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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang.

Erfolgreiche Existenzgründer und Unternehmer: Scheitern und Misstrauen für den Sieg?

Sie haben Mut und Vertrauen in ihre Idee und sie haben die Fähigkeit, Krisen nicht nur mit Einfallsreichtum zu meistern, sondern diese regelrecht in Chancen zu verwandeln.

Existenzgründer: Die Angst vor dem Scheitern

Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gibt es in Deutschland circa 400.000 Neugründungen jedes Jahr. Und viele Start-Up’s haben nur ein Ziel: Möglichst schnell zu wachsen. Doch eine Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau zeigt, das etwa die Hälfte aller Gründungen bereits in der Planungsphase scheitert.

Der häufigste Grund: Angst vor dem eigenen Versagen. Was passiert da? Und wie funktioniert das Wachstum von erfolgreichen Unternehmen?

Misserfolge sind wichtigstes Kapital

Eric Ries hat in einer Serie auf Best of HR – Berufebilder.de® das Wachstum von erfolgreichen Lean-Start-Up’s beschrieben. Und aufgezeigt, dass ein Start-Up nicht nur eine großartige Idee benötigt, sondern auch die Möglichkeit, Idee und Management zu skalieren, also an den wachsenden Erfolg anzupassen.

Außerdem sind Misserfolge ein wichtiges Kapital für Gründer. “Wer nichts falsch macht, verpasst die Chance, besser zu werden”, sagt die Berliner Beraterin für Existenzgründer und Best of HR – Berufebilder.de®, Ulrike Rheinberger. Viel gefährlicher, als etwas Neues auszuprobieren, sei es, aus purer Gewohnheit immer im selben Trott zu verharren. Rheinbergers Rat, um das Scheitern abzufedern: Möglichst viele Lösungsalternativen sammeln, sich für die besten entscheiden und einfach ausprobieren.

Nicht ärgern, sondern handeln

Ein Rat, den Martin Klug bei der Gründung seines Unternehmens TravelEssence schon quasi intuitiv beherzigt hatte: Die Geschäftsidee entstand aus einer Kneipenbekanntschaft und wurde reichlich blauäugig angegangen: „Natürlich glaubten wir an den schnellen Erfolg, auch wenn die Kunden und Banken erst einmal abwinkten”, sagte mir Martin grinsend.

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Gleichzeitig lernt er aber, dass man sich als Gründer gar nicht so viele Steine in den Weg legen muss: „Vieles, etwa die Finanzierung, kann man nur begrenzt beeinflussen. Statt uns also über die Banken zu ärgern, konzentrierten wir uns auf die Geschäftsidee und ihre Umsetzung.” Mit diesem Durchhaltewillen und jeder Menge Einfallsreichtum konnten die beiden schließlich auch die Kunden überzeugen.

Mit Slow Grow zum Erfolg

Ein anderes schönes Beispiel dafür, wie Krisen Gründer sogar einen Schritt weiter bringen können, habe ich in Irland gefunden: Nämlich Downsizing und Slow-Grow – genau der Weg,  den eben Kieran und Ronan Ganter aus Dublin mit ihrem Chauffeur-Service eingeschlagen haben.

Die Brüder Kieran und Ronan Ganter hatten noch in den 90er Jahren einen Chauffeur-Service gegründet. Ihr junges Unternehmen war zunächst recht schnell gewachsen: „Wir versuchten damals, jeden Auftrag anzunehmen”, berichtet Kieran. Das aber bedeutete höhere Kosten, höhere Abhängigkeit von Agenturen und Reiseveranstaltern und auch mehr Organisation.

Bill Clinton und Bruce Springsteen als Kunden

Als 2008 die Wirtschaftskrise kam und überall in Irland die Preise sanken, strukturierten die beiden radikal um: Sie verkauften die Autos und eröffneten einen Fahrrad-Verleih mit 20 Rädern. Dieses Downsizing, zunächst nur aus der Not heraus geboren, brachte die entscheidende Verbesserung des Unternehmens-Konzeptes mit sich: 2011 verkauften die beiden ihre Fahrräder und kehrten zu ihrem Limousinen-Service zurück – aber anders als zuvor:

„Wir setzten bewusst auf hohe Qualität: Nur noch zwei Fahrzeuge, dafür aber Mercedes statt VW. Unser Ziel war ein qualitativ hochwertiger Service für einen entsprechenden Preis – und ein Unternehmen, das mit weniger Mitarbeitern und weniger Organisations-Aufwand zu führen ist,” erzählt mir Kieran. Die Entscheidung, auf Qualität statt Quantität zu setzen, zahlte sich aus: Heute gehören Bill Clinton und Bruce Springsteen zu ihren Kunden.

Was machen erfolgreiche Gründer besser?

Was also machen erfolgreiche Gründer besser? Vor allem haben sie, wie Studien und Beispiele zeigen, Mut und Vertrauen in ihre Idee. Und sie schaffen es damit, ihre Kunden zu überzeugen. Allerdings kommt noch ein zweiter wichtiger Punkt hinzu: Die Fähigkeit, Krisen nicht nur mit Einfallsreichtum zu meistern, sondern diese regelrecht in Chancen zu verwandeln. Genau das ist es, was erfolgreiche Existenzgründer auszeichnet.

Wie wichtig die Persönlichkeit eines Existenzgründers ist, hat Dr. Christan Lechner, Professor für Unternehmensführung und Innovation an der Freien Universität Bozen, erforscht und dabei drei typische Charakterzüge festgestellt: Erfolgreiche Gründer verfügen über eine ordentliche Portion Optimismus, ein gesteigertes Selbstvertrauen – und ein gesundes Misstrauen.

Misstrauen als Erfolgsgarant

Lechner hat mit seinem isländischen Kollegen Svein Vidar Gundmundsson Statistiken über StartUps in Island ausgewertet. Sie stellten fest: Die Überlebenswahrscheinlichkeit von jungen Unternehmen nimmt zu, wenn die Gründer misstrauisch sind, wohingegen sich ein Übermaß an Optimismus und Selbstbewusstsein negativ auswirken.

Lechners Erklärung dafür: Wer anderen misstraut, kontrolliert Mitarbeiter und Finanzen stärker als zu große Optimisten. Gerade das sei in den ersten Jahren eines Unternehmens ein entscheidender Überlebensvorteil. Misstrauen sieht Lechner dabei als eine andere Form des übersteigerten Selbstbewusstseins: Wer überzeugt davon ist, alles besser zu machen, traut anderen nicht über den Weg.

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