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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. Wir werden regelmäßig in den Medien interviewt & zitiert. Das Bildmaterial stammt vom jeweiligen Medium. 

Hier schreibt für Sie:

Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb.Unter der eingetragenen Marke Best of HR – Berufebilder.de® betreibt Sie einen Buch-Verlag, eine eLearning-on-Demand-Plattform, einen News-Dienst und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index und Wikipedia. Laut ZEIT gehört sie zu den wichtigsten Blogs zu Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Daneben leitet das Institut Berufebilder Yourweb für kooperative & nachhaltige Bildung, mit dem sie u.a. Stipendien vergibt und nachhaltige Projekte fördert. Außerdem berät sie Unternehmen wie Samsung, OTTO oder Randstad in HR-Kommunikation und war für diverse Hochschulen und Business-Schools tätig.

{Presse} The European empfhiehlt uns: Sind echte Unternehmer Künstler?

In einem Beitrag auf THE EUROPEAN hat Gunnar Sohn mein Interview mit dem Bozener Professor Dr. Christian Lechner verlinkt. Und einen anderen sehr spannenden Aspekt ins Spiel gebracht: Nämlich, dass Gründer zu früh den Unternehmer spielen wollen.

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80 Prozent der Gründungen scheitern an StartUp-Gichtlingen

Es ist interessant, woran Existenzgründer scheitern. Nämlich häufig offenbar an ihrem eigenen Ego und daran, dass sie zu früh Managment-Strukturen ausbilden wollen.

Das wiederum entspringt meiner Ansicht häufig einem Bedürfnis nach Kontrolle und einem persönlichen Ego-Problem. So schreibt Sohn in seinem Beitrag auf The European: Rund 80 Prozent der Unternehmensgründungen scheitern, weil die liebwertesten Start-up-Gichtlinge zu sehr den klassischen Unternehmer spielen wollen, wie Günter Faltin, Professor für Entrepreneurship, bei seinem Vortrag auf der Interactive Cologne eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Agil und flexibel bleiben trotz Wachstum

Zum Thema, wie man als StartUp wächst und dabei dennoch agil und flexibel bleibt, hatte ich ja kürzlich in t3n ausführlich berichtet. Darin schrieb ich: Autokratische Entscheidungsstrukturen sind eher Regel als Ausnahme, auch in StartUps, selbst wenn diese gerne fehlende Hierarchien propagieren.

Nicht wenige Führungskräfte wollen jedoch erst gar keine Informationen oder gar Verantwortung abgeben. Gerade in Startups begegnen die Jung-Chefs der unsicheren Situation oft mit Kontrollwut. Wächst das Unternehmen dann, stauen sich alle Entscheidungen beim überlasteten Chef und hemmen so die gesamte Firma.

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Sind echte Unternehmer Künstler?

Dazu komme, wie Sohn in seinem Beitrag weiter schreibt, dass vielen Gründern das Hirn durch Venture Kapital vernebelt werde. Dabei sollten Gründer nicht gleichzeitig Manager sein, sondern dürften ruhig auch mal chaotisch sein.

Ist ein echter Unternehmer einem Künstler also näher als einem Manager, der nur Abläufe verwaltet? Mal eine spannende Sichtweise.

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3 Antworten zu “{Presse} The European empfhiehlt uns: Sind echte Unternehmer Künstler?”

  1. Beatrix Schwarzbach sagt:

    Ja, Gründer dürfen wohl auch mal chaotisch sein. Doch ich finde die Definitionen von Künstler (chaotisch) oder Manager (Abläufe verwalten) zu kurz gegriffen. Denn gerade am Theater, wo sich wohl besonders viele Künstler und ja, auch besonders viele chaotisch wirkende Menschen herumtreiben, herrschen auch besonders strenge Hierarchien und der Wunsch nach Kontrolle im gesamten “Unternehmen” oder auch innerhalb eines Produktionsteams dominiert leider oft.
    Ich glaube deswegen, dass ein echter Unternehmer wohl eher ein Mensch ist, der nicht nur eine Vision von etwas hat und diese auch verfolgt – sondern auch ein Mensch, der bereit ist, denjenigen, die mit ihm gehen, genau zuzuhören, das Beste in ihnen hervorzubringen und viele Menschen zu einem Team zusammen zu fügen. Einer, der tut, was ein guter Regisseur eines Theaterstücks tut. Das ist sicher, ob in der freien Wirtschaft oder am Theater, eine menschliche Kunst, die viel Fingerspitzengefühl und Sensibiltät erfordert. Insofern ist solch ein Mensch sicher auch ein “Künstler”, nur nicht im “chaotischen Sinne”.

    • Simone Janson sagt:

      Liebe Frau Schwarzbach,
      Ihre Definition von Unternehmer finde ich sehr schön und treffen, sie spricht mir sozusagen aus dem Herzen. Die richtige Mischung, der berühmte goldene Mittelweg, machts. Ich glaube nur, dass es sich in unserer Gesellschaft so sehr eingebürgert hat, in einer Unternehmensgründung vor allem einen ökonomisch-verwaltenden Akt mit Business-Plan und allem Drumherum zu sehen, dass das Visionäre, Kreative dabei in den Hintergrund rückt. Ich denke, auf diesen Umstand wollte Herr Faltin aufmerksam machen. Tatsächlich traut man ja besonders kreativen Menschen Unternehmensführung oft nicht zu, weil Chaos befürchtet wird. Und Sie haben mit Ihrem Kommentar noch einmal verdeutlicht, auf was ich mit meinem Text aufmerksam machen wollte: Dass da nicht unbedingt der Gegensatz sein muss zwischen Kreativ und Unternehmerisch, den unsere Gesellschaft gerne sieht.
      Vielen Dank dafür!

  2. KompetenzPartner sagt:

    The European empfhiehlt uns: Sind echte Unternehmer Künstler?: In einem Beitrag auf THE EUROPE… #Beruf #Bildung

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