Fehlerkultur in Unternehmen: 8 To Do's für Unternehmen



Voriger TeilNächster Teil



Best of HR – Berufebilder.de® – Verlag, eingetragene Marke, eLearning on Demand Plattform, News-Dienst der deutschen Top20-Bloggerin & Beraterin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, Wikipedia.
Bildrechte: Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. .

Viele Unternehmen haben bezüglich Fehlerkultur und Werten noch Nachholbedarf. 8 To Do's, die ein Unternehmen auf dem Weg zu einer positiven Fehlerkultur beherzigen sollte.

Fehlerkultur in Unternehmen: 8 To Do's für Unternehmen Fehlerkultur003

Mehr Wissen - PDF-Download, eKurse oder persönliche Beratung


Hier schreibt für Sie: Dr. Gabriele Cerwinka ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG. Profil
Hier schreibt für Sie: Gabriele Schranz ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG; Wien – Zürich. Profil


Mehr Wissen? Diesen Text herunterladen oder eKurs zum Thema buchen. Insider-News per Newsletter oder für Mitglieder!

Nachholbedarf in Unternehmen

Zur Übersicht

Nicht wenige Unternehmen wollen zwar den Weg einer positiveren Fehlerkultur gehen, wissen aber nicht recht, wo sie überhaupt damit anfangen sollen.

An diese richtet sich unsere Anleitung. Bitte betrachten Sie die folgenden Punkte als eine Art Checkliste, um festzustellen, in welchen Bereichen in Ihrem Unternehmen noch Nachholbedarf besteht.

Fehlerkultur geht jeden an

Zur Übersicht

Die Schuld besteht nicht darin, dass ein Fehler passiert, sondern vor allem darin, diesen nicht gemeldet oder durch rechtzeitiges Agieren nicht verhindert zu haben.

Fehlerkultur geht jeden an, jeder ist gefordert, jeder ist wachsam und übernimmt Verantwortung. So erzieht das Unternehmen reife Mitarbeiter, für die unternehmerisches Denken, Hinterfragen von Gewohnheitsprozessen und waches Agieren zur Selbstverständlichkeit werden.


Tipp: Text als PDF (Anleitung lesen!) - oder eKurs herunterladen. Regelmäßige Sonderaktionen oder News per Newsletter!

Zeit sparen

Zur Übersicht

Werden Fehler rechtzeitig erkannt, können sie meist auch mit weniger Zeitaufwand „entschärft“ werden. Ist ein Fehler eingetreten, entfallen zeitraubende und meist fruchtlose Diskussionen, weil das weitere Vorgehen standardisiert ist.

Solange über die Schuldfrage diskutiert wird, kann nicht nach Lösungen gesucht werden. Wertvolle Zeit verstreicht. Die Ursachenforschung bleibt wichtig und notwendig, jedoch entfällt die zeitraubende Schuldigensuche.

Weg mit der Absicherungsdokumentation

Zur Übersicht

Der Zeitaufwand für das Konzipieren einer eigenen Verteidigungsstrategie entfällt ebenfalls. Eine Fehlerkultur verhindert auch die zeitaufwändige „Absicherungsdokumentation“:

Mitarbeiter verbringen dabei viel Zeit, um alle Stufen, Zwischenfassungen und Schritte zu dokumentieren, Unmengen von Aktennotizen, Vermerke und Belege zu sammeln, die allesamt die Ablage aufblähen und zur späteren Absicherung beitragen sollen. Eine effiziente Fehlerkultur spart somit Zeit für Dokumentation und Ablage und damit enorme Kosten.

8 To Do's für Unternehmen

Zur Übersicht

  1. Zukunftsperspektive Aus der vorherigen Norm ergibt sich, dass der Blick aller stets auf die Zukunft fokussiert wird. Was können wir für die Zukunft aus dem Geschehenen lernen? Diese Sichtweise macht gegenseitige Anschuldigungen, Verdächtigungen und Rechtfertigungsstrategien unnütz.
  2. Die Identität des Aufdeckers ist nicht wichtig Unabhängig davon, wer den Fehler erkennt und aufdeckt, wird dieser – vor allem beim ersten Mal – nicht als Schwäche des Verursachers, sondern als Chance zur Verbesserung gewertet. Idealerweise erfolgt die Fehlermeldung anonym. Wo das nicht möglich ist, wird die Identität des Verursachers nicht als wichtig erachtet.
  3. Analyse Um aus den Vorkommnissen zu lernen, werden Fehler kritisch reflektiert und analysiert – ohne Schuldzuweisung! Es ist daher auch wichtig, „Fast-Fehler“ aufzudecken und zu analysieren, weil nur sie Erkenntnisse über mögliche zukünftige Fehler liefern. Es geht um das Auffinden des „schwächsten Glieds in der Kette“.
  4. Kommunikation Es wird stets offen, transparent und nachvollziehbar kommuniziert. Gegenseitige Wertschätzung und der konstruktive Umgang miteinander sind die Basis der internen Kommunikation zwischen den Mitarbeitern aller Hierarchiestufen. Die Kommunikation ist für alle nachvollziehbar, es gibt keine Geheimabsprachen und Hinter-dem-Rücken-Beschuldigungen.
  5. Darüber reden Fehler werden nicht totgeschwiegen, tabuisiert und sanktioniert. Werden Fehler oder Vorgänge, die fast zu einem Fehler geführt haben, offen von allen Beteiligten diskutiert, ist die Lösungsfindung einfacher. Es gilt nicht als Tabuthema, Offenheit ist wichtig. Sanktionen gibt es nur für grob fahrlässige und vorsätzliche Vergehen.
  6. Kein Verstecken Für die verlangte Kultur der Fehlerakzeptanz ist es wesentlich, auch kleine Fehler nicht unter den Teppich zu kehren. Für Mitarbeiter geht es nicht darum, „gut“ oder „schlecht“ dazustehen. Es besteht daher bei keinem Mitarbeiter der Wunsch, Fehler zu vertuschen. Jeder übernimmt die Verantwortung für sein Handeln.
  7. Perspektivenwechsel Werden normalerweise die Verursacher öffentlich gebrandmarkt, ist es hier anders. Nicht das Fehlermachen, sondern das Veruschen von Fehlern wird sanktioniert! Wer also einen noch so kleinen Fehler, den er nachweislich bemerkt hat, nicht meldet, begeht eine Handlung, die Konsequenzen nach sich zieht.
  8. Verschulden Grob fahrlässiges und vorsätzliches Handeln wird anders behandelt als unvermeidbare, nicht vorhersehbare Fehler. Eine positive Fehlerkultur bedeutet nicht einen Freibrief für unachtsames Handeln.

Fazit

Zur Übersicht

Der positivere Umgang mit Fehlern lässt sich in Unternehmen nur Schritt für Schritt vollziehen. Checklisten und To-Do-Listen wie diese können dabei helfen, die richtigen Werte Schritt für Schritt umzusetzen.


Tipp: Text als PDF (Anleitung lesen!) - oder eKurs herunterladen. Regelmäßige Sonderaktionen oder News per Newsletter!

Mehr Wissen - PDF-Download, eKurse oder persönliche Beratung

Zur Übersicht

Offline-Download: Diesen Text 24 Stunden lang als PDF herunterladen oder ausdrucken - keine Weitergabe oder Vervielfältigung! Beim im Kauf unter "Interessen" den Titel eintragen, nach dem Kauf  Text unter dieser URL herunterladen. Mehrere Texte in einem PDF kaufen: Dazu mehrfach buchen und nach dem Kauf per eMail genaue Titel mitteilen. Premium-Mitglieder downloaden 1 Jahr lang gratis.

2,39 Jetzt buchen



Ihr eKurs on Demand: Wählen Sie Ihren persönlichen eKurs zu diesem oder einem anderen Wunschthema. Als PDF-Download. Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion. Bitte unter "Interessen" den Titel eintragen. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs inklusive Betreuung & Zertifikat - alle weiteren Informationen!

16,20 Jetzt buchen



Berater-Pakete: Sie wollen Ihre Reichweite erhöhen oder als Arbeitgber Bewerber ansprechen? Für diese und weitere Themen bieten wir spezielle Berater-Pakete (Übersicht) - zum Beispiel ein persönliches Telefonat (Preis gilt pro Stunde).

149,99 Jetzt buchen

berufebilder

Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Ihre eMail-Adresse bleibt geheim. Mehr Informationen zur Verwendung Ihrer Daten und wie Sie dieser widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  1. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  2. Allen Debatten folgen
  3. Debatten per eMail abonnieren (Link hier eintragen!)
  1. Pingback: Bildung, Karriere, Zukunft | B E R U F E B I L D E R RSS Feed

  2. KompetenzPartner

    Fehlerkultur in Unternehmen – Teil 3: Werte-Checkliste 9-16: Hier nun weitere 10 Punkte unsere... #Beruf #Bildung

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.