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Existenzgründung nebenbei per Zufall: Vom Taxi ins StartUp


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Viele gute Geschäftsideen entstehen eher Zufällig, weil jemand einen Bedarf erkennt und handelt. So war es auch bei Thomas Zumkeller, der auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel das Taxi-Sharing erfand. Ein Gründerreport.

Existenzgründung nebenbei per Zufall: Vom Taxi ins StartUp


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Eine ganz normale Geschäftsreise

Eigentlich war es eine ganz normale Geschäftsreise. Raus aus dem Flieger, rein ins Taxi und ab zum Hotel. Und wie üblich ärgerte ich mich auch dieses Mal wieder, dass ich für die Taxifahrt fast mehr bezahlen musste als für das Flugticket.

Mit meinem Ärger war ich allerdings nicht allein. Denn fast zeitgleich mit mir stiegen noch zwei weitere Geschäftsleute aus ihren Taxis aus die ich bereits am Flughafen gesehen hatte.

Aktiv werden statt ärgern

Bei einem Telefonat mit einem Bekannten machte ich meinem Ärger dann erst einmal Luft. Und als der dann von einem ähnlichen Erlebnis erzählte, machte es bei mir klick.

Eigentlich müsste man sich das Taxi teilen können. Insbesondere an großen Flughäfen gibt es bestimmt immer jemanden, der in die gleiche Richtung will. „Wenn das so einfach wäre, hätte das schon längst jemand erfunden“, meinte mein Bekannter.

„Nur wer was riskiert, kann auch was gewinnen.“

Die Idee ließ mich trotzdem nicht mehr los. Und 10 Monate später ging das Internetportal transfAIRo.com online. Über die Homepage oder in Kürze über eine Smartphone-App lassen sich schnell und problemlos Mitfahrer mit demselben Ziel finden und mit Ihnen die Kosten teilen.

Die Anmeldung sowie die Transfer-Suche oder das Aufgeben von eigenen Transfer-Angeboten ist dabei komplett kostenlos. Lediglich für die erfolgreiche Vermittlung müssen die Transfer-Partner max. 79 Cent bezahlen.

Viel Begeisterung, viel Arbeit und den richtigen Partner

Das letzte Jahr hat vor allem eines gebracht – jede Menge Arbeit. Ich muss zugeben: Man hat eine Idee, aber über den Rattenschwanz der da dranhängt, macht man sich erst einmal keine Gedanken.

Konzeption, Gestaltung, Programmierung, Marketing und, und, und … Das notwendige Know-how und die Manpower für all diese Aufgaben steuerte ein Freund mit eigener Werbeagentur bei.

Werbung mit kleinem Budget

Gute Ideen setzen sich durch. Das gilt für transfAIRo genauso wie für die geplanten Marketing-Aktivitäten. Denn hier muss das Unternehmen zunächst ohne großes Werbebudget auskommen.

Kreativität ist daher nicht nur bei der Werbung, sondern auch im Umgang mit den Kosten gefragt. Und dafür ist die smartin advertising gmbh zuständig. Mit Guerilla Aktionen, Social Media Marketing und Promotions rührt die Kölner Agentur die Werbetrommel für transfAIRo.

Die ersten Großkunden werden Aufmerksam

Auch die Umwelt profitiert von der Idee. Denn neben den Fahrtkosten halbiert sich auch der CO2 Ausstoß pro gefahrenem Kilometer. Zwei gute Gründe, weshalb die ersten Großunternehmen auf transfAIRo aufmerksam werden.

Ich freue mich, schließlich ist das die beste Bestätigung das Richtige gemacht zu haben.

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