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Fehlerkultur in Unternehmen – Teil 18: 12 Tipps für das Gelingen der neuen Kultur



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Die Führungskraft selbst muss die Philosophie hinter der Fehlerkultur mit voller Überzeugung sichtbar leben!

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Hier schreibt für Sie: Dr. Gabriele Cerwinka ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG. Profil

Hier schreibt für Sie: Gabriele Schranz ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG; Wien – Zürich. Profil

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Bereitschaft zum Überdenken der eigenen Führung

Ist die Bereitschaft zum Überdenken des eigenen Führungs- und Konfliktverständnisses vorhanden, muss sich die Führung bewusst werden, was sie konkret zum Gelingen einer neuen Fehlerkultur beitragen kann.

Die geforderte Vorbildfunktion kann nur dann erfüllt werden, wenn die Führungskraft innerlich überzeugt von den Zielen und Vorteilen einer konstruktiven Fehlerkultur ist. Dazu ist das Hinterfragen einiger erlernter Werte erforderlich.

12 Tipps für das Gelingen einer neuen Fehlerkultur

In erster Linie verlangt es ein Umdenken in der Bewertung von Fehlverhalten von Mitarbeitern, das durch die Kommunikation ausgedrückt werden soll:

  1. Fehler beziehen sich nicht auf die Person und damit ihren Selbstwert, sondern auf ihr Tun.
  2. Fehler liefern wichtige Informationen für eine Weiterentwicklung des Unternehmens.
  3. Fehler bedeuten Veränderung und ein höheres Maß an Anstrengung – Energie, die sonst für das „Vertuschen“ vergeudet wird.
  4. Eine falsche, unbedachte Reaktion auf einen Fehler kann langwierige Aufbauarbeit zunichtemachen.
  5. Klare Entschuldigungen nach emotionalen Reaktionen sind erforderlich.
  6. Die Unzulänglichkeit der Mitarbeiter ist als Tatsache zu akzeptieren, das Positive muss gefördert werden, um so das Negative zurückzudrängen.
  7. Die Erstreaktion sollte immer positiv oder neutral sein – im Mittelpunkt steht eine klare Trennung zwischen Emotion und Sache.
  8. Die erste Frage muss immer lauten: „Seit wann wissen Sie von dem Fehler?“ Die Frage nach einem konkreten Zeitpunkt lenkt das Gespräch von der Emotion auf die Sachlage und verdeutlicht, dass das rasche Melden von Fehlern im Zentrum steht.
  9. Die Führungsebene muss den Mitarbeitern eine gewisse Zeitspanne geben, um sich an die neuen Spielregeln zu gewöhnen.
  10. Sie muss Überzeugungsarbeit leisten: Welchen Nutzen hat jeder einzelne Mitarbeiter von einer neuen Fehlerkultur?
  11. Verbesserungsvorschläge müssen von der Führung unabhängig von der Person und deren Position im Unternehmen bewertet werden.
  12. Eine wertschätzende Kommunikation ist Grundbedingung – auch wenn der Verbesserungsvorschlag nicht umgesetzt werden kann.

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  1. Mary Pfahl

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  2. Andreas Löchte

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