EnglishGerman

Existenzgründung, aber bitte disruptiv – Teil 4: Innovation von Unten



Voriger Teil Nächster Teil



Top100 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt (Quellen: DIE ZEIT, Wikipedia, Blogger-Relevanz-Index) mit News-Dienst Best of HR. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt - mit Beratung, Seminaren & passenden Locations.
Bildrechte: Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock.

Bei revolutionären, desruptiven Entwicklungen, bei denen die Erfinder etwas grundlegend neu und anders machen, liegt die wahre Innovationskraft. Und da hatten Mark Zuckerberg sowie Segej Brin und Larry Page einfach die Nase vorn.

innovation-von-unten


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil


Gute Ideen kommen von Unten

Das war schon früher so: Auch Alfred Nobel, James Watt, Alessandro Volta oder Werner von Siemens gehören in diese Reihe von Menschen, die mit ihren Ideen Geschichte geschrieben haben und die heute noch jedes Kind kennt.

Und auch im 21. Jahrhundert kommen gut, bahnbrechende Neuentwicklungen eher von findigen Außenseitern als von etablierten Unternehmen. Etwa jene Idee, die unseren Straßenverkehr maßgeblich revolutionieren könnte:

Die des elektrogetriebenen Zweirads. Denn war bislang das Auto liebstes Fortbewegungsmittel und Statussymbol zugleich, könnte sich das in Zeiten von erhöhtem Verkehrsaufkommen, Klimawandel und Brennstoffmangel rapide ändern.

Revolution für den Straßenverkehr?

Der Österreicher Stefan Gulas hat ausgerechnet Berlin eine Art Zwitter zwischen Fahrrad und Motorrad entwickelt: Sein sogenanntes eRockit wird angetrieben durch Pedaltritte, die ein Elektro-Motor um das Fünfzigfache verstärkt – und so mehr als 50 Stundenkilometer schnell fährt. Der Fahrer soll sich, so Gulas, bewegen, gleichzeitig aber die Kraft des Motors spüren. Schnelle, umweltfreundliche Fortbewegung und sportliche Aktivität in einem.

Die Erfindunge des Gefährts war dabei kein Zufall: Gulas hatte sich zuvor in verschiedenen Branchen ausprobiert, etwa mit einem Internet-Jobportal, bis er 2004 auf das Fahrrad kam, 2005 mit Freunden den ersten Prototypen entwickelte. Seitdem arbeitete er an der Perfektionierung seines sogenannten Human-Hybrid-Motorrads, zum Teil mit Freaks aus der linken Hausbesetzerszene, zum Teil mit Spezialisten aus der Elektro-, Metall- und Fahrzeugbranche.

eRockit vs. PG-Bike

Einen ähnlichen Grundgedanken, nämlich von der Autobahn in die Fußgängerzone fahren zu können, hatte im bayrischen Regensburg Manuel Ostner, Inhaber der Radmanufaktur PG-Bikes.

Deutlich mehr als das eRockit mit seinen Motorradreifen erinnert Ostners „Blacktrail“ allerdings an ein Fahrrad: Es ist aus Carbon und wiegt gerade mal 20 Kilogramm, schaff es aber dank einem 120-Watt starken Elektro-Motor zu einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern. Per Tastendruck lässt es sich aber auch in ein normales Fahrrad verwandeln.

Nicht nur die Optik, auch die Marketing-Strategie ist ganz anders als beim E-Rockit, dasunter dem Slogan „0% Emission, 100% Emotion“ als hippes Sportgerät Made in Berlin für 25.000 Euro verkauft wird. Das bayrische Pendant kostet mit 60.000 Euro nicht nur mehr als Doppelt so viel, sondern zielt gerade deshalb auf eine gut betuchte Kundschaft ab – und zwar weltweit. Sogar bis zum US-Talker Jay Leno hat es der Regensburger damit gebracht.

Was brauchen Gründer für die Umsetzung von Ideen?

Eine Idee, zwei unterschiedliche Erfolgsgeschichten: Elektro-Räder und Mobilität, das ist aber nur einer von vielen Bereichen, in denen in Deutschland neue innovative Ideen entstehen – und entstehen müssen, will dieses Land langfristig wirtschaftlich am Ball bleiben.

Doch welche Bedingungen müssen eigentlich erfüllt sein, damit solche verrückten Ideen nicht nur entwickelt, sondern auch umgesetzt werden? Natürlich müssen die Entwickler von ihrer eigenen Idee überzeugt sein und müssen den Willen mitbringen, sich auch durchzusetzen.. Aber sie brauchen Förderung, auch finanzieller Art. Und sie brauchen Inspiration.

Mehr Informationen? Nutzen Sie unsere E-Kurse & persönliche Beratung


E-Kurse Beratungberufebilder

Der Debatten-Monitor bündelt das Feedback von 2 Mio. Nutzern auf 100 Social-Media-Kanälen (Übersicht) zu unseren Beiträgen. Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

Feedback-Statistik:

  1. 47 Leser nach Google Analytics
  2. 21 mal Feedback insgesamt
  3. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  4. Allen Debatten folgen
  5. Debatten per eMail abonnieren (Link hier eintragen!)

Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. Simone Janson
    Simone Janson

    Existenzgründung, aber bitte disruptiv – Teil 4: Innovation von Unten – (Beitrag via Twitter) x2vjeazMBr

  2. Berufebilder
    Berufebilder

    Existenzgründung, aber bitte disruptiv – Teil 4: Innovation von Unten – (Beitrag via Twitter) mJSIBnOO2J

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.