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Serie Finanzberatung in Kooperation mit Stiftung Warentest – 5/5: Worauf Sie bei den Kosten von Fonds achten sollten



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Worauf bei der Geldanlage von Fonds und den dabei entstehenden Kosten genau zu achten ist – darauf weist Berufebilder.de-Autorin & Finanzexpertin Stefanie Kühn hat in ihrem Stiftung-Warentest-Ratgeber “Geldanlage für Fleißige” hin. Hier der entsprechende Auszug aus ihrem Buch.


Hier schreibt für Sie:

 

8Stefanie Kühn ist Finanzberaterin und Certified Financial Planner.

Profil


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Tipp: Prüfen Sie die Gebühren

Prüfen Sie, ob ein Fonds erfolgsabhängige Gebühren einbehält. Sie finden diese Information in den „wesentlichen Anlegerinformationen“ oder im Verkaufsprospekt. Während eine fair gestaltete Erfolgsgebühr bei guten Aktienfonds vertretbar ist, macht sie bei Renten- und Geldmarktfonds kaum Sinn, da diese ohnehin geringere Renditeerwartungen haben.

Kaufen Sie keinen Fonds, bei dem die Performance der Vergangenheit, die Ihnen als erstes Indiz für das Können des Fondsmanagements dient, die Erfolgsgebühr nicht rechtfertigt. Alternativ können Sie sich an unseren Fondsbewertungen orientieren. Wir weisen im Internet unter und in jedem Finanztest-Heft die Wertentwicklung nach Abzug von Gebühren aus.

Total Expense Ratio (TER)

Eine Kennzahl, die in den Rechenschaftsberichten des Fonds darüber informiert, wie hoch die interne Kostenbelastung eines Fonds im zurückliegenden Geschäftsjahr war, ist die Total Expense Ratio (TER).

Achtung: Viele Anleger glauben, hier werden alle Kosten erfasst. Doch das ist nicht so. Sie beinhaltet nicht die Kauf- und Verkaufsspesen, die Anleger bezahlen oder den Ausgabeaufschlag. Überdies enthält sie in Deutschland auch nicht die auf Fondsebene entstandenen Transaktionskosten für Käufe/Verkäufe von Wertpapieren.

Transaktionskosten

Die Transaktionskosten, die bei der Fondsverwaltung entstehen, werden aber seit 1. Juli 2011 im sogenannten Key Information Document (KID) (siehe Seite 22) ausgewiesen. Dennoch gilt: Je niedriger die TER, umso besser. Ist die TER größer als 2 Prozent, ist der Fonds eher teuer.

Je liquider Ihre Geldanlagen, umso schneller sind sie verfügbar, also in Geld umtauschbar. Der Haken ist: Je größer die Liquidität eines Produktes, umso niedriger ist in der Regel auch die Rendite.

Warum Liquidität wichtig ist

So können Sie beispielsweise über das Geld auf Ihrem Girokonto jederzeit verfügen, erhalten aber meist keine Zinsen. Dennoch müssen Sie einen Teil Ihres Vermögens liquide halten, um Ihre täglichen und auch außerplanmäßigen Rechnungen zahlen zu können.

Wenn Sie nicht liquide sind, kann es richtig teuer werden, denn dann kommen zusätzlich Verzugs- und Kontoüberziehungszinsen auf Sie zu.

Hohe Liquidität oder hohe Rendite

Wichtig ist also, die Balance zwischen Liquidität und Renditechance zu finden. Eine Faustregel besagt, dass Sie mindestes drei Monatseinkommen als Notfallreserve haben sollten. Die muss aber nicht auf dem Girokonto liegen, sondern kann zum Beispiel auch auf einem verzinsten Tagesgeldkonto angelegt sein.

Unterscheiden Sie einfach zwischen täglicher Liquidität und kurzfristiger Liquidität. Mit der täglichen Liquidität bezahlen Sie Ihre Rechnungen des alltäglichen Lebensbedarfs wie beim Einkaufen oder im Restaurant. Es geht hierbei vor allem um Bargeldzahlungen und Zahlungen mit Ihrer Girokarte (früher EC-Karte genannt).

Kurzfristige Liquidität

Dazu können Sie auch eine persönliche Notfall-Bargeldreserve rechnen, die Sie bei sich zu Hause haben, für den Fall, dass Sie beispielsweise aufgrund einer Naturkatastrophe Ihr Haus schnell verlassen müssen.

Die kurzfristige Liquidät ist der Bedarf, den Sie innerhalb weniger Tage bereitstellen können müssen, gegebenenfalls auch, um Ihr Girokonto für die tägliche Liquidität wieder aufzufüllen. Die kurzfristige Liquidität sollte auf jeden Fall Zinsen bringen, um damit der Inflation zumindest etwas entgegenzuwirken. Denn die Inflation verteuert beständig Ihre Lebenshaltung und verringert damit Ihr Vermögen.

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