und Berlin studiert und arbeitet heute als selbständige Journalistin in ihrer Wahlheimat Stuttgart. Schwerpunktmäßig behandelt sie dabei die Themenbereiche Finanzen und Versicherungen.

Finanztipps für StartUps & Gründer: Diese finanziellen Hürden gilt es zu nehmen

Der Schritt in die Selbstständigkeit will gut überlegt sein. Besonders finanziell. Potenzielle Herausforderungen sollten aber kein Grund sein das Handtuch zu werfen. Eine gründliche Vorbereitung minimiert Risiken und ebnet den Weg für eine vielversprechende Phase. Finanztipps hier im Überblick.

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Ordnung ins Chaos bringen – Konten und Buchhaltung

Ob Freelancer, angehender Ladenbesitzer oder Blogger: Einer der zentralen Schritte für eine ordentliche Verwaltung der Finanzen besteht darin, eine klare Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Posten zu schaffen. Die Eröffnung eines Geschäftskontos ist Voraussetzung hierfür. Über dieses Konto werden sämtliche Zahlungen und Geldeingänge des Betriebs abgewickelt. Um die Kosten für Konten möglichst gering zu halten, sollte ein Preis-Leistungs-Vergleich durchgeführt werden.

Gebühren fallen bei vielen Banken nicht nur für Debitkarten und Kontoführung an, sondern auch für sämtliche Buchungsposten. Abhängig von dessen Anzahl wird es schnell teuer. Hinzu kommen hohe Zinsen bei Kontokorrentkrediten. Sparpotenzial ergibt sich bei digitalen Firmenkonten, weil der Verwaltungsaufwand für die Anbieter auf ein Minimum reduziert wird. Teilweise sind sogar kostenlose Konten denkbar. Aus Geschäftskontovergleichen beispielsweise gehen regelmäßig Holvi und Fyrst als Sieger hervor.

Auch bei der Buchhaltung ist Ordnung ausschlaggebend, um langfristig wertvolle Zeit und damit Kosten einzusparen. Sämtliche Belege müssen aufbewahrt und sortiert, Rechnungen korrekt ausgestellt und alle Vorbereitungen für den Steuerberater sorgfältig getroffen werden. Je gewissenhafter Unterlagen für den Experten vorbereitet sind, desto schneller kann dieser beispielsweise Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Lohnabrechnungen und Jahresabschlüsse erstellen. Bei der monatlichen Buchhaltung können Gründer mit digitalen Lösungen erhebliche Einsparungen erzielen. Eine gute Buchhaltungssoftware lässt sich auch mit wenig Erfahrung komfortabel bedienen, um Prozesse zu beschleunigen und einer Zettelwirtschaft vorzubeugen.

Startkapital beschaffen – alle Möglichkeiten ausschöpfen!

Mit besonderen Schwierigkeiten werden Gründer hinsichtlich der Beschaffung von Startkapital konfrontiert. Viele Banken vergeben aufgrund des hohen Risikos keine Kredite. Der Mangel an Eigenkapital macht Fremdkapital jedoch für einen Großteil der Startups unverzichtbar. Schließlich muss eine Vielzahl Investitionen getätigt werden. Das Spektrum der Ausgaben reicht vom Kauf von Gütern, Maschinen und Büromöbel über Personalkosten und Miete bis hin zu Versicherungen. Für den schnellen Überblick haben wir die zentralen Optionen verschiedener Kreditgeber arrangiert:

  • Kredite von Banken und Genossenschaftsbanken: Dort, wo Gründer ihr Geschäftskonto haben, können sie eine Anfrage für einen Kredit zur Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen stellen. Dabei wird wiederum zwischen mittel- und langfristigen Investitionskrediten sowie kurzfristigen Betriebsmittelkrediten unterschieden. Wie hoch der Zinssatz ausfällt, hängt vom Wert der Sicherheiten und der Bonität ab. Letztere wird anhand von Verschuldungsgrad und Eigenkapitalquote ermittelt.
  • Förderdarlehen: Für Existenzgründer gibt es Unterstützung vom Staat. Dafür werden zum Beispiel Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundeshaushalts genutzt. Hinzu kommt finanzielle Hilfe von der Europäischen Union und den Bundesländern. Förderdarlehen sind in der Regel geprägt von langen Laufzeiten und niedrigen Zinsen. Auch tilgungsfreie Anlaufzeiten sind denkbar und nehmen Gründern zumindest einen Teil ihres finanziellen Drucks. Der Förderkredit 058 der KfW reicht beispielsweise bis 500.000 Euro und sieht in den ersten sieben Jahren keine Tilgungsraten vor. Bei der KfW lassen sich Details zu den drei aktuellen Förderkrediten finden.
  • Lieferantenkredite: Wird ein Lieferant für die Lieferung von Waren nach Absprache erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlt, spricht man von einem Lieferantenkredit.

Hohes Risiko durch Unterfinanzierung

Eine große Hürde stellt aber nicht nur die Beschaffung von Fremdkapital selbst dar. Überaus problematisch ist eine Unterfinanzierung. Viele Startups bluten bereits nach wenigen Monaten finanziell aus, weil sie bei der Finanzplanung viel zu zurückhaltend waren und knapp kalkuliert haben. Gerade in Verbindung mit Krediten bei Banken kommt das häufig vor, weil die Kreditaufnahme als Gründer sowieso schon erschwert und nur geringfügig Kapital bereitgestellt wird. Eine Unterfinanzierung kann das Aus für einen jungen Betrieb bedeuten, obwohl er sich positiv entwickelt.

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Mangelt es an Geld, können aufgrund von Liquiditätsengpässen beispielsweise keine Materialien für neue Aufträge gekauft werden. Es entsteht eine gefährliche Abwärtsspirale, die das Gewinnen von Neukunden unmöglich macht. Deshalb ist es für Existenzgründer elementar, dass sie ihren Bedarf an Fremdkapital realistisch einschätzen und einen ausreichenden Puffer einplanen. Die Einstellung darf nicht lauten, mit so wenig Geld wie irgend möglich auszukommen. Stattdessen ist so viel wie nötig fremd zu finanzieren.

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Tipps zur Umsatzplanung

Neben der Finanzierung der Gründung spielt die Umsatzplanung in der Gründungsphase eine elementare Rolle. Schließlich lässt sich ein Business nur erfolgreich aufbauen, wenn das Angebot auch verkauft wird. Egal, ob es sich um eine Dienstleistung oder Waren handelt. Experte Jan Evers verrät im Video der Gründerplattform, einem von KfW und Bundeswirtschaftsministerium initiierten Projekt, praxisorientierte Tipps zur sinnvollen Planung der Absätze:

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