EnglishGerman

Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften für die Karriere nutzen: Erfolgsfaktor Gehirn


Top100 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt (Quellen: DIE ZEIT, Wikipedia, Blogger-Relevanz-Index) mit News-Dienst Best of HR. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt - mit Beratung, Seminaren & passenden Locations.

Best of HR - Berufebilder

Karriere zu machen bzw. erfolgreich zu arbeiten ist immer mehr auch eine Frage der richtigen Arbeitsmittel. Und da liefern gerade die Neurowissenschaften wichtige neue Impulse. David Rock zeigt jetzt, wie Zeitmanagement, Projektmanagement und auch Stressmanagement neurobiologisch fundiert aussehen müssen. Sehr erhellend!

Übrigens: Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerscheinungen & Bücher im Bereich Karriere finden Sie in unserer Rubrik Business-Bestseller!


Hier schreibt für Sie:

 

38Wolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.

Profil


Werbefreie Texte & weitere Mitglieds-Vorteile

Sie lesen unsere Texte lieber ohne Werbung & Popups, mögen Sonderaktionen & exklusive Previews? Werden Sie einfach & kostenlos Mitglied - hier gehts lang!

Bedienungsanleitung für gehirngerechtes Arbeiten

Wir wissen, wie man Outlook benutzt, wie man Handys synchronisiert und Dateien verwaltet. Aber wie man so arbeitet, dass das Gehirn die optimale Leistungsfähigkeit erreicht, das wissen wir nicht. Dabei haben die Neurowissenschaften in den letzten Jahren sensationelle Fortschritte gemacht.

Als einer der Ersten wendet David Rock in „Brain at work“ diese Erkenntnisse nun auf den beruflichen Alltag an. Das Resultat: gehirngerechtes Zeitmanagement, gehirngerechtes Stressmanagement und gehirngerechtes Projektmanagement. Seine Vorschläge tragen dazu bei, uns einerseits nicht ständig zu überlasten und uns andererseits durchaus Großes zuzutrauen.

Je besser wir das Gehirn verstehen, desto besser können wir es nutzen

Die Ratschläge sind bekannt: kein Multitasking, das Wichtigste zuerst, und sich nicht unter Druck setzen lassen. Die Begründungen aber sind neu. Indem uns David Rock mit der Funktionsweise des Gehirns vertraut macht, wird unmittelbar einsichtig, warum wir nicht zwei Dinge gleichzeitig tun können.

Und wer weiß, dass große Aufgaben tatsächlich auch viel Gehirn-Energie verbrauchen, versteht auch, warum man diese Energie nicht für das allmorgendliche Checken des übervollen E-Mail-Postfachs verschwenden sollte. „Fist things first“ bekommt in diesem neurologischen Licht eine zwingende Begründung.

Auf dem neuesten Stand der Forschung und trotzdem einfach zu verstehen

Mehr als drei Jahre, sagt David Rock, hat er intensiv an diesem Buch gearbeitet. Er hat die wichtigsten Studien ausgewertet und mit wichtigen Neurowissenschaftlern Gespräche geführt.

Ergebnis ist ein Seite für Seite qualitativ hochwertiges Buch. Auch über die Darstellung des hochkomplexen Wissens hat sich der Autor viele Gedanken gemacht und eine überzeugende Lösung gefunden.

Stressituationen Gehirnoptimiert meistern

Er leitet jedes Kapitel mit der fiktiven und doch höchst realen Geschichte zweier Menschen ein, denen die E-Mails um die Ohren fliegen, die sich in Meetings durchsetzen müssen (und das nicht immer schaffen) und die gleichzeitig die Familie nicht aus den Augen verliefen dürfen.

Die Stress-Szenarios, die David Rock dabei aufbaut, sind aus dem Arbeitsleben gegriffen. Umso überraschender, wenn David Rock die gleiche Situation noch einmal, und zwar diesmal „gehirnoptimiert“ durchspielt.

Fluchtreflexe beim Chef-Gespräch

Die Themen, die in „Brain at work“ angesprochen werden, betreffen die ganze Bandbreite des beruflichen Lebens. Die tief eingegrabenen Verhaltensmuster werden uns immer wieder ein Schnippchen schlagen. Aber wir wissen jetzt wenigstens, warum!

Auch Konflikte mit Mitarbeitern und Vorgesetzten. Wer zum Beispiel weiß, dass das Gehirn bei einem Gespräch mit dem Vorgesetzten automatisch auf Angriff oder Flucht schaltet, weil dieses Gespräch den eigenen Status bedroht, kann Gegenmaßnahmen treffen.

Zum Beispiel als Vorgesetzter den eigenen Status reduzieren, anderen positives Feedback geben.

Fazit

In „Brain at work“ schafft es David Rock, die Erkenntnisse der Neurowissenschaften für den Berufsalltag nutzbar zu machen. Er zeigt, wie wir über das Gehirn wahrnehmen und agieren. Und er zeigt, wie wir unsere Projekte und unsere Zeit effektiver und stressfreier managen können.

Mehr Informationen? Nutzen Sie unsere E-Kurse & persönliche Beratung


E-Kurse Beratungberufebilder

Der Debatten-Monitor bündelt das Feedback von 2 Mio. Nutzern auf 100 Social-Media-Kanälen (Übersicht) zu unseren Beiträgen. Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

Feedback-Statistik:

  1. 271 Leser nach Google Analytics
  2. 4 mal Feedback insgesamt
  3. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  4. Allen Debatten folgen
  5. Debatten per eMail abonnieren (Link hier eintragen!)

Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. Stefan Haase

    RT @SimoneJanson: Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften für die Karriere nutzen: Erfolgsfaktor Gehirn

  2. Simone Janson

    Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften für die Karriere nutzen: Erfolgsfaktor Gehirn

  3. Karriere-Einsichten

    RT @Jobcollege: Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften für die Karriere nutzen: Erfolgsfaktor Gehirn: Vergröße… …

  4. KompetenzPartner

    Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften für die Karriere nutzen: Erfolgsfaktor Gehirn: Vergröße…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.